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Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“

26. Februar 2026 in Deutschland, 15 Lesermeinungen
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Initiative Neuer Anfang: Der Bischof von Hildesheim kann die Gräben in der katholischen Kirche in Deutschland überwinden


Augsburg-Bonn (kath.net/Initiative Neuer Anfang) Die Initiative Neuer Anfang gratuliert dem neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Heiner Wilmer SCJ, zu seiner Wahl. Der Vorsitzende der Konferenz ist ein Koordinator überdiözesaner Interessen oder Projekte. Ferner spricht er nach außen für die Konferenz. Er folgt Georg Bätzing im Amt, der nicht wieder antrat. Am Ende der Amtszeit des Vorgängers sind Bischöfe wie Gläubige tief gespalten. Bischof Heiner Wilmer erwartet die schwere Aufgabe, zerrissene Gesprächsfäden wieder anzuknüpfen.

Vertreter der Initiative Neuer Anfang sind in der Vergangenheit mehrfach mit dem Bischof von Hildesheim zusammengetroffen. Gerne erinnern sich die Mitglieder der Initiative an die stets freundlichen Begegnungen und tiefgründigen Gespräche. „Der neue Vorsitzende der DBK besitzt Wertschätzung über die Grenzen der Lagerbildung innerhalb der Konferenz hinaus“, betont Martin Brüske, Mitgründer der Initiative Neuer Anfang, „Das ist entscheidend für die Aufgabe, die auf ihn zukommt.“


Die Sprecherin der Initiative Neuer Anfang, Kerstin Goldschmidt, ergänzt: „Bischof Heiner Wilmer erleben wir als feinsinnigen und aufgeschlossenen Bischof, mit dem wir bereits guten Kontakt pflegen. Wir freuen uns auf weitere Begegnungen und einen guten Austausch.“ Der Neue Anfang setzt sich sehr für eine Neuevangelisierung ein. „Unsere Türen“, so Goldschmidt, „sind immer offen für einen Neustart im Zusammenwirken mit allen Gruppierungen in der Kirche mit dem Ziel, das Evangelium weiterzutragen.“

 “Die Wahl von Bischof Wilmer - wir hatten die Freude, ihn im persönlichen Austausch zu erleben - ist ein echtes Hoffnungszeichen”, freut sich Bernhard Meuser, Mitgründer des Neuen Anfangs. Seine Antrittsrede als fulminant zu bezeichnen, würde dem Anliegen nicht gerecht, so Meuser weiter. “Ihre Wucht speiste sich nicht aus rhetorischen Quellen, sondern aus spiritueller Tiefe. Mir imponierte der Satz ‘aus einer Haltung der Demut’ stark sein. Genau damit könnten die schmerzhaften Gräben in der Katholischen Kirche langsam überwunden werden und eine neue Kultur der Verständigung wachsen.” 

Mit dem ersten Statement bei der Pressekonferenz nach seiner Wahl hatte Bischof Wilmer einen markanten geistlichen Akzent gesetzt. „Das hat mich persönlich sehr gefreut. Er hat theologische und geistliche Substanz gezeigt. Gottes Segen und alles Gute, lieber Bischof Heiner!“, so Martin Brüske zum Start des neuen Vorsitzenden. „Das Gebet unserer Initiative und zahlreicher Katholiken, die mit uns verbunden sind, ist ihm sicher“, unterstreicht Kerstin Goldschmidt.

Hintergrund:
Der Neue Anfang ist eine freie Initiative von Katholiken, die ihre Kirche lieben. Aus der Wurzel des Arbeitskreises Christliche Anthropologie ist die Initiative in der Zeit des Synodalen Weges in Deutschland als theologisch-philosophische Denkfabrik hervorgegangen. Der Neue Anfang sucht die Treue zum Evangelium, die Einheit mit der ganzen Kirche und ihre glaubwürdige Erneuerung. Es ist das Bestreben der Initiative, durch mutige Worte, gute Theologie, geistliche Tiefe und klare Positionen Orientierung zu geben. Damit ermöglicht der Neue Anfang tiefe Gemeinschaft im Glauben an Christus, ermutigt und befähigt Menschen, sich als seine Jünger und Jüngerinnen in eine verunsicherte Kirche und eine orientierungslose Gesellschaft senden zu lassen. Siehe Link.


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