Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  10. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  11. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. Leere der kirchlichen Lehre
  15. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt

„Schon Brosius-Gersdorfs Doktorvater ist mit gleicher Einstellung zur Menschenwürde durchgefallen“

16. Juli 2025 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Früherer stellv. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki/FDP: Schon „der Doktorvater von Brosius-Gersdorf ist 2008 mit der gleichen Einstellung zur Menschenwürde als Bundesverfassungsrichterkandidat durchgefallen“ – VIDEO


Berlin (kath.net) „Ich kann mir schwer vorstellen, dass die Unionsfraktion in Gänze für diese Kandidatin stimmen wird, denn schon ihr Doktorvater ist 2008 mit einer gleichen Einstellung zur Menschenwürde unter Art. 1 des Grundgesetzes durchgefallen“, er war damals „auch von der SPD nominiert. Das ist damals geräuschlos erledigt worden. Die SPD-Fraktionsspitze, auch die CDU-Fraktionsspitze hätte wissen müssen, dass diese Kandidatin mit ihrer Haltung zur Menschenwürde zu § 1 Art. 1 des Grundgesetzes keine Mehrheit“ werde finden können. Das sagte der stellv. FPD-Vorsitzende Wolfgang Kubicki, Rechtsanwalt und früherer Bundestagsvizepräsident, im Video-Interview mit der „Welt“, mit Bezug auf den Eklat um die SPD-Wunschkandidatin als Richterin für das Bundesverfassungsgericht, Frauke Brosius-Gersdorf (siehe Link)


Kubicki bezog sich dabei ohne direkte Namensnennung auf den Doktorvater der umstrittenen Kandidatin, den Juristen Horst Dreier, SPD-Mitglied, zuletzt bis der Emeritierung 2020 Ordinarius für Rechtsphilosophie, Staats- und Verwaltungsrecht an der Juristischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, und Mitglied des Deutschen Ethikrates (2001-2007). Dreier war 2008 von der SPD als Kandidat für das Amt des Richters am Bundesverfassungsgericht nominiert worden, möglicherweise wäre er im Laufe der Zeit sogar Vizepräsident geworden. Dreier hatte aber die Rechtmäßigkeit von Folter in manchen Fällen für möglich gehalten (zb. bei Entführungen, um den Aufenthaltsort des Opfers zu finden). Außerdem war Dreier wegen seiner Ansichten zum Embryonenschutz im Rahmen der Stammzellforschung in Kritik geraten. Die SPD zog nach längeren Auseinandersetzungen den Kandidaten zurück und benannte den Juristen Andreas Voßkuhle, der dann auch gewählt wurde.

Foto Wolfgang Kubicki (c) Wolfgang Kubicki/Tobias Koch

VIDEO: „Welt“-Interview mit Wolfgang Kubicki


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Leere der kirchlichen Lehre
  4. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  5. Debatte um (politischen) Islam: Österreichische Ministerin für Verbot von Muslimbruderschaft
  6. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  7. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  8. Tausende beim „March for Life“ durch London – 15 katholische Bischöfe mit dabei
  9. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  10. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  11. „Wenn mich jemand fragen würde, ob ich der Kirche vertraue…“
  12. Papst Leo XIV. spricht mit Erzbischof Gänswein
  13. Wie die Dominikaner auf den Hund kamen
  14. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  15. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz