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Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!

1. Juni 2026 in Kommentar, 7 Lesermeinungen
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Liebe Festwochen-Verantwortliche: Ihr seid arme Wiener Würsteln, die vor dem linken Druck kapituliert haben - Ein Kommentar von Roland Noé zur Ein-/Ausladung von Peter Thiel bei den Wiener Festwochen


Wien (kath.net)
Einladung, Ausladung. Wieder einmal haben sich Österreich beziehungsweise die staatlich mit über 13 Millionen Euro hochsubventionierten Wiener Festwochen international blamiert. Was ist passiert? Man wollte im Rahmen der Festwochen, für die jeder österreichische Steuerzahler mitbezahlen muss, eine zweifellos spannende Diskussion mit dem US-Tech-Milliardär Peter Thiel organisieren. Doch dann folgte das übliche linke Droh-Theater – und bald darauf knickte Intendant Milo Rau ein. Geplant war übrigens eine öffentliche Debatte zum Thema „Armageddon und Antichrist? Von der Theologie zur Realpolitik“ mit Thiel und einem Theologen im Hotel InterContinental.

Doch welche „gefährlichen Aussagen“ vertritt Thiel eigentlich, vor denen die Linke solche Angst hat? Laut einem Bericht der „New York Post“ dreht sich Thiels Kernthese um eine technologische Interpretation der Endzeit. Für ihn ist der Antichrist keine Person, sondern ein System – konkret ein bürokratischer, totalitärer Weltstaat. In Thiels Augen sind globale Regulierungsversuche, sei es im Namen des Klimaschutzes, der Pandemiebekämpfung oder eben der KI-Kontrolle, der eigentliche Wegbereiter für diese Tyrannei. Wer versucht, die technologische Entwicklung künstlich zu bremsen, so Thiels Argumentation, schaffe genau die globale Kontrollarchitektur, vor der die Bibel warnt. Ich kenne nicht alle Thesen von Peter Thiel, aber ich weiß, dass er zumindest ein genialer Geschäftsmann ist, der unter anderem hocherfolgreiche Firmen wie PayPal und Palantir mitaufgebaut hat. Seine Thesen muss man nicht alle teilen. Doch jene, die in der NY Post veröffentlicht wurden, sind zumindest Denkanstöße, denen Konservative und Katholiken vermutlich durchaus einiges abgewinnen können.


Peter Thiel, der im Gegensatz zu den meisten Linken etwas geleistet hat und nicht den Steuerzahlern das Geld wegnimmt, wird öffentlicht geistesgestört vor ein "Death to Peter Thiel" Grafitti dargestellt. Linke wollen ihn undemokratisch und ohne jede rechlichte Basis verhaften lassen. Eine Frage hätte ich daher: Was ist wirklich gefährlich? Peter Thiel oder diese linken Chaoten?

„Erbärmlich. Meinungsfreiheit und Konfrontation mit anderen Ideen werden bei den Wiener Festwochen 2026 nicht großgeschrieben. Zuerst lädt man Thiel ein – ein absoluter Coup – und dann lädt man ihn verzagt aus, weil ein paar Linke eingeschüchtert waren“, kritisierte das Magazin „Der Pragmaticus“ (vormals „Der März“) auf X. Auch der bekannte Journalist Christian Ortner schrieb auf X: „Die Wiener Festwochen laden Peter Thiel zuerst ein und nun aus. Die Selbstverzwergung des Landes schreitet munter voran.“ Kritik kam zudem von Michael Jungwirth (Kleine Zeitung) auf X: „Ein klassischer Kniefall vor der Bubble, die einen kontroversen Diskurs mit einer einflussreichen, wenn auch höchst umstrittenen Persönlichkeit [...] nicht wollte. Lieber bleibt man unter sich. Ein intellektuelles Armutszeugnis.“ Und Wirtschaftsexperte Franz Schellhorn brachte es monetär auf den Punkt: „Finde es völlig legitim, wenn die versammelte Linke lieber unter sich bleiben will. Nur dann bitte auch ohne Steuergeld der nicht-linken Bürger.“

Das Fazit als österreichischer Steuerzahler: Liebe Festwochen-Verantwortliche, ihr seid arme Wiener Würsteln, die vor dem linken Druck kapituliert haben! Und lieber Peter Thiel: Lassen Sie sich nicht von dieser linken Chaos-Truppe verunsichern und beehren Sie uns trotzdem mit einem Besuch. Die meisten Menschen in Österreich sind nicht so!

 

 

 


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Lesermeinungen

 girsberg74 2. Juni 2026 
 

Ad @Versusdeum „Klingt durchaus plausibel, …“

Vielleicht ist „‘Big Brother’ und Welt-Einheitsdiktatur“ bereits die Gestalt, die reale Person, des Antichristen ?


0
 
 girsberg74 2. Juni 2026 
 

Ad @Versusdeum „Klingt durchaus plausibel, …“


0
 
 Versusdeum 2. Juni 2026 
 

Klingt durchaus plausibel,

wenngleich "Big Brother" und Welt-Einheitsdiktatur auch der Vorbereitung der Diktatur der realen Person des Antichristen dienen könnten. Jedenfalls interessante These, die man sich näher ansehen sollte.


0
 
 Gandalf 1. Juni 2026 

@johannes

Argentininien ist sehr schön UND Argentinien und MILEI entwickelt sich zu einem tollen Land.


3
 
 Johannes14,6 1. Juni 2026 
 

Peter Thiel verlässt die USA

und geht nach Argentinien, wo er mit Milei in verbindung steht.

www.handelsblatt.com/politik/international/peter-thiel-investor-zieht-nach-argentinien-plan-b-fuer-die-zivilisation/100229368.html


2
 
 Per-Mariam-ad-Jesum-Christum 1. Juni 2026 
 

Kommunisten sind und bleiben praktizierende Totalitaristen

Der im Artikel beschriebene Sachverhalt ist im Grunde genommen brandgefährlich für einen demokratischen Rechtsstaat. Wenn eine kleine Gruppe von militanten Aktivisten, die ungestraft (!) terroristische Akte, gerade auch in Form von Gewaltandrohungen, verüben können, dann ist das Ende des freiheitlich geprägten Rechtsstaates in greifbarer Nähe, weil dann staats- und volksfeindliche Gruppen das Sagen haben und den Einfluss der Behörden aushebeln und diese praktisch lahmlegen; die Behörden sympathisieren ohnehin mit jenen totalitären Kräften und unterstützen sie, wo es nur geht. Diese "Kommunisten" kennen nur Einschränkungen, Verbote, drakonische Strafen, Drohungen, Militanz, Kontaktschuld-Vorwurf, "Schröpfen" des arbeitenden Volkes nach Strich und Faden und v.a. ein stark ideologisiertes Weltbild. Blick nach D reicht aus!


2
 
 Jothekieker 1. Juni 2026 
 

Albern

Im Zeitalter des Internets ist dieser Versuch, einen unliebsamen Standpunkt auszugrenzen, einfach nur albern und bewirkt bestenfalls das Gegenteil.

de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt


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