Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  5. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  8. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Wir können NICHT schweigen!
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  15. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen

US-Kardinal McElroy erneut für Öffnung des Diakonats für Frauen

17. April 2023 in Weltkirche, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Synode über die Synodalität werde zu einer ‚fundamentalen Änderung’ der Kultur der Kirche führen, sagte der Bischof von San Diego in einem Interview.


San Diego (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Kardinal Robert McElroy, der Bischof von San Diego (USA), hat in einem Interview mit dem spanischen Magazin Vida Nueva den katholischen Fernsehsender EWTN kritisiert und erneut die Diakonatsweihe für Frauen gefordert. Die Synode über die Synodalität werde zu „fundamentalen Änderungen“ in der Kirche führen, die aber jetzt noch nicht absehbar seien.

Er halte die Entscheidung von Fernando Prado Ayuso, dem Bischof von San Sebastián (Spanien) für richtig, der alle Inhalte von EWTN vom Fernsehsender seiner Diözese verbannt hat. Er würde EWTN auch nicht in seinen diözesanen Medien haben wollen, sagte der Kardinal.


EWTN sei eine große „wirtschaftliche und kulturelle Macht“, die aber einen religiösen Standpunkt vertrete, der „fundamental kritisch“ gegenüber Papst Franziskus sei. Die Moderatoren würden die theologischen Fähigkeiten und Kenntnisse von Papst Franziskus herunterspielen, Erzbischof Carlo Maria Viganòs „Verleumdungen“ gegen den Papst zitieren und die Welt gegen die Reformen einzustimmen, die Papst Franziskus vornehmen wolle.

McElroy war in den letzten Monaten mit Vorwürfen der Häresie konfrontiert. Diese Kritik schmerze ihn und „schade der Kirche“, behauptete er, denn mit diesem Vorwurf werde der Dialog abgewertet, der nach seiner Ansicht in diesen Tagen notwendig sei.

In einem Interview mit dem Jesuitenmagazin America im Januar 2023 hatte McElroy die Zulassung praktizierender Homosexueller und zivilrechtlich geschiedener und wiederverheirateter Personen zur Eucharistie gefordert. Kritik daran kam unter anderem von Thomas Paprocki, dem Bischof von Springfield.

Zur Synode über die Synodalität sagte McElroy, er glaube der synodale Prozess werde zu einer „fundamentalen Änderung“ in der Kultur der Kirche führen. Die Kirche werde über tiefere Einsichten verfügen, mehr Partizipation und Inklusion leben und missionarischer sein. Die „spezifischen Konturen“ dieser „fundamentalen Änderung“ seien aber noch nicht absehbar.

Im Interview mit Vida Nueva forderte McElroy erneut die Diakonatsweihe für Frauen. Die Öffnung des Diakonats für Frauen entspreche „der Geschichte dieses Dienstes“, behauptete er. Die Priesterweihe für Frauen sei „zu diesem Zeitpunkt“ nicht klug, da sie die Kirche zu sehr spalten würde. Sie sollte daher nicht Ziel des derzeit laufenden synodalen Prozesses sein, sagte er.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  3. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  4. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  5. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  6. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  7. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois

Glaube

  1. Über das Dämonische
  2. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  3. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  4. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“
  5. Katholische Influencer öffnen neue Zugänge zum Glauben für die junge Generation
  6. Kardinal Nichols: „Das kostbarste Geschenk, das der Kirche anvertraut ist: das heilige Messopfer“
  7. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!
  3. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  6. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  7. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  8. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  9. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  10. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  13. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  14. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  15. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz