Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Die große Täuschung
  9. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  10. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  11. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  12. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  13. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  14. Voll in die Falle getappt
  15. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit

Vatikanexperte Pentin: Der ‚Kasper-Vorschlag’ wurde abgelehnt

25. November 2016 in Weltkirche, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zur Diskussion um die Interpretation von ‚Amoris laetitia’ erinnert Edward Pentin daran, dass die außerordentliche Synode die Kommunionzulassung für wiederverheiratete Geschiedene abgelehnt hat.


Rom (kath.net/jg)
Die außerordentliche Bischofssynode hat die Kommunion für zivilrechtlich wiederverheiratete Geschiedene abgelehnt. Daran erinnert Edward Pentin, der Vatikanexperte in seinem Blog auf der Internetausgabe des National Catholic Register.

Der sogenannte „Kasper Vorschlag“, wiederverheiratete Geschiedene unter bestimmten Umständen nach einer Periode der Prüfung wieder zur Kommunion zuzulassen, habe bei der Abstimmung im Oktober 2014 die notwendige Zweidrittel-Mehrheit nicht erreicht. Normalerweise gelte der Vorschlag damit als abgelehnt. Papst Franziskus habe mit den üblichen Gepflogenheiten gebrochen und den Vorschlag in das Arbeitsdokument der ordentlichen Bischofssynode 2015 aufgenommen.


Während der ordentlichen Synode gab es viele Versuche, das Ergebnis in eine bestimmte Richtung zu lenken. Beispielsweise sei der Begriff „schwere Sünde“ weggelassen worden und die Passage aus „Familiaris consortio“, in der die wiederverheirateten Geschiedenen von der Kommunion ausgeschlossen sind, wurde gestrichen (FC 84), berichtet Pentin.

„Ich bin davon ausgegangen, dass ein ‚Ja’ bedeuten würde, die Stelle entsprechend ‚Familiaris consortio’ auszulegen“, gibt ein Synodenteilnehmer die Stimmung vieler wieder. Im Text sei „Familiaris consortio“ zwar erwähnt worden, er lasse aber weitere Interpretationsmöglichkeiten zu. Das Problem das die Synode analysieren und lösen wollte habe sich im Endergebnis verschärft, weil das Abschlussdokument hinsichtlich der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene unterschiedlich interpretiert würde, sagt der Synodenvater und warnt: „Wenn wir alle zur Kommunion zulassen, verlieren wir den Begriff für die Sünde. Das wird für die ganze Moral der Kirche schädlich sein.“

Zuletzt hatte Blase Cupich, der Erzbischof von Chicago, an die Adresse der vier Kardinäle Brandmüller, Burke, Caffarra und Meisner gesagt, „Amoris laetitia“ sei die Frucht zweier Synoden und die Frucht von Anträgen, die mit Zweidrittel-Mehrheit der teilnehmenden Bischöfe beschlossen worden sei. Die vier Kardinäle haben einen Brief an Papst Franziskus veröffentlicht, in dem dieser aufgefordert wird fünf Fragen zum nachsynodalen Schreiben „Amoris laetitia“ zu klären. Kath.net hat berichtet.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Amoris laetitia

  1. Papst bekräftigt Lehre von "Amoris laetitia" zu Geschiedenen
  2. Polen: 140.000 Unterschriften für Verteidigung der Ehe
  3. Kardinal Cupichs Amoris-laetitia-Seminare mit umstrittenen Referenten
  4. Seifert: Außergerichtliche Einigung mit Erzbistum Granada
  5. Katholische Universität kündigt Unterzeichnern der correctio filialis
  6. ‚Franziskus soll 8. Kapitel von ‚Amoris laetitia’ zurückziehen’
  7. ‚Amoris laetitia’ wäre unter Franziskus’ Vorgängern abgelehnt worden
  8. ‚Amoris laetitia’ ändert Lehre und Sakramentenordnung nicht
  9. Offizielles Lehramt? Kommunion für Wiederverheiratete in Einzelfällen
  10. Theologe: ‚Barmherzigkeit heißt, Zweitehe ist nicht immer Ehebruch’






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  7. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  8. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  9. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  10. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  11. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  12. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  13. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  14. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  15. Die große Täuschung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz