Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Kirche im Verfall
  6. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  9. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  12. THESE: Warum die UNO weg muss!
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  15. Dürfen Nicht-Katholiken das Aschermittwochs-Aschekreuz empfangen?

Stellen wir uns den Goliaths!

15. Oktober 2024 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Von 150 Psalmen zu 150 Ave Marias: Was König David mit dem Rosenkranzgebet verbindet.


Wien (kath.net / pk) Es gibt viele Geschichten über die Entstehung des Rosenkranzes. Eine der wichtigsten davon ist jene von König David, einem der großen Helden aller Zeiten, der Goliath, Saul und unzählige Gegner mit Klugheit und Geschick besiegte.

David ist der traditionelle Verfasser der 150 Psalmen, die von den Mönchen in drei Zyklen gebetet wurden, heißt es in einem Beitrag auf „Aleteia“. „Laien wollten mitbeten, aber da sie keine Bücher hatten oder nicht lesen konnten, beteten sie stattdessen 150 Vaterunser und hielten ihre Gebete auf Perlen fest. Später wurde das Ave Maria hinzugefügt.“

Es gibt eine weitere Erzählung zu David und dem Rosenkranz. Als der Hirtenjunge gegen Goliath kämpfte, legte er seine Rüstung ab und wählte stattdessen fünf glatte Steine und steckte sie in die Tasche seines Hirtenbeutels. „Auch wir stellen uns den Goliaths in unserer Zeit, mit einer Schleuder aus fünf Vaterunser-Perlen – und dazu noch zehn Ave Maria, wie Pater Pio es nannte, „die ‚Waffe‘ für diese Zeiten“, heißt es in dem Beitrag.


Auch die Geheimnisse des Rosenkranzes weisen Verbindungen zu David auf. Die freudenreichen Geheimnisse erzählen die Geschichte, wie Gott den neuen König in der Linie Davids erhebt, den er versprochen hat. Die Verkündigung ist die Ankündigung, dass das ewige Reich, das den Nachkommen Davids versprochen wurde, gekommen ist.

Der Engel Gabriel wird zu Maria gesandt, weil sie mit einem Mann „aus dem Hause David“ verlobt ist und ihr ein Kind geschenkt wird, das für den „Thron seines Vaters David“ bestimmt ist.

Die Heimsuchung vergleicht Maria mit David. Der Evangelist Lukas erwähnt viele Parallelen zwischen Davids dreimonatigem Besuch im Bergland von Juda mit der Bundeslade und dem dreimonatigen Besuch Marias. Maria verwendet sogar Worte aus dem Beginn von Davids Geschichte, um in ihrem Magnificat zu beten.

Die Geburt feiert den neugeborenen König, der in der Stadt Davids geboren wurde, und die Darstellung erkennt den neuen Messias, das „Licht der Völker“, die „Herrlichkeit Israels“, für „die Erlösung Israels“. Die Auffindung im Tempel offenbart Jesus in dem Haus, das David für den Herrn bereitet hat, und nennt es „das Haus meines Vaters“.

Die lichtreichen Geheimnisse zeigen, wie Jesus das neue davidische Königreich einweiht. Bei der Taufe im Jordan erhebt die Stimme des Vaters öffentlich Anspruch auf seinen „geliebten Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“, womit er sein Versprechen eines erlösenden Sohnes erfüllt.

Das Hochzeitsmahl in Kana offenbart das Reich Gottes. Jesus zeigt sich als ein König, der gekommen ist, um zu dienen. In seiner Verkündigung des Reiches Gottes beginnt Jesus seine Predigt mit den Worten „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.“  

Später liest er eine Verkündigung des davidischen Messias vor und sagt: „Heute ist diese Schrift vor euren Augen erfüllt worden.“ Die Verklärung ist ein Vorgeschmack auf das Reich Gottes; die Einsetzung der Eucharistie ist gleichzeitig jene des Reiches Gottes.

Beim letzten Abendmahl lenkt schließlich der neue König aus der Stadt Davids – Bethlehem, was „Haus des Brotes“ bedeutet – „die Aufmerksamkeit seiner Jünger auf die Erfüllung des Passahfestes im Reich Gottes“, sagt der Katechismus.

König David lebe drei Tugenden vor, heißt es weiters im Katechismus: Hingabe an Gott, Reue und Gebet. Der Rosenkranz endet genau damit, heißt es in dem Beitrag: „Jesus verkörpert die Hingabe an Gott während seiner Todesangst im Garten, er zeigt den Weg der Reue während der Geißelung an der Säule, schließlich wird er wie ein König mit Dornen gekrönt und in Purpur gekleidet, und er trägt sein Kreuz mit einem Zeichen, das ihn zum „König der Juden“ erklärt. Zuletzt wird Jesus gekreuzigt, nachdem er für den betet, der sagt „Denke an mich, wenn du in dein Reich kommst.“

„Aber dieser Sohn Davids zeigt, dass er auch der Herr Davids ist, indem er aufersteht und auffährt zur Rechten des Vaters, wo ihm ,alle Autorität gegeben ist‘.“ Zu Pfingsten komme das davidische Königreich schließlich durch die Kirche zu uns, und Maria, die Mutter, werde zu ihrer Krönung in den Himmel aufgenommen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Glaube

  1. „Broken Mary“ - Papst segnet die außergewöhnliche Marienstatue „Unsere Mutter der Beschädigten“
  2. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  3. Rekordjahr für Alpha-Glaubenskurse in Österreich
  4. Wird der katholische Kinohit „Sacré Cœur“ auch in deutscher Version kommen?
  5. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom
  6. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  7. "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"

Muttergottes

  1. Mater populi fidelis
  2. Papst erweitert Lauretanische Litanei
  3. Corona-Krise: Österreichische Bischöfe laden zum Rosenkranzgebet ein
  4. Grosse Lichterprozession für Österreich am 12. September in Wien
  5. Gesegnet bist du unter den Frauen
  6. Orthodoxe Fastenzeit vor "Mariä Entschlafung" hat begonnen
  7. Maria 1.0 – das Original







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz