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50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville

21. August 2026 in Jugend, 2 Lesermeinungen
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Im Zentrum stehen die Begegnung mit Jesus, die Möglichkeit der Bekehrung und der Aufbau von Gemeinschaft mit Freunden und der Kirche. Fast zwanzig Prozent der neu geweihten Priester der USA haben eine der Jugendkonferenzen besucht.


Steubenville (kath.net/Aleteia/jg)
Im Jahr 1976 fand in Steubenville im US-Bundesstaat Ohio die erste Jugendkonferenz statt. Heute ist daraus ein Netzwerk von Konferenzen geworden, die jedes Jahr Tausende Jugendliche zu einer intensiveren Begegnung mit Christus einladen, besonders in der Eucharistie und in der Beichte.

Im Sommer 2026 gab es vier Konferenzen auf dem Campus der Franciscan University of Steubenville und 15 weitere an verschiedenen Orten in den USA und in Kanada.

Eine aktuelle Umfrage des Center for Applied Research in the Apostolate (CARA) unter den neu geweihten Priestern der USA zeigt den Einfluss der Konferenzen besonders deutlich: Fast 20 Prozent der neu Geweihten gaben an, als Jugendliche an einer Steubenville Jugendkonferenz teilgenommen zu haben. Damit lagen die Konferenzen der Franciscan University of Steubenville an der Spitze der genannten Veranstaltungen, noch vor den Weltjugendtagen.


Die Idee entstand ein Jahr vor der ersten Jugendkonferenz. Bei einem Treffen für Priester fragte Pater Michael Scanlan, was die Franciscan University of Steubenville für sie tun könne. Die Antwort war klar: eine glaubensstarke Veranstaltung für Jugendliche organisieren. 1976 fand die erste Conference in Steubenville statt.

Für viele Pfarreien und Familien sind die Treffen längst Tradition. John Biskner berichtet, dass seine Jugendgruppe aus Royal Oak im Bundesstaat Michigan bereits an der allerersten Konferenz teilnahm und danach rund 20 Jahre lang immer wieder kam. Er selbst war 1989 dabei und begleitete später über 15 Jahre lang Gruppen: „Viele, viele Geschichten davon, wie der gute Herr Herzen verändert, Wunder wirkt und seinen Heiligen Geist ausgießt … Obwohl ich seit meiner Jugend versucht hatte, Jesus nachzufolgen, war es in Steubenville, wo er durch meine Sünde und Schwäche hindurchbrach und mich rettete“, sagt er wörtlich.

Viele, die als Jugendliche dabei waren, kehren später als Jugendleiter oder Begleiter zurück. Maria Parker besuchte die Konferenzen in ihrer Highschool-Zeit und brachte später selbst Jugendliche mit. „Bei der ersten Steubenville Jugendkonferenz wurde meine Beziehung zu Christus real und persönlich. Ich begann, sie als Fundament meines ganzen Lebens zu sehen – das veränderte meine Beziehungen und mein Verständnis für das Wirken des Heiligen Geistes.“

Kritiker und Begleiter fragen immer wieder, was nach dem „spirituellen Hoch“ geschieht. Catherine Sims betont, dass ohne Nacharbeit in der Pfarrei die Erfahrung für viele mit den Emotionen verblasse. Wenn Begleitung durch die Gemeinde folgen, sieht die Situation anders aus. „Die Konferenzen sind ein Startpunkt für eine tiefere Beziehung zu Jesus“, sagt Monica Ortega. „Wir sind sehr offen und ehrlich mit den Jugendlichen und erinnern sie daran, dass das ‚spirituelle Hoch‘ vergeht. Herausforderungen, Fehler und sogar Tragödien können Zweifel wecken. Doch wir erleben, dass viele das Wochenende als Anker nutzen, der sie auf Kurs hält. Sie suchen Jesus weiter in den Sakramenten, in Bibelkreisen, in der Jugendgruppe und in Freundschaften.“

Auch nach 50 Jahren halten die Steubenville Jugendkonferenzen an ihren ursprünglichen Pfeilern fest: die Begegnung mit Jesus, die Möglichkeit der Bekehrung und der Aufbau von Gemeinschaft mit Freunden und der Kirche.

 

Foto: Symbolbild

 


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Lesermeinungen

 Fink 21. August 2026 
 

@ Hängematte - In Gaming machen die Theologie-Studenten aus Steubenville

...wohl ihr Auslandssemester ? Und lernen dabei good old Europe kennen...
Nebenbei: Der "Star-Theologe" in Steubenville ist der Prof. Scott Hahn. Den ich sehr schätze.


1
 
 Hängematte 21. August 2026 
 

Steubenville hat seine guten Auswirkungen bis nach Österreich:

Im ehemaligen Kartäuserkloster Gaming besteht eine Filiale von Steubenville - ITI Trumau ist davon inspiriert - beide in Niederösterreich.


2
 

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