Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Bruder Marx', bleib in München!
  2. "Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!"
  3. Das Seminar als Familie von Nazareth und rigide Perversionen
  4. Papst Franziskus wird Ministerpräsidenten Orbán treffen!
  5. "Kardinal Woelki steht unter dem Kreuz, während andere sich entfernen"
  6. Ein Rücktritt als Kampfmittel?
  7. '.... gut, dass ich nicht so bin wie andere!'
  8. „'An totem Punkt': Kardinal Marx urteilt über die Kirche?“
  9. Dubium: „Liegt ein Schisma im Sinne des can. 751 vor?“
  10. Die Visitatoren sind im Erzbistum Köln eingetroffen: Bischöfe Arborelius und van den Hende
  11. Kardinal Kasper formuliert Grundsatzkritik am „Synodalen Weg“!
  12. Nicht angenommener Marx-Rücktritt: Theologe Hoff ist 'fassungslos'
  13. Belarus: Orthodoxe Kirche setzt regimekritischen Erzbischof ab
  14. Modehaus-Kette C&A mit eigener ‚Pride-Kollektion’ im LGBT-Monat Juni
  15. Schulschließungen waren falsch!

Homosexueller konservativer Provokateur Yiannopoulos lebt jetzt enthaltsam

13. März 2021 in Chronik, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der katholisch aufgewachsene Journalist und Blogger Milo Yiannopoulos empfindet sein Leben als realer und ehrlicher, seit er sich von der Homosexualität abgewendet hat.


Front Royal (kath.net/LifeSiteNews/jg)

„Erlösung kann nur durch Hingabe an Christus und das Wirken der heiligen, katholischen und apostolischen Kirche geschehen.“ Versuche, die Sünde mit weltlichen Mitteln zu überwinden seien ineffektiv. Mit diesen überraschenden Aussagen hat sich der im englischsprachigen Raum bekannte Journalist und Blogger Milo Yiannopoulos (36) bekannt gegeben, dass er sich von der Homosexualität abgewendet hat und enthaltsam lebt. Yiannopoulos ist als offen homosexuell lebender politisch konservativer Kommentator immer wieder mit provokanten Aussagen gegen Feminismus, Islam und Abtreibung aufgefallen.


Seine Umkehr sei nicht plötzlich gekommen, sondern das Ergebnis einer Entwicklung, die ungefähr zehn Jahre gedauert habe, sagt der gebürtige Brite, der katholisch aufgewachsen ist, im Interview mit Doug Mainwaring von LifeSiteNews. Sein Leben habe sich „dramatisch geändert“. Er behandle seine homosexuelle Neigung wie eine Sucht. „Du hörst nie auf, ein Alkoholiker zu sein“, sagt er wörtlich.

Er fühle sich, als habe sich ein Schleier gehoben. Es sei wie ein „schrittweises Aufdecken“ gewesen, keine plötzliche Enthüllung. Sein Leben empfinde er als realer und ehrlicher als zuvor. Hier bringt Yiannopoulos die Religion ins Spiel. Je mehr Liebe und je weniger Lust in uns Menschen sei, desto ähnlicher würden wir Christus, sagt er. Er wolle nicht den Eindruck erwecken, es sei leicht gewesen. Christus habe aber noch mehr als jeder von uns gelitten und jedem Menschen das Kreuz angekündigt. Der britische Priester, Theologe und Schriftsteller Ronald Knox habe gesagt, es gebe drei Arten, das Kreuz zu tragen: verbittert, wie ein reueloser Dieb, mit grimmiger Resignation wie ein reuiger Dieb, der das bekommt, was er verdient, oder mit Liebe, wie Christus, der das Leiden nicht heruntergespielt habe, aber das Leiden als Weg zum Heil verkündet habe.

