Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  5. Tantum ergo Sacramentum
  6. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  7. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

‚Atheismus war ein Fehler’

16. Februar 2017 in Chronik, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wer Religion ablehnte, galt in akademischen Kreisen als gebildet und hellsichtig. Der Atheismus habe ihm in seinen besten Jahren aber nur Leere und Sinnlosigkeit gebracht, sagt Mark Bauerlein.


Atlanta (kath.net/jg)
Rückblickend betrachtet seien die drei Jahrzehnte, die er als Atheist gelebt habe, ein Fehler gewesen, der ihm in seinen besten Jahren nur Leere eingebracht habe, sagt der Literaturprofessor Mark Bauerlein.

Im Alter von 17 Jahren hatte Bauerlein den Glauben verloren. In der akademischen Welt, in welcher er Karriere machte, war sein Atheismus nie fehl am Platz, erinnert er sich. Atheist zu sein, sei in seinen Kreisen selbstverständlich gewesen und habe als Zeichen von Bildung und tieferer Einsicht gegolten.


Der Verlust des Glaubens sei für ihn keine befreiende Erfahrung gewesen, sondern das Gegenteil. Was immer er unternehmen würde, welchen Erfolg er auch würde – angesichts des grenzenlosen Nichts einer Welt ohne Gott sei letztlich alles sinnlos. Atheismus war für ihn eine intellektuelle Errungenschaft, die gleichzeitig alle weiteren Ziele wertlos machte.

Als er später drei Jahre in Washington D.C. arbeitete, war sein Vorgesetzter eine starke Persönlichkeit und lehrte ihn viel über Menschenführung. Dieser Mann bewegte sich souverän in der Welt der Kunst, Literatur und Politik und war scheinbar nicht auf Gott angewiesen. Als Bauerlein ihn besser kennenlernte, erfuhr er, dass sein Vorgesetzter ein praktizierender Katholik war. Im Laufe der Zeit lernte er weitere Intellektuelle kennen, die fest im Glauben verwurzelt waren.

Dabei stellte er Fehler und Unzulänglichkeiten in der Argumentation atheistischer Autoren fest. Insbesondere störte ihn die Verachtung, mit der Autoren wie Bertrand Russel und Richard Dawkins über Religionen und gläubige Menschen urteilten. Die überhebliche Gewissheit, mit der sie ihre Position vertraten, schien ihm zunehmend ein Ausdruck des Bemühens zu sein, von ihrem mangelnden Verständnis für religiöse Themen abzulenken.

Bauerlein kam schließlich zu der Einsicht, dass der Atheismus intellektuelle Schwachstellen habe. Ein Freund brachte ihm die katholische Kirche nahe, in die er 2012 aufgenommen wurde. Er ist Professor für Englisch an der Emory University in Atlanta und leitender Redakteur des Magazins First Things.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bekehrung

  1. Die Bekehrung der beiden Gefängniswärter des Apostels Petrus in Rom
  2. „Ich fragte mich: Welche Drogen hat er jetzt genommen?“
  3. ‚Ich habe meine Heimat in der katholischen Kirche‘
  4. London: Massenansturm auf Westminster Cathedral im Ostertriduum
  5. Ehemaliger Mitarbeiter von Richard Dawkins hat sich bekehrt
  6. Schauspieler Shia LaBeouf zum katholischen Glauben konvertiert
  7. Homosexueller konservativer Provokateur Yiannopoulos lebt jetzt enthaltsam
  8. Lombardei: Atheistischer Arzt bekehrt sich im Kampf gegen Corona
  9. Vision der Jungfrau Maria führt Atheisten in die katholische Kirche
  10. Überlebende des Anschlags auf Schwulen-Club bekehren sich







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Papst reagiert auf Sex-Vorwürfe gegen Erzbischof von Rabat
  4. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"
  5. „Lass das Zählen sein!“
  6. US-Bischof weitet Angebot an tridentinischen Messen in seiner Diözese aus
  7. Der Name 'Maria' - Ein „bitteres Meer“ und Schrecken der Dämonen
  8. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  9. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  10. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  11. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  12. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  13. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  14. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  15. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz