
Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten27. Februar 2026 in Aktuelles, 102 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
DBK unterstützt Beschluss des deutsch-synodalen Wegs, in Rom zu bitten um Erlaubnis, „dass auch in Eucharistiefeiern nicht nur Priester, sondern auch andere geistlich qualifizierte Männer und Frauen, die vom Bischof beauftragt sind, predigen dürfen“
Bonn-Vatikan (kath.net) Unter dem Stichwort „Verkündigung des Evangeliums“ erläuterte der neue DBK-Vorsitzende Bischof Heiner Wilmer (Hildesheim) gemäß Presseaussendung der DBK am Ende der DBK-Frühjahrsvollversammlung in Würzburg wörtlich: „Die Synodalversammlung 2023 hatte mit großer Mehrheit insgesamt und auch von uns Bischöfen im Handlungstext Verkündigung des Evangeliums durch beauftragte Getaufte und Gefirmte in Wort und Sakrament beschlossen, dass die deutschen Bischöfe beim Heiligen Stuhl eine Erlaubnis dafür beantragen, dass auch in Eucharistiefeiern nicht nur Priester, sondern auch andere geistlich qualifizierte Männer und Frauen, die vom Bischof beauftragt sind, predigen dürfen. Wir haben dies jetzt aufgenommen, ausführlich beraten und in dieser Vollversammlung das Ziel des Handlungstextes umgesetzt, indem eine Ordnung des Predigtdienstes beschlossen wurde, die dies ermöglichen soll. Für diese Ordnung wollen wir nun in Rom um Zustimmung bitten. Wir haben vereinbart, dass ich dies bei meinem nächsten Besuch in Rom mitnehmen und auch noch einmal vor Ort im Gespräch erläutern und dafür werben werde.“ 
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