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| ![]() Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?vor 32 Minuten in Deutschland, keine Lesermeinung Der Ex-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Rainer Haseloff (CDU), übt Kritik an der AfD, Zdk und den deutschen Bischöfen Opfenbach/Wittenberg (kath.net) Der Ex-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Rainer Haseloff (CDU), beklagt das bundesweite Wachstum der AfD seit dem Regierungsantritt von Bundeskanzler Friedrich Merz. Der Erfolg der Partei sei kein reines ostdeutsches Phänomen mehr: „Wenn heute Wahl wäre, wäre überall die AfD vorne.“ Zugleich sieht der bekennende Katholik eine grassierende Säkularisierung, der nur durch konsequente Mission entgegengewirkt werden könnte. Die Rolle des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) sieht Haseloff sehr kritisch: Da das Gremium die Einheit mit dem Papst und der Weltkirche aufgegeben habe, werde dort nur noch die „Politik einer NGO“ gemacht, so das ehemalige ZdK-Mitglied. Haseloff äußerte sich in der Sendung „Vatikan, Kirche und Welt“ des katholischen Senders K-TV. Die AfD sieht der CDU-Politiker diametral entgegengesetzt zu christlichen Wertvorstellungen: Die Partei kreiere einen „Gegenentwurf […] zu unserer Gesellschaftsordnung“. Er ergänzt: „Für einen Christen ist eine Wahl der AfD ausgeschlossen.“ Mit Blick auf die Kirche in Deutschland fragt Haseloff nach den Gründen, warum „bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung“ in Deutschland entstanden sei. Die Bischöfe und das ZdK befassen sich laut Haseloff mit sich selbst und haben aufgrund ihrer mangelnden Missionsarbeit keinen Anspruch mehr auf die Kirchensteuer. Rainer Haseloff war von 2011 bis zu seinem Rücktritt im Januar 2026 Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt und von 2016 bis 2021 Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Er lebt in Wittenberg. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
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