In den nächsten Jahren wolle er daran mitarbeiten, die so genannten Konversionstherapien rehabilitieren, mit denen gleichgeschlechtliche Neigungen reduziert werden sollen. Sie funktionieren, sagt Yiannopoulos, aber nicht bei jedem. Ein weiteres Anliegen sei der Einsatz gegen die Abtreibung, die er stets als „schlimmsten moralischen Horror der menschlichen Geschichte“ gesehen habe.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Sandrose 17. März 2021 
 

Wow, Was für eine Nachricht

wirklich, wir wollen für ihn beten, dass er seinen Weg beständig weitergeht und um besonderen Schutz. Wenn man die jüngste Rundmail von Frau Hedwig von Beverförde gelesen hat:"The Great Reset": wie das Weltwirtschaftsforum Davos die LSBT-Ideologie vorantreibt, macht einen eine solche Nachricht doch auch wieder hoffnungsvoll. Meine Lektüre ist z.Z. "Daniel C. Mattson: warum ich mich nicht als schwul bezeichne." Für das englische Original hat Kardinal Sarah, für die deutsche Übersetzung Kardinal Müller ein Vorwort geschrieben. Es ist ein sehr nahegehendes buch Man findet u.a. darin eine tiefe Empathiefähigkeit von Menschen mit gleichgeschlechtlicher Neigung. Milos Einsatz gegen Abtreibung passt dazu. Während ein Kennzichen der Psychopathen, die an den Hebeln der Macht sitzen, das Fehlen von Empathie ist.


1

0
 
 Chris2 14. März 2021 
 

Gottes Segen für Ihren weiteren Lebensweg

und für Ihr Zeugnis gegen die aggressiven Ideologien dieser Zeit!


4

0
 
 lesa 14. März 2021 

Dem Wort den Weg bereiten wie Johannes der Täufer

@Scotus: JA, ES GIBT HOFFNUNG!
Beten wir weiterhin täglich für diese Menschen!
"Die Bekehrten waren und sind immer eine Erwerbung durch das Gebet und das Opfer unbekannter Gläubiger! Christus gewann die Seelen nicht durch die Kraft seiner wundervollen Lehre, vielmehr durch die Kraft seines beständigen Betens. Tagsüber predigte er. Nachts aber betete er. Seelen, das heißt, lebendige Menschen kann man nicht einfach durch Überredung jeder Diskussionen zu Gott herüberziehen. Sie wollen von Gott und für Gott erbetet sein." (J. Ratzinger)
In unserer Zeit, in der die Verdunkelung auch in die Kirche eingedrungen ist, ist es allerdings auch höchst notwendig, das Wort der Orientierung vernehmbar zu machen.


5

0
 
 Scotus 13. März 2021 

@Dr. Feingold

Sie schreiben: "... es gibt auch Leute wie den früheren FSSPX Priester Francis Palmquist."

Da ich Francis Palmquist nicht kannte, googelte ich und fand ein sehr spannendes Interview, in welchem Palmquist sagte: "I wanna be open to the truth ... and I don't ever want to close that door." (ab 1:16:50 im verlinkten Video) - Es besteht also noch Hoffnung auf die Heimkehr des "verlorenen Sohnes".

www.youtube.com/watch?v=dQjaViSEoRQ


5

0
 
 Scotus 13. März 2021 

@gebsy

Sie schreiben: "Habe ich als Geschöpf einmal erlebt, was es bedeutet, in der Versuchung das Bessere zu wählen, erfahre ich mich als undankbar ..."

Natürlich zieht uns die Versuchung stets nach unten. Der Geist lenkt unsere Gedanken nach oben. Eine gute Beichte ist immer auch Gnade. Und "die Schwerkraft der Gnade lässt uns nach oben fallen"(Simone Weil).


2

0
 
 gebsy 13. März 2021 

Gottes Gnade

hat nur eine Grenze: Den freien Willen des Geschöpfes. Habe ich als Geschöpf einmal erlebt, was es bedeutet, in der Versuchung das Bessere zu wählen, erfahre ich mich als undankbar, wenn ich wieder anders handle. Gebet und Beichte werden dann zum Gnadenkanal ...


3

0
 
 Scotus 13. März 2021 

Es gibt sie,

jene Menschen, die durch die Hölle marschieren mussten, um zum Himmel aufzuschauen. So können selbst die größten Sünder zu Werkzeugen Seiner Liebe werden.

Yiannopoulos spricht noch dazu eine sehr katholische Sprache. Danke für dieses Zeugnis! Danke für diese "Loblied an die Keuschheit"!


10

0
 
 Andrzej123 13. März 2021 
 

"I was the perpetrator"

lautete übrigens einer seiner kürzlichen markanten Aussagen bzgl seiner homosexuellen Aktivitäten als Jugendlicher mit Erwachsenen.
Als "Missbrauchsopfer" wollte er sich nicht sehen.


1

0
 
 lesa 13. März 2021 

Milo Y. kann ein Werkzeug Gottes werden!

Danke für dieses gehaltvolle Zeugnis und für den Bericht!


6

0
 
 matthieu 13. März 2021 
 

Bei Gott ist nichts unmöglich

Sein Geist weht, wo Er will. Man muss es dann erkennen. Wachsam sein, Augen und Ohren offen halten :)
Sie, @SalvatoreMio, haben ja kürzlich Sein Wirken an Ihnen geschildert. Danke dafür.


4

1
 
 Dr Feingold 13. März 2021 
 

wer Milo kennt

weiß daß das Ganze morgen sich als Gag
herausstellen kann
Das Schöne ist daß wir in einer Gesellschaft leben wo jeder sein Leben verändern kann wenn er das will es gibt auch Leute wie den früheren FSSPX Priester Francis Palmquist


0

4
 
 SalvatoreMio 13. März 2021 
 

Weniger Lust - mehr Liebe

Die Erkenntnis von Yiannopoulos scheint mir sehr weise: Lust bezieht sich weitgehend auf eigene Bedürfnisse, Süchte, Gier, und sei es die Schokolade, die man unbedingt braucht, während Liebe sich eher dem Nächsten und dessen Wohl widmet, wenngleich auch sie in Eigenliebe, Egoismus, umschlägt, wenn man mit Fürsorge und Liebe andere an sich ketten will. - Ich bitte um Gottes Beistand und Kraft für Yiannopoulos. Vielleicht kann gerade er Segen für andere werden.


9

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bekehrung

  1. Lombardei: Atheistischer Arzt bekehrt sich im Kampf gegen Corona
  2. Vision der Jungfrau Maria führt Atheisten in die katholische Kirche
  3. Überlebende des Anschlags auf Schwulen-Club bekehren sich
  4. Moslem wollte christlichen Cousin ermorden – dramatische Bekehrung
  5. Bekehrung: ‚Ich kann mit Worten nicht ausdrücken, wie dankbar ich bin’
  6. "Gott forderte mich auf, die Pornoindustrie zu verlassen"
  7. "Wie kommen Menschen eigentlich zum Glauben an Jesus Christus?"

Homosexualität

  1. US-Erzdiözese Indianapolis: Konflikt um homosexuelle Lehrer an Jesuitenschulen
  2. US-Bischof Stowe nimmt an virtueller Segensfeier für LBGT-Personen teil
  3. "Strafrechtliche Klärung ist möglich"
  4. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  5. Afrikanischer Kardinal: Christen sollen gegen ‚Homo-Ehe’ rebellieren
  6. EU-Parlament brüskiert Polen und Ungarn und erklärt Europa zur ‚LGBTIQ-Freiheitsraum’
  7. Regenbogenfahne in Kirche mit Grab von Anna Katharina Emmerick








Top-15

meist-gelesen

  1. 'Bruder Marx', bleib in München!
  2. '.... gut, dass ich nicht so bin wie andere!'
  3. Die Christuserscheinungen von Sievernich dauern an
  4. "Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!"
  5. „'An totem Punkt': Kardinal Marx urteilt über die Kirche?“
  6. "Kardinal Woelki steht unter dem Kreuz, während andere sich entfernen"
  7. Dubium: „Liegt ein Schisma im Sinne des can. 751 vor?“
  8. Nicht angenommener Marx-Rücktritt: Theologe Hoff ist 'fassungslos'
  9. "Das widerspricht dem Sinn eines geistlichen Amtes für das Heil der Menschen"
  10. R.I.P. Philipp Mickenbecker - "Alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen kriegen neue Kraft"
  11. Kardinal Kasper formuliert Grundsatzkritik am „Synodalen Weg“!
  12. Papst Franziskus wird Ministerpräsidenten Orbán treffen!
  13. Der Rücktritt des Kardinals ist der politische Weg
  14. Ein Rücktritt als Kampfmittel?
  15. Bistum Basel: Kleruskongregation hebt ungerechtfertigte Entlassung eines Priesters auf

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz