Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  7. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  8. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  9. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  10. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  11. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  12. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  13. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  14. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  15. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“

Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘

9. April 2026 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auszüge aus ihrem Tagebuch zeigen die innere Zerrissenheit der damals 19-Jährigen vor und nach ihrer Abtreibung.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Die US-amerikanische Schauspielerin Christina Applegate, bekannt aus Serien wie „Eine schrecklich nette Familie“ und „Dead to Me“, hat in ihrer kürzlich erschienenen Autobiografie „You With the Sad Eyes“ (dt. „Du mit den traurigen Augen“) sehr persönliche und schmerzhafte Einblicke in eine Entscheidung aus ihrer Jugend gegeben. Die heute 54-Jährige beschreibt darin, wie sie im Alter von 19 Jahren – mitten in ihrer aufstrebenden Hollywood-Karriere – ihr Kind abtreiben ließ. 

Besonders aufsehenerregend sind Zitate aus ihrem Tagebuch von 1991. Darin bezeichnet sie diese Abtreibung wörtlich als „mein Kind töten“ („killing my child“) und „Mord“ („murder“). 

Die Abtreibung ereignete sich am 13. Juni 1991, etwa drei Monate nach der Empfängnis im April desselben Jahres. Applegate war zu diesem Zeitpunkt bereits durch ihre Rolle als Kelly Bundy in der Serie „Eine schrecklich nette Familie“ einem breiten Publikum bekannt geworden. In ihrem Buch schildert sie, dass sie die Schwangerschaft zunächst als etwas Wunderbares empfand – bis die Realität ihrer beruflichen Situation und einer belasteten Beziehung sie einholte.


Auszüge aus ihrem Tagebuch zeigen ihre innere Zerrissenheit.

Zunächst schrieb sie: „Ich hatte immer das Gefühl, dass ich kein Problem damit hätte, eine Abtreibung vornehmen zu lassen, wenn ich schwanger würde, obwohl ich wüsste, dass es der falsche Zeitpunkt wäre. ‚Ach, was soll’s, es ist ja noch nicht mal ein Baby.‘ Das ist Quatsch. Dieses kleine Wesen ist unglaublich. Es gibt mir das Gefühl, ganz und geborgen zu sein …“

Kurz darauf änderte sich ihre Einstellung. Sie schrieb: „Ich bin verdammt noch mal schwanger und ich töte mein Kind am Donnerstag. Ich denke darüber nach, wo ich hingehen kann, um mich von dem Mord zu erholen…“

In einem anderen Tagebucheintrag kommt die Angst vor dem Urteil der Familie ihres Vaters zum Ausdruck „Seine Familie wird mich hassen, wenn sie herausfindet, dass ich ihr Familienmitglied getötet habe, weil sie nicht daran glauben. Aber ich kann dieses Baby nicht bekommen, weil ich Arbeit zu erledigen habe, um diese verdammte Welt zu unterhalten. Außerdem kann ich es nicht … jetzt.“

In ihrem Tagebuch findet sich auch ein Gedicht, dass sie an das ungeborene Kind, von dem sie glaubte, es sei ein Mädchen, gerichtet hat: „Hallo, kleines Wesen. Ich spüre dich in jedem Augenblick meines Tages. So ein winziges Wesen. Und doch hast du eine so immense Wirkung. Du bist ein Wunder. Ein Wunder mit winzigen Händchen. Ich liebe dich. Aber du kennst dein Schicksal. Es ist noch nicht deine Zeit. […] Ich hoffe, du wirst mir vergeben. […] Mama kann jetzt nicht bei dir sein. Aber du sollst wissen, dass sie dich liebt – mehr als jedes andere Wunder.“

Am Tag vor der Abtreibung schrieb sie: „Morgen ist der Tag. Ja, Schmerz und all die anderen Emotionen schlagen auf meine Seele ein.“ Danach schrieb sie: „Nun, es ist vorbei. Ich fühle mich ganz okay. Nur ein bisschen benebelt. Das lässt mir keine Zeit, um das zu realisieren, was ich getan habe. Was jetzt wahrscheinlich das Beste ist.“

In ihrem Buch reflektiert Applegate, die seit 2021 an Multipler Sklerose (MS) leidet, darüber, dass die damalige Entscheidung möglicherweise Spuren hinterlassen hat, die weit über das Emotionale hinausgehen. Sie schreibt, es fühle sich an, „als hätte ich in die Zukunft gesehen, in der die Rechnung für all die Schuld, das Unglück und das Trauma von meinem Körper bezahlt wird“.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  2. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  3. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  4. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  5. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  6. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an
  7. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel

Prominente

  1. Gary Cooper – ein ‚Poet des Wirklichen‘
  2. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  3. Action-Legende Chuck Norris mit 86 Jahren verstorben
  4. Patrick Schwarzenegger: Ich bete jeden Tag mit meiner Frau
  5. Aus Rücksicht auf Familie – Schauspielerin Melissa Joan Hart verzichtete auf Fotos für den Playboy
  6. Viel Lob für familienfreundliche Dankesrede von Kieran Culkin bei der Oscar-Verleihung
  7. 'Ich habe jeden Tag den Rosenkranz mit meiner Oma gebetet'






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  8. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  9. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  10. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  11. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  12. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  13. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  14. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  15. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz