Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Spanien am moralischen Abgrund
  5. Besser keine Laienpredigt
  6. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  7. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  10. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  11. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  12. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  13. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  14. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  15. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt

Kampf um Meinungsfreiheit - Elon Musks X klagt Linksgruppierung wegen Verleumdung

23. November 2023 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Organisation Media Matters for America soll Algorithmen gezielt manipuliert haben, damit die Werbung bekannter Unternehmen neben rechtsextremen Inhalten auftaucht. Damit sollen Werbekunden abgeschreckt werden, wirft X der Organisation vor.


Austin (kath.net/jg)
Die Nachrichtenplattform X (früher Twitter) hat die Organisation Media Matters for America wegen Verleumdung verklagt. Media Matters hatte in einem Bericht, der letzte Woche veröffentlicht worden ist, behauptet, dass Werbebanner bekannter Unternehmen wie IBM, Apple oder Comcast regelmäßig neben rechtsextremen Inhalten auf X auftauchen würden.

In den Tagen nach der Veröffentlichung des Berichts behauptete Media Matters, das Werbebanner von Oracle neben antisemitischen Inhalten auf X gezeigt würden. Auch Werbung von Amazon, NBCUniversal und anderen Unternehmen sei neben nationalistischen Hashtags erschienen.


Elon Musk, der Eigentümer von X, wirft Media Matters vor, die Ergebnisse nur durch gezielte und böswillige Manipulationen der Algorithmen erreicht zu haben, dabei aber den Eindruck zu erwecken, der typische Nutzer von X würde diese Ergebnisse erhalten. Ziel der politisch linken Organisation sei es, Werbekunden von X abzuschrecken.

Unabhängig von der Klage von X hat Ken Paxton, der Attorney General des Bundesstaates Texas, eine Untersuchung der Aktivitäten von Media Matters eingeleitet. Sein Büro begründete diesen Schritt mit dem Verdacht auf betrügerische Aktivitäten. Er wolle sicherstellen, dass die Öffentlichkeit nicht durch die Tätigkeiten einer linksradikalen Organisation in die Irre geführt werde, schreibt er in einer Aussendung.

Angelo Caruso, der Präsident von Media Matters, steht zu dem Bericht seiner Organisation. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte er, dass X zwar behaupte, Sicherungsmaßnahmen ergriffen zu haben, damit Werbung nicht neben „schädlichen“ Inhalten auftauche. Doch diese Behauptung stehe im Widerspruch zu den Ergebnissen der Untersuchungen von Media Matters.

Auch bei der Videoplattform Rumble habe Media Matters auf die gleiche Weise versucht, Werbekunden abspenstig zu machen, schreibt Chris Pavlovski, Gründer und Geschäftsführer der Plattform.

Unternehmen und Organisationen haben nur beschränkten Einfluss darauf, neben welchen Nutzerbeiträgen ihre Werbebanner gezeigt werden. Die Anzeigen werden nach Alter, Standort und Interessen der Nutzer ausgewählt. Um ein nicht erwünschtes Umfeld für ihre Werbebanner zu vermeiden, sind die Werbekunden darauf angewiesen, dass die Plattform bestimmte Inhalte, zum Beispiel Antisemitismus, löscht oder daneben keine Werbung anzeigt, berichtet die österreichische Tageszeitung Die Presse.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  2. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  3. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  4. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  5. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  6. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  7. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  8. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  9. "Hassprediger und Hofnarr"
  10. Die BBC hatte eine Trump-Rede gezielt frisiert, so dass sie zum angeblichen Gewaltaufruf wurde






Top-15

meist-gelesen

  1. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Spanien am moralischen Abgrund
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  6. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  7. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  8. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  9. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  10. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  11. Besser keine Laienpredigt
  12. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  13. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  14. Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
  15. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz