Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  7. So nicht, Mr. Präsident!
  8. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  9. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  10. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  11. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  12. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  13. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  14. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen

vor 4 Stunden in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


‚Kinder abtreiben ist keine Sache, auf die man stolz sein sollte‘, sagt Hagen in einem Interview.


Berlin (kath.net/jg)
Die Sängerin und Schauspielerin Nina Hagen (71) hat sich in einem Interview mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) kritisch zum Thema Abtreibung geäußert. Rückblickend auf eines ihrer bekanntesten frühen Lieder distanzierte sie sich deutlich von der damals propagierten Haltung, berichtet die evangelische Nachrichtenagentur IDEA.

In dem 1978 veröffentlichten Stück „Unbeschreiblich weiblich“ sang die junge Hagen provokant: „Mann, ich schaff’ mir keine kleinen Kinder an“. Heute, als Mutter zweier Kinder, bedauert sie diese Einstellung. Sie gab zu, selbst als junges Mädchen zweimal abgetrieben zu haben – einmal im Alter von 14 Jahren, wobei sie damals dazu gezwungen worden sei.


„Kinder abtreiben ist keine Sache, auf die man stolz sein sollte“, sagte Hagen im Interview. Das damalige Lied sei „vom jugendlichen Übermut getrieben“ gewesen. Ihr sei bewusst gewesen, mit solchen „widerspenstigen, provokanten Themen“ einen Skandal auszulösen. Dennoch betonte sie: „Aber das ist nicht meine Identität. Und das ist auch nicht meine Hinterlassenschaft.“

Die Äußerungen fielen im Zusammenhang mit der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Highway to Heaven“ (dt. „Der Weg in den Himmel“), das am 27. März erschienen ist. Das Album verbindet Gospel-Klassiker mit Elementen aus Rock, Pop und Reggae.

Nina Hagen, 1955 in Ost-Berlin geboren und in einem atheistischen Elternhaus aufgewachsen, durchlief in den vergangenen Jahrzehnten eine tiefgreifende persönliche Veränderung. Nach einer längeren Sinnsuche ließ sie sich 2009 in einer evangelisch-reformierten Gemeinde taufen. In ihrer 2011 erschienenen Autobiografie „Bekenntnisse“ schilderte sie ihre Abkehr von der Drogensucht und ihre Hinwendung zum christlichen Glauben.

Auch nach ihrer Bekehrung blieb Hagen in manchen Punkten kontrovers. So irritierte sie fromme Christen mit der Aussage, junge Frauen sollten selbst entscheiden, ob sie ein Kind austragen wollen oder nicht. Gleichzeitig bezeichnete sie die Ablehnung praktizierter Homosexualität als „faschistisches Gedankengut“.

Mit ihren aktuellen Aussagen zu den eigenen Abtreibungen zeigt die einstige Punk-Ikone nun eine deutlich reflektiertere und selbstkritischere Haltung zu einem Thema, das sie früher bewusst provokant besungen hatte.

 

© Foto Nina Hagen auf dem Evangelischen Kirchentag 2011: Christliches Medienmagazin pro. Creative Commons Lizenz CC BY 2.0. Bild verändert

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Herbstlicht vor 2 Stunden 
 

Erkenntnisse kommen oft spät, doch wenn sie kommen - umso besser!

Willens und fähig zu sein, Selbstkritik zu üben ist eine gute Sache.
Insofern ist Nina Hagen auf einem guten Weg.

Babys im Mutterleib haben ein Recht auf Leben, nicht das Recht auf vorzeitigen Tod!


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  2. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  3. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  4. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  5. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  6. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  7. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung

Prominente

  1. Action-Legende Chuck Norris mit 86 Jahren verstorben
  2. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  3. Patrick Schwarzenegger: Ich bete jeden Tag mit meiner Frau
  4. Aus Rücksicht auf Familie – Schauspielerin Melissa Joan Hart verzichtete auf Fotos für den Playboy
  5. Viel Lob für familienfreundliche Dankesrede von Kieran Culkin bei der Oscar-Verleihung
  6. 'Ich habe jeden Tag den Rosenkranz mit meiner Oma gebetet'
  7. James Earl Jones gestorben – Die Stimme von Darth Vader war katholisch







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  5. So nicht, Mr. Präsident!
  6. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  9. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  11. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  12. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  13. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  14. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  15. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz