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Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“

vor 3 Stunden in Prolife, 1 Lesermeinung
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Erzbischof Polak bei 70. Wallfahrt des Gelübdes der Nation: „Wir müssen auf der Seite der Heiligkeit des Lebens und seiner Würde stehen. Wir müssen das Geschenk des Lebens annehmen und es hüten, pflegen und in jeder Phase für das Leben Sorge tragen“


Jasna Góra (kath.net/Polnische Bischofskonferenz/pl) kath.net dokumentiert die Pressemeldung der Polnischen Bischofskonferenz in voller Länge in eigener Übersetzung:

Primas von Polen: Das Gelübde der Nation von Jasna Góra ruft weiterhin zu einem Leben im Einklang mit dem Evangelium auf

Das Gelübde der Nation von Jasna Góra ist ein Aufruf zur Gewissenserforschung, zur Umkehr und zu einem Leben im Einklang mit dem Evangelium. Dies betonte Erzbischof Wojciech Polak am 26. August in Jasna Góra. Der Primas von Polen leitete die Heilige Messe am Hochfest Unserer Lieben Frau von Tschenstochau. Die diesjährigen Feierlichkeiten fielen mit dem 70. Jahrestag des Gelübdes der Nation von Jasna Góra zusammen.

In seiner Predigt hob der Primas von Polen, Erzbischof Wojciech Polak, hervor, dass das Gelübde der Nation von Jasna Góra aus dem Wunsch heraus entstanden sei, nach den Grundsätzen des Evangeliums zu leben. Er erinnerte zudem an die Worte des heiligen Johannes Paul II. und wies auf die Notwendigkeit hin, immer wieder zu diesem Gelübde zurückzukehren und „die Gewissenserforschung hinsichtlich aller darin enthaltenen Verpflichtungen zu erneuern“.


Erzbischof Polak nannte die im Gelübde verankerten Werte, wie das Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, die Würde jedes Menschen, den Schutz und die Stärkung von Ehe und Familie, die Sorge um die Erziehung der jungen Generation, soziale Gerechtigkeit sowie Respekt, Vergebung und gegenseitige Güte.

„Wir müssen auf der Seite der Heiligkeit des Lebens und seiner Würde stehen. Wir müssen das Geschenk des Lebens annehmen und es hüten, pflegen und in jeder Phase für das Leben Sorge tragen“, sagte er. Unter Berufung auf den „Primas des Jahrtausends“ wies er darauf hin, dass es notwendig sei, „die Wahrheit über die Schönheit von Ehe und Familie zu verkünden und den einzigartigen Wert der Liebe aufzuzeigen, die auf der treuen und ausschließlichen Verbindung von Mann und Frau beruht“. Ferner betonte er, dass „der Schutz, die Unterstützung und die Stärkung der Familie eine universelle und bedingungslose Pflicht“ seien und dass ihr Fundament in einer Lebensweise liege, die in den Werten des Evangeliums wurzle – „durchdrungen von Respekt, Offenheit, Verständnis und der Fähigkeit zur Vergebung“.

Predigt

Im Gedenken an den siebzigsten Jahrestag des Gelübdes der Nation von Jasna Góra erinnerte Erzbischof Polak an die Worte des heiligen Johannes Paul II., der es als die „polnische Charta der Menschenrechte“ bezeichnet hatte. „War es nicht gerade diese polnische Charta der Menschenrechte – die uns alljährlich von diesem Hügel von Jasna Góra aus verkündet und in Erinnerung gerufen wird –, aus der die offenen Herzen und Türen unserer Häuser für die vor Bomben und Tod fliehenden Menschen hervorgingen, für die Flüchtlinge aus der Ukraine, die unter uns sind und geblieben sind?“, fragte der Primas.

Er betonte zudem, dass „jegliche geschürten Äußerungen von Feindseligkeit und Hass – auch solche, die mit den schmerzhaften Wunden unserer gemeinsamen Geschichte verbunden sind – nicht nur verletzend und unwürdig sind, sondern eine kategorische Verurteilung verdienen“. „Mögen gegenseitiger Respekt, Güte und der Wunsch nach Versöhnung vorherrschen“, mahnte er.

Während der Festmesse, an der der Apostolische Nuntius in Polen sowie verschiedene Bischöfe teilnahmen, wurden die Gelübde der Nation von Jasna Góra – deren Text vor 70 Jahren vom seligen Stefan Wyszyński verfasst worden war – feierlich erneuert.

Zum Abschluss der Eucharistiefeier wurden Grüße des Heiligen Vaters an die Teilnehmer der Feierlichkeiten von Jasna Góra verlesen.



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Lesermeinungen

 Fragender087 vor 51 Minuten 
 

alles gut und schön

nur bitte "was ist der "natürliche Tod"?


0
 

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