Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Was auch immer Synodalität sein soll
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums

18. September 2026 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine Gesellschaft, die nur am Selbsterhalt interessiert sei, sei einem Gegner, dessen führende Vertreter bereit sind, ihr Leben zu opfern, nicht gewachsen, schreibt Phil Lawler im Hinblick auf den Islam.


New York City (kath.net/jg)
Die europäischen Länder sollten auf die Herausforderung durch den Islam mit einem aktiven Glauben und mit Gebet antworten, schreibt Phil Lawler in einem Kommentar für die Plattform Catholic Culture. Die Anschläge vom 11. September 2001 hätten den Menschen die Bedrohung durch den radikalen Islam bewusst gemacht. Der militante Isam habe Europa in den letzten Jahrhunderten immer wieder bedroht, etwa in Poitiers (wo die Franken unter Karl Martell im Jahr 732 den muslimischen Vormarsch stoppten), in Lepanto (wo eine christliche Flotte im Jahr 1571 eine überlegene islamische Flotte besiegte) oder in Wien (das 1529 und 1683 von den muslimischen Türken zweimal erfolglos belagert wurde). Die islamische Herausforderung bestehe aber nicht nur im militanten Islam, schreibt Lawler.

Europa werde derzeit vom Islam „überrollt“, sowohl in dessen säkularer als auch in der militanten Form. Die europäischen Gesellschaften hätten die dadurch entstandene Herausforderung bisher nicht bewältigt, aber nicht deshalb, weil der Islam übermächtig, sondern weil die europäische Kultur, die einmal eine christliche Kultur war, den Willen zum Widerstand vermissen lasse, schreibt Lawler. Eine Gesellschaft, die nur am Selbsterhalt interessiert sei, sei einem Gegner, dessen führende Vertreter bereit sind, ihr Leben zu opfern, nicht gewachsen, merkt er an.


Hier auf Erden habe die Kirche die Aufgabe, die ganze Welt für Christus zu missionieren. Die christliche Mission wende keine Gewalt an, aber das Ziel sei die Ausbreitung des Christentums. Die Christen müssten der Herausforderung heute mit einem aktiven Glauben begegnen, einem Glauben, der stark genug sei, um das Gebet zu inspirieren und der an die Macht des Gebets glaubt.

Zur Illustration erzählt Lawler dann von einer Begegnung auf einer interreligiösen Konferenz viele Jahre vor den Anschlägen des 11. September 2001. Er habe dort einen Imam kennengelernt und sei mit ihm ins Gespräch gekommen. Als dieser erfahren habe, dass Lawlers Frau vom Islam zum Christentum konvertiert sei, habe er ihn gewarnt. Da seine Frau eine Muslimin sei, werde sie in die Hölle kommen, wenn sie nicht zum Glauben zurückkehre. Und da er – Lawler – mit einer Muslimin verheiratet sei, werde auch er in die Hölle kommen, wenn er den (islamischen) Glauben nicht annehme. 

Er sei von dieser Warnung sehr berührt gewesen, erinnert sich Lawler, weil er darin einen Akt der Nächstenliebe gesehen habe. Es sei ein Zeichen von Freundschaft gewesen, ihn über die Konsequenzen seines Handelns aufzuklären, auch wenn dem Imam klar gewesen sei, dass er – Lawler – sich über diese Worte nicht freuen werde. 

Er sei beschämt gewesen, weil er selbst keinen Versuch gemacht habe, dem Imam das Christentum nahezubringen. Er habe dies aber gleich nachgeholt, unter anderem deshalb, um dem Imam zu zeigen, dass auch er es mit seinem Glauben ernst meine. Sie seien als Freunde auseinander gegangen. Keiner sei in seinem Glauben unsicher geworden, aber jeder sei von der Ernsthaftigkeit des Glaubens des jeweils anderen überzeugt gewesen.

Der Imam sei ein Mann des Friedens gewesen, erinnert sich Lawler. Er sei aber auch von der Richtigkeit seiner Religion überzeugt gewesen und habe andere zu seinem Glauben bringen wollen. „So sollten wir alle sein“, schreibt er. Der christliche Glaube und die Macht des Gebets hätten viel mehr Potential als „intelligente Waffen“, um die Gesellschaft vor Schaden zu bewahren.

Am 25 Jahrestag der Anschläge sollten wir für die Bekehrung der Dschihadisten und aller beten, die das Evangelium ablehnen. Wir sollten nicht nur für unsere eigene Sicherheit beten, sondern für das Wohlergehen aller Seelen, die von Ideologien verdunkelt seien.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 dasUrmel 19. September 2026 
 

Welche Länder meint er?

@Versusdeum: Das war auch mein Gedanke: Deutschland ist weit davon entfernt, an seinem Selbsterhalt interessiert zu sein. Im Gegenteil: Selbstaufgabe durch Welltrettung, illegale Grenzöffnung und dadurch illegale Einreisen von Kriminellen und Sozialschmarotzern, Ausplündung unserer Sozialsysteme, Diebstahl und Terror gegenüber Einheimischen, Absenkung und Abschaffung von Normalität und Zerstörung des eigenen Landes. 29.000 Messerangriffe, jeden Tag Morde und Vergewaltigungen - und das durch die große Sorge, dass - auch der Amtskirchen - dass wir die Schotten dicht machen und dass keiner mehr zu uns kommen kann.


0
 
 Versusdeum 18. September 2026 
 

Welche Länder meint er?

"Eine Gesellschaft, die nur am Selbsterhalt interessiert sei" kann jedenfalls nicht Deutschland meinen. Denn die hiesigen "Eliten" tun bekanntlich alles, um Deutschland im weltretterischen Wahn in einem Kamikazeblindflug auf allen Ebenen zugrundezurichten, von der Bildung (Pisa-Ranking!) über die Wirtschaft (Deindustrialisierung), die innere Sicherheit (roter Teppich für Clans, Islamisten, Kriminelle u d sogar Terroristen) bis zu den sozalen Sicherungssystemen, die am Limit laufen.


1
 
 Rolando 18. September 2026 
 

Selbsterhalt

Es stellt sich die Frage ob diese Gesellschaft überhaupt am Selbsterhalt interessiert ist, bei dieser Geburtenrate.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  2. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  3. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  4. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  5. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  6. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  7. Berliner Studie: 41 Prozent der islamischen Neuntklässler geben religiösen Regeln Vorzug
  8. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  9. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten
  10. Der ‚reaktionäre‘ Islam und die Herausforderung für den liberalen Verfassungsstaat







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  6. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  7. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  8. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  11. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  12. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  15. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz