![]() |
Loginoder neu registrieren? |
|||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
| ||||||
SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-diskutiert
| ![]() Lackner: "Die Suche dauert an"17. August 2025 in Österreich, 42 Lesermeinungen Salzburger Erzbischof in "Krone"-Interview: "Mir ist bewusst, dass mein Lebensmodell als Vertreter des Zölibats nicht universell auf alle anderen anwendbar ist" Salzburg (kath.net/KAP) Auch als Bischof sollte man sich seiner Berufung und der eigenen religiösen Überzeugung nie allzu sicher sein: Immer bleibt im Glauben auch ein Ringen und ein Kampf mit eben diesen Überzeugungen. Das hat der Salzburger Erzbischof Franz Lackner in einem Interview mit der "Kronenzeitung" betont. "Dieser Kampf mit mir selber hat bis zum heutigen Tag nicht aufgehört", so Lackner. "Diese Suche dauert an" - schließlich könne man in religiösen Fragen nie sagen, man habe zu 100 Prozent eine Antwort gefunden. "Es geht vielmehr um ein ständiges Aufmerksamsein und Wachsamsein. Das kann man nur, wenn man auf der Suche ist." Darüber hinaus gab Lackner Einblicke in seinen Tagesablauf als Erzbischof und sein Seelenleben, das auch die Erfahrungen von Leere und Dunkelheit kenne. Einige Schlager seiner Jugendzeit etwa würden ihn bis heute traurig stimmen, weil sie ihn an "Möglichkeiten, die sich in meinem Leben nicht realisiert haben" erinnerten. "Da weint die Seele ein bissel. Aber man darf traurig sein. Trauerarbeit ist wichtig. Denn sie kann auch etwas Schönes beinhalten, wie Einsicht und Wahrheit." Bei all diesem Nachdenken sei ihm zugleich zutiefst bewusst, "dass mein Lebensmodell als Vertreter des Zölibats nicht universell auf alle anderen anwendbar ist. Aber man hat ein Gespür, wenn ein Leben in sich stimmig ist", so Lackner abschließend. Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Archivfoto Erzbischof Lackner (c) kathpress/Paul Wuthe Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
| |||
![]() | ||||||
© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz | ||||||