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Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

14. August 2026 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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Der homosexuelle Aktivist Florian Greller lehnt Leihmutterschaft klar ab - Leihmutterschaft sei in erster Linie eine Form von „Ausbeutung von Frauen“


Berlin (kath.net/gem/rn

Die Debatte um die Ausbeutung von Frauen als Leihmütter durch den CDU-Politiker Jens Spahn weiter sich aus. Spahn hat kürzlich mithilfe einer US-amerikanischen Leihmutter ein Kind im Ausland eingekauft. Der Fall hatte politisch bereits erhebliche Konsequenzen: Nach massiver öffentlicher Kritik trat Spahn von seinem Posten als Unions-Fraktionschef im Bundestag zurück.

Nun meldet sich ein bekannter Schwulen-Aktivist mit einer deutlichen Absage an das Geschäft mit dem Kindswunsch zu Wort. Florian Greller (46, CDU), Gründer der Vereinigung „Just Gay Germany“, bezieht gegenüber der KNA Stellung gegen den Trend, Kinder zur verhandelbaren Ware zu machen. „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind“, betonte Greller mit Blick auf die ethische Dimension des Themas. Viele Menschen in der heutigen Gesellschaft würden fälschlicherweise glauben, ein Recht auf die Erfüllung aller Wünsche zu haben. Greller mahnte zur Akzeptanz biologischer Tatsachen und menschlicher Grenzen: „Es ist das Schicksal schwuler Männer, dass sie keine Kinder gebären können. Das ist zwar traurig, aber man muss es akzeptieren.“ Als legitimen Weg sieht er – wenn überhaupt – die Adoption.


Besonders die Entwürdigung der Frau und des ungeborenen Kindes prangerte Greller scharf an. Leihmutterschaft sei in erster Linie eine Form von „Ausbeutung von Frauen“. Die enormen gesundheitlichen und psychischen Risiken einer Schwangerschaft und der anschließenden Trennung des Neugeborenen von der Mutter würden in der Debatte verharmlost.
Greller wies zudem auf die verwerflichen vertraglichen Mechanismen in diesem Geschäft hin: „Es ist ein abstoßendes Geschäftsmodell. Wenn der jeweilige Vertrag nicht erfüllt wird, dann gibt es entsprechende Konsequenzen: So kann vereinbart werden, dass das Kind abgetrieben werden muss.“

In Deutschland ist die Leihmutterschaft aus ethischen Gründen sowie zum Schutz von Frauen und Kindern gesetzlich verboten (u. a. durch das Embryonenschutzgesetz und das Adoptionsvermittlungsgesetz). Auch die CDU spricht sich in ihrer Parteilinie klar gegen eine Aufweichung dieses Verbots aus – ein Umstand, der dem Verhalten des CDU-Politikers Spahn zusätzliche Brisanz verleiht.


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Lesermeinungen

 Herbstlicht 16. August 2026 
 

Danke!

Dieser Dank gilt vorbehaltlos Herrn Florian Greller, dem homosexuellen Aktivisten.

Angebot und Nachfrage?
Ein Baby ist kein Handelsartikel!


2
 
 Christine 14. August 2026 

Birgit Kelle

"ich kauf mir ein Kind"

www.youtube.com/watch?v=pTfVykfNo24


1
 
 girsberg74 14. August 2026 
 

Auf den Punkt gebracht !


4
 
 SarahK 14. August 2026 
 

Ich habe Menschen die

„Einfach nur“ homosexuell sind, warum auch immer, bisher immer als angenehme Gesprächspartner mit vielen konservativen und sogar christlichen Werten erlebt und habe sie auch im Freundeskreis. Sobald sie aber meinen die ganze Welt müsse sie für extravagant halten, wogegen ja eigentlich der Wille zum Normalitätsanspruch spricht, naja da will ich mich jetzt nicht äußern.


1
 
 Schillerlocke 14. August 2026 
 

Herr Grellers Positionen

sind sehr vernünftig. Leihmutterschaft ist wirklich sittenwidrig und eine rundherum verwerfliche Ausprägung des Kapitalismus.


7
 

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