Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  5. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  6. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  9. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  12. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  13. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  14. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

Dokumente zeigen Einflussnahme des US-Heimatschutzministeriums auf soziale Medien

10. November 2022 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Bericht von Tichys Einblick zeigt die intensive Zusammenarbeit großer Technologiekonzerne wie Twitter und Facebook mit dem Ministerium.


Washington D.C. (kath.net/jg)

Dokumente, die dem Magazin The Intercept vorliegen, deuten darauf hin, dass das US-Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS) Einfluss auf soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter genommen hat. Davon betroffen waren Themen, welche die letzten Jahre bestimmt haben, wie Covid, der Abzug der US-Truppen aus Afghanistan und das Verhalten von Hunter Biden, des Sohnes des jetzigen US-Präsidenten Joe Biden, berichtet Tichys Einblick.

Offenbar war es für das Ministerium leicht, unangenehme Themen zurückzudrängen und regierungskritische Ansichten von Usern löschen zu lassen. Facebook und Twitter hätten dabei offenbar bereitwillig mitgespielt. Sie hätten spezielle Portale eingerichtet, an welche sich die Vertreter der Regierung wenden konnten, um ihren Einfluss auszuüben.

Das Vorgehen der Regierung und der Technologiekonzerne wurde mit dem Kampf gegen Desinformation begründet. The Intercept hat einen Entwurf des DHS veröffentlicht, in dem es eine Ausweitung der Strategie ankündigt. Die Plattformen der sozialen Medien sollten als „clearing house“ genutzt werden, denn Falschinformationen würden „Radikalisierung, Gewalt und sogar Terrorismus befördern“, berichtet Tichys Einblick.


Das DHS habe seine Tätigkeit ab der Präsidentschaftswahl 2016 ausgeweitet. Damals stand der Verdacht im Raum, Russland hätte über soziale Medien Einfluss auf das Wahlergebnis genommen. Dies sollte 2020 verhindert werden.

Das Ministerium beobachtete vor allem „alternative Narrative“ zur Wirksamkeit von Covid-Impfungen, der Herkunft des Virus SARS-CoV-2 und Rassismus. Nach der Wahl wurden insbesondere Nachrichten zum Abzug der US-Truppen aus Afghanistan und dem Krieg in der Ukraine beobachtet. The Intercept fasst zusammen: „Wie Desinformation von der Regierung definiert wird, wurde nicht klar artikuliert, und die inhärent subjektive Natur dessen, was Desinformation ausmacht, bietet Heimatschutz-Beamten eine breite Möglichkeit, politisch motivierte Entscheidungen darüber zu treffen, was eine gefährliche Rede darstellt.“

Vor der Präsidentenwahl im Jahr 2020 hätten sich Technologieunternehmen wie Twitter, Facebook, Reddit, Discord, Wikipedia, Microsoft, LinkedIn und Verizon Media monatlich mit der Bundespolizeibehörde FBI, der zum DHS gehörenden Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) und anderen Regierungsvertretern getroffen. E-Mails die zwischen Beamten des DHS und Twitter ausgetauscht wurden, zeichnen nach, wie mit Anfragen umgegangen worden ist, in denen es um die Löschung unerwünschter Inhalte ging. Sitzungsnotizen zeigen, wie die Technologieunternehmen aufgefordert worden sind, „Berichte zu verarbeiten und zeitnahe Antworten zu geben“ und „Fehlinformationen von der Plattform, wo immer dies möglich ist“, zu entfernen, berichtet Tichys Einblick.

Dabei sei die Initiative von der Regierung ausgegangen. Staatliche Wahlbeamte hätten Beispiele für Desinformation an die CISA geschickt, welche sie dann an die sozialen Medien weitergeleitet hätten. Zum Beratungsgremium der CISA gehörte neben anderen Vijaya Gadde, die vor der Übernahme durch Elon Musk unter anderem für die Zulassung oder Sperre von Inhalten verantwortlich war. Gadde traf sich offenbar jeden Monat mit Vertretern des DHS, um sich inhaltlich abzustimmen, berichtet Tichys Einblick.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
  3. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  4. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  5. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  6. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  7. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  8. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  9. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  10. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz