![]() |
Loginoder neu registrieren? |
|||||||||||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
| ||||||||||||||
SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-diskutiert
| ![]() „SpielerInnen“ - Der österreichische „Witze“-Kanzler und Merz-Geschwätzvor 1 Stunden in Kommentar, 1 Lesermeinung Ein Kommentar von Roland Noé über Gott und die Welt(meisterschaft) und warum manche Politiker wie Friedrich Merz und Andreas Babler besser beim Fussball-Thema schweigen sollten. Wien (kath.net/rn) Ernst nehmen sollten wir hingegen die Fußballer, die uns am Sonntagmorgen - ich war mit meinem Sohn um 4.00 Uhr live dabei - Drama pur beschert haben. In der 93. Minute war Österreich gefühlt schon von der WM verabschiedet, drei Minuten später durch ein sensationelles Tor von Sasa Kalajdzic wieder mitten im Rennen. Was in den TV-Sequenzen nur am Rande zu sehen war: Der Stürmer bekreuzigte sich nach dem unfassbaren Treffer. Der deutsche Star-Kommentator Corni Küpper brachte es auf den Punkt: „Das verrückteste Spiel, das ich je kommentiert habe!“ Genau so war es. Kalajdzic, der in Österreich auf Jahre hinaus als Fußballheld festsitzen dürfte, gilt als gläubiger Christ – und er ist, wie man immer öfter auf den Rasenplätzen der Welt sieht, damit keineswegs allein. Ein herzliches Beileid zum Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft geht derweil nach Deutschland. Schlimmer als das frühe Scheitern selbst war dort eigentlich als Beobachter von aussen der "staatstragende Kommentar" von CDU-Chef Friedrich Merz: „Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Was für ein Spiel, DFB-Team! Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch.“ – Da fehlen einem glatt die Worte für so viel Phrasendrescherei. Echten Respekt verdient bei dieser WM ganz andere Gesten: Die unglaublich fairen Japaner etwa, die nach jedem Spiel vorbildlich ihren Müll aus dem Stadion räumten. Und Respekt gebührt auch Neymar, dem brasilianischen Superstar und gläubigen Christ sowie seinen Teamkollegen, die nach dem Sieg die tief enttäuschten japanischen Spieler umarmten und trösteten. Auch Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti, der bekanntlich ohne sein Bild von Padre Pio keinen Trainerhocker betritt, jubelte über den Triumph nur sehr verhalten – aus purem Respekt vor dem Gegner. Was mich aber schon immer bei solchen Events fasziniert hat, ist die Begeisterung der Fans für eine Sache und der unglaubliche Einsatz der vielen Spieler, die alles tun, um ein Tor zu schießen oder es zu verhindern. WOW, hier könnte die deutschsprachige Kirche einiges lernen. Begeisterung für eine Sache, Begeisterung für Jesus! Man muss es so sagen: Bei einer Weltmeisterschaft wäre die deutschsprachige Kirche vermutlich nicht dabei. Sie würde – im Vergleich zu anderen Ländern – in der 7. Regionalliga spielen. Ganz oben mitspielen würden vielleicht Kirchen aus Afrika, den USA, Polen und einigen anderen Ländern.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuEine Frage hätte ich da noch
| ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
| |||||||||||
![]() | ||||||||||||||
© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz | ||||||||||||||