Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  6. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  7. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  10. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  11. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  12. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  13. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  14. Ein Moment zum Schämen
  15. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!

Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!

14. Jänner 2026 in Kommentar, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Marx möchte den "Mund" beim Thema "Menschenwürde" aufmachen. Beim Einsatz für das Leben oder zum Iran schweigt der Münchner Erzbischof - Und die jüngsten Aussagen von Papst Leo gefallen dem Münchner Erzbischof nicht - Ein Kommentar von Roland Noé


München (kath.net/rn)
Der Münchner Kardinal Reinhard Marx ist wieder einmal besorgt und behauptet bei einem Fest des Medienunternehmens PubliKath laut deutschen Medienberichten ohne Nachweis, dass der Druck auf Demokratien weltweit und auch in Deutschland wachse. In deutscher Manier wird dann die Geschichte bemüht. Ein Blick auf die Anfänge des NS-Regimes zeige laut dem Münchner Kirchenfürsten, wie schnell die Verhältnisse kippen könnten usw.. Marx möchte dann die "Menschenwürde" verteidigen und erklärt, dass die Kirche den Mund aufmachen müsse. A propos "Menschenwürde" und "Mundaufmachen": Wo war die letzten Jahre der Einsatz des Kardinals im eigenen Land beim Thema "Menschenrechte"? Den Marsch für das Leben, bei dem es um das Grundrecht Nr. 1 geht, das Recht auf Leben, besucht Marx nie. "Kirche muss den Mund aufmachen", vertritt der Erzbischof. Interessant. Im Iran werden seit Tagen tausende Menschen abgeschlachtet. Hat man dazu irgendetwas von Marx & Genossen gehört? 


Der Erzbischof behauptet, dass von vielen Seiten die "Errungenschaften der Moderne" inzwischen infrage gestellt würden. Aja, welche meint er denn? Und die Kirche ist für ihn Verteidigerin von "Freiheit und Aufklärung". Doch dann wird es spannend, denn Marx gibt de facto offen zu, dass ihm die jüngsten Aussagen von Papst Leo zum Thema Meinungsfreiheit nicht gefallen hätten. Zur Erinnerung, Papst Leo sagte wörtlich: "Es ist bedauerlich festzustellen, dass insbesondere im Westen der Raum für echte Meinungsfreiheit immer mehr eingeschränkt wird, während sich eine neue Sprache mit orwellschem Beigeschmack entwickelt, die in ihrem Bestreben, immer inklusiver zu sein, darin mündet, diejenigen auszuschließen, die sich nicht den Ideologien anpassen, von denen sie beseelt ist." Marx kommentiert dies mit "Vorsicht und Skepsis" und weiß mit dem Zitat nichts anzufangen. Tja, so ist es eben, wenn man in seiner erzbischöflichen Blase sitzt und nicht mehr alles mitbekommt, was in der Welt und auch in Deutschland passiert. "Ich bin ja nicht Papst, Gott sei Dank", meint der Erzbischof. Auch wir sagen "Gott sei Dank!"


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Marx

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Wenn der Münchner Erzbischof das unselige "Wir schaffen das" von Angela Merkel verteidigt...
  3. Wenn der Erzbischof von München das Trump-Bashing vom Spiegel nachplappert
  4. US-Bischof Strickland: "Marx hat den katholischen Glauben verlassen. Er sollte zurücktreten"!
  5. Kardinal Marx und die Anbiederung an die Münchner Gay-Community
  6. Der Angriff von Marx auf die Lebensform von Jesu
  7. 'Bruder Marx', bleib in München!

Eine Frage hätte ich da noch

  1. Quod erat demonstrandum
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  4. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Die Stunde der Heuchler
  7. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  8. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  9. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  10. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  11. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  12. Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. wird Mitte Mai erwartet
  13. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  14. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  15. Besuch einer LGBTQ-Gemeinde

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz