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Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey

vor 2 Stunden in Prolife, 1 Lesermeinung
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Massachusetts-Gouverneurin Maura Healey/Demokraten hat Gesetz für das Töten ungeborener Kinder bis unmittelbar vor der Geburt unterschrieben – Bischof Barron: „Barbarische Regelung“ - Healeys Ortsbischof Henning: „Schwerer Verstoß“


Boston (kath.net/pl) Bischof Robert Barron von Winona-Rochester findet auf X klare Worte für das legislative Handeln der Massachusetts-Gouverneurin Maura Healey, die sich als „katholisch“ bezeichnet: „Die Gouverneurin von Massachusetts hat soeben ein Gesetz unterzeichnet, das Abtreibungen bis zum Zeitpunkt der Geburt erlaubt, sofern Mutter und Arzt ihre Zustimmung geben. Bitte machen Sie sich klar, was das bedeutet. Ein voll entwickeltes Kind kann – wenige Augenblicke, bevor es den Geburtskanal verlässt – ausgeweidet, zerstückelt, am Kopf zerquetscht oder durch Verbrennungen der Haut getötet werden; all dies unter dem vollen Schutz der Gesetze von Massachusetts. Besonders abstoßend fand ich die Reaktion der rein weiblichen Gruppe um die Gouverneurin von Massachusetts, als diese die barbarische Regelung unterzeichnete. Sie klatschten und gackerten vor Vergnügen, weil nun das, was man nur als Kindsmord bezeichnen kann, in ihrem Bundesstaat straffrei praktiziert werden darf.“
Erzbischof Richard Henning von Boston, zu dessen Diözese die Gouverneurin gehört, äußert zu diesem Vorgang: „Die Verabschiedung und Unterzeichnung eines Gesetzes, das den Zugang zu Abtreibungen im Commonwealth of Massachusetts drastisch ausweitet, stellt einen schweren Verstoß gegen die Heiligkeit und Würde jedes Menschen dar. Ich bin mir bewusst, dass sich diejenigen, die sich für die Wahrung und Förderung dieser Würde einsetzen, in diesem Augenblick entmutigt fühlen könnten. Ich ermutige uns dazu, weiterhin die Schönheit und das Wunder des Lebens zu verkünden. Das Wort Gottes gebietet uns: ‚Wähle das Leben, damit du lebst‘ (Dtn 30,19). Möge uns diese Wahrheit Kraft und Hoffnung schenken.“ Dies gab das Erzbistum auf seinen Auftritten in den sozialen Medien bekannt, siehe auch den Tweet ganz unten.


Der katholische US-Journalist Sachin Jose geht auf Twitter mit einem Post viral: „Katholiken fordern, der bekennenden Katholikin und Gouverneurin von Massachusetts, Maura Healey, die Heilige Kommunion zu verweigern, nachdem sie ein Gesetz unterzeichnet hat, das Abtreibungen bis zur Geburt erlaubt.“ Diese kurzen Bemerkungen erhielten bereits knapp 25.000 Likes, wurden fast 5.000 mal retweetet und sammelten bisher über 1.700 Kommentare dazu ein.

Als besonders bitter heben manche Nutzer der sozialen Netzwerke hervor, dass sie ja im Mai 2024 Papst Franziskus die Hand geben durfte (siehe Archivfoto). Sie war als Rednerin bei einem internationalen Klimagipfel beteiligt gewesen. Ausgerechnet Papst Franziskus hatte sich aber in seinem Pontifika immer mit scharfen Worten und völlig zweifelsfrei gegen die Abtreibung gewendet.

Archivfoto Mai 24: Papst Franziskus und Maura Healey (c) Vatican Media
 


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Lesermeinungen

 Jothekieker vor 1 Stunden 
 

Klima schützen und Menschen töten

Die Dame engagiert sich also für den Klimaschutz. Toll!


0
 

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