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Zollitsch: 'Den einen ist man zu links, den anderen zu rechts'

11. Jänner 2012 in Deutschland, 56 Lesermeinungen
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Erzbischof Zollitsch beim Neujahrsempfang in Freiburg: "Wir wissen nur zu gut, wie viele derzeit beanspruchen, rigoros im Recht zu sein. Dann verhärten sich Fronten. Dann ist von einer Gemeinschaft des Glaubens nicht mehr viel zu spüren."


Freiburg (kath.net/pef) Kirche und Gesellschaft können nach Ansicht des Freiburger Erzbischofs Robert Zollitsch von den Polarforschern lernen, die vor genau einhundert Jahren – im Januar 1912 – am südlichsten Punkt der Erde (Südpol) ankamen. „Sie erreichten nur als Gruppe, die sich gegenseitig stützt und unterstützt, ihr Ziel. Einzelkämpfer hatten keine Chance. Teamplayer sind gefordert. Menschen, die ihre Perspektive einbringen und sich zugleich in die Lage des anderen hineindenken können“, sagte Erzbischof Zollitsch am Dienstag beim Neujahrsempfang des Erzbistums Freiburg im Collegium Borromaeum, dem Freiburger Priesterseminar.

Kirche und Gesellschaft seien auf dem Weg in die Zukunft: „Wir stehen vor großen Herausforderungen und sind in vielfacher Hinsicht herausgefordert, einen neuen Aufbruch zu wagen - wie es uns das Leitwort des Katholikentags in Mannheim ans Herz legt.“

Der Katholikentag (16. - 20. Mai) will nach den Worten Zollitschs „eine klare Zeitansage“ sowie ein Meilenstein für den in der Kirche gestarteten geistlichen Dialogprozess sein. Zudem wolle das Treffen in Mannheim auch zentrale Themen unserer Gesellschaft - wie die Bewahrung der Schöpfung, die alternde Gesellschaft, die Frage nach dem christlichen Glauben in der Gegenwart oder die Neuevangelisierung in Deutschland – „mit Tiefgang und Weitblick“ ansprechen und konkrete Schritte auf dem Weg in die Zukunft aufzeigen.

„Klares Ziel: Auch bei Nebel und Sturm nicht orientierungslos werden“


Wie die Expedition der Polarforscher müsse auch der Weg als Kirche und Gesellschaft in die Zukunft umsichtig vorbereitet und angemessenen ausgerüstet werden: „Und immer braucht es das klare Ziel vor Augen, um auch bei Nebel und Sturm nicht orientierungslos zu werden.“

Aus vielen Briefen und persönlichen Gesprächen und Begegnungen weiß Erzbischof Zollitsch nach eigenen Worten, „dass viele Priester, Diakone, Ordensleute und Laien mit großem Ernst und in Liebe zur Kirche nach Wegen suchen, wie die Kirche ihrer Sendung auch in gewandelter Zeit gerecht werden kann.“

Auch unter den Gästen des Neujahrsempfanges seien viele, „die in den verschiedenen Gebieten des gesellschaftlichen Lebens Herausragendes leisten und der Kirche ihre Hilfe und ihren Sachverstand anbieten – aus Respekt und Solidarität, aus Sorge um die Zukunft des Glaubens.“

Erzbischof Zollitsch lädt alle ein, „sich am geistlichen Dialog unseres Erzbistums zu beteiligen.“ Mit Blick auf die Kirche gehe es um die Fragen: „Wo stehen wir? Wofür stehen wir? Wohin gehen wir?“ Diese Leitfragen sollen eine Diözesanversammlung im Frühjahr 2013 in Freiburg prägen, bei der das Erzbistum die Dialog-Rückmeldungen aus den Seelsorgeeinheiten und Gemeinden, aus den Orden, Gruppen, Kreisen und Verbänden, aus Caritas und Religionsunterricht, von Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen zusammentragen und beraten will.

Erzbischof Zollitsch sagte beim Neujahrsempfang in Freiburg: „Wir wissen nur zu gut, wie viele derzeit beanspruchen, rigoros im Recht zu sein. Dann verhärten sich Fronten. Dann ist von einer Gemeinschaft des Glaubens nicht mehr viel zu spüren. Den einen ist man zu links, den anderen zu rechts. Manche fordern ein härteres Durchgreifen; einige sehen notwendige Entscheidungen schon als autoritär an. Manche beschreiben die kirchliche Situation düsterer als sie ist, um ihre Forderungen heller leuchten zu lassen. Andere sperren sich gegen jede kritische Anfrage und verdächtigen Andere, nicht kirchlich zu sein.“

Gerade wenn sich Kirche von den Methoden dieser Welt unterscheiden wolle, brauche es die Bereitschaft, „aufeinander zu hören, voneinander zu lernen und miteinander aufzubrechen.“ Auch die Kirche stehe vor zahlreichen offenen Fragen, über die gemeinsam nachgedacht werden müsse:

„Entscheidend wird letztlich bei allen Fragen sein, ob unser Wunsch, den Menschen die Botschaft des Evangeliums zu bringen, so stark ist, dass wir uns nicht in einzelnen Fragen so verfangen, dass wir den Aufbruch verpassen, dass wir vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen.“ So manche Aufregung erweise sich im Rückblick als Sturm im Wasserglas und lade zum Schmunzeln ein.

„aufeinander hören – voneinander lernen – miteinander aufbrechen“

Jedem Kirchturmdenken muss nach den Worten von Erzbischof Zollitsch eine größere Vision entgegengesetzt werden: „Gemeinden und Pfarreien dürfen sich nicht gegeneinander abschotten, so dass Menschen von außen mitunter den Eindruck gewinnen, die eine katholische Gemeinde hätte mit der anderen nichts zu tun, und es sei fast bis zum Ende der Welt undenkbar, das Vermögen und die Gebäude mit anderen zu teilen.“

Der Erzbischof von Freiburg ist nach eigenen Worten sicher: „Je nüchterner wir die kirchliche und gesellschaftliche Realität wahrnehmen und unseren Auftrag in der Welt von heute annehmen, desto mehr Energien werden frei für neue Wege der Glaubensverkündigung und der Glaubensweitergabe.“

Gott habe sich nicht zurückgezogen, der Auferstandene wirke weiterhin – „durch uns und mit uns“. Erzbischof Zollitsch verwies auf Worte von Papst Benedikt, der bei seinem Deutschlandbesuch im September zu den deutschen Bischöfen sagte: „Ich spüre, dass so viel Lebendiges, so viel gläubige Freude da ist, dass wir ruhig getrost sein können und wissen: Die Kirche lebt, und sie hat Zukunft! So sage ich ganz einfach ein herzliches Vergelt’s Gott allen für alles. Wir wollen alle dasselbe, und vielleicht braucht der Herr das auch, dass es dafür unterschiedliche Wege gibt, die doch alle in dem einen Weg sich bewegen, der er selber ist.“

KATHPEDIA: Erzbischof Zollitsch


Foto: (c) kath.net/Lorleberg


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Lesermeinungen

 Kathole 16. Jänner 2012 
 

Von wolfsfrommen Hirten und ihrer energischen Disziplinierung wolfsskeptischer Schafe

Erzbischof Robert Zollitsch gibt wieder einmal das Bild eines orientierungslosen Hirten ab, der den hektischen Wanderungsbewegungen der vom Heulen der Wölfe hin- und hergetriebenen Herde scheinbar planlos folgt. Statt den reißenden Wölfen mit seinem Hirtenstab Paroli zu bieten ermutigt er die Herde zur Kapitulation vor den Wölfen des Zeitgeistes.

Wenn die Wölfe vom Widerstand einiger Schafe gegen deren Verspeisung nämlich zu sehr gestresst würden, könnten sie die Unterhaltszahlungen (Dotationen) an die Hirten womöglich einstellen wollen. Das darf natürlich auf keinen Fall passieren. Deshalb immer schön lieb und brav zu den Wölfen sein!


3
 
 JohannBaptist 15. Jänner 2012 
 

Was soll das Palaver?

Weder \"zu links noch zu rechts\".
Ganz einfach,l für Christus.


1
 
 Wächter 14. Jänner 2012 
 

Glaubenswächter

Ein Bischof ist er in erster Linie ein Glaubenswächter, einer der über den rechten Glauben wacht!
Wenn er sich an Mehrheitsmeinungen orientiert hat er vor Gott und den Menschen versagt, denn er hat die ewige Wahrheit gebeugt und unseren Gott und Seine Wahrheit verraten.
Nicht was wir vor den Menschen gelten sollte uns erschüttern, sondern was uns dereinst in der Ewigkeit erwarten wird!
Beten wir für unser Oberhaupt, daß Gott den ersten Platz in seinem Leben einnehmen wird und nicht irgendwelche wilde Phantasien von dubiosen Mehrheiten!


1
 
 Kajo 14. Jänner 2012 
 

Er hätte

lieber in die Politik gehen sollen, da wäre dieses Tue keinem weh und allen recht sicher angemessen gewesen. Erst lässt er seine KJG gegen den Papst antreten und wenn es ihm passt, zitiert er den Papst.


2
 
 Stephan Karl 14. Jänner 2012 


0
 
 michbend 13. Jänner 2012 

Tja, das kommt davon...

...wenn man sich nur noch an den Meinungen der Menschen orientiert und nur noch darauf bedacht ist es allen recht zu machen. Gerade EB Zollitsch steht dafür. Sich stattdessen mit leeren Händen vor Gott zu stellen, der durch Schrift und kirchliche Tradition, zum Menschen spricht, kommt ihm und vielen seiner Zeitgenossen nicht in den Sinn. Man hat Angst, dass man so keine Mehrheiten finden kann. Fakt ist aber, dass ihm und seinen liberalen Kollegen die Fälle wegschwimmen. Wenn man konsequent nach Gottes Willen und den Richtlinien der Kirche leben und sprechen würde, könnte man allerdings feststellen, dass dem Herrn \"viel Volk in der Stadt\" gehört!


1
 
 Luzie1 12. Jänner 2012 
 

Ist die deutsche Nationalkirche noch katholisch?

http://www.vatican-magazin.com/index.php/magazin/aktuelle-ausgabe/disputa

oder als pdf

http://www.vatican-magazin.com/images/vatican/ausgaben/2012/1-2012/39-48disputa.pdf


1
 
 Luzie1 12. Jänner 2012 
 

enttäuscht

ich kann mich sehr gut erinnern, dass wir damals, als \"er\" zum EB von FR ernannt wurde, masslos enttäuscht waren. Warum? wir hatten alle auf den Weihbischof Uhl gesetzt, der die Jugend für den Glauben so richtig entflammen u.begeistern konnte u.haben diese Entscheidung nicht verstanden. :::


1
 
 templer 12. Jänner 2012 

Darauf gibt es keine Antworten. Das Christentum dreht sich darum das Jesus das angsicht des Geheimnisses ist, Gott ist das Geheimnis. Die Zukunft können wir nicht sehen, sondern wir müssen vertrauen.

Herumspekulieren geht nicht.


0
 
 placeat tibi 12. Jänner 2012 
 

DialogTeil 2

\"Je nüchterner wir die kirchliche und gesellschaftliche Realität wahrnehmen und unseren Auftrag in der Welt von heute annehmen, desto mehr Energien werden frei für neue Wege der Glaubensverkündigung und der Glaubensweitergabe\"
----------------
Ich bitte also um Ihre Einschätzung:
1) wie sehen Sie die präzise die gesellschaftliche Realität? Wie die kirchliche? Wie und warum sind diese dann Ihrer Ansicht nach konkret verbunden?
2) Was ist konkret \"unser Auftrag in der Welt von heute\" - und da Sie \"heute\" betonen, inwieweit ist dieser Auftrag abhängig von Ihrer Definition des \"heute\" und warum?
3) Warum werden Ihrer Meinung nach \"Energien frei für neue Wege\", wie darf ich mir dann Verkündung als exotherme chemische Reaktion vorstellen?


3
 
 placeat tibi 12. Jänner 2012 
 

Na gut:

„Wo stehen wir? Wofür stehen wir? Wohin gehen wir?“
Sagen Sie doch, Exzellenz, bitte ganz präzise:
Wo stehen Sie? Wofür stehen Sie?
Und wo wollen Sie hingehen?
Haben Sie bitte Verständnis, daß es als Zumutung empfunden wird, wenn man von jemand zum \"Dialog\" aufgefordert wird, der es nicht unternimmt, sich selbst eindeutig kenntlich zu machen, aber gleichzeitig immer wieder andeutet, daß Gläubige, die ihren Standpunkt klar im Lehramt, dem Katechismus, dem Credo und der Einheit mit dem Hl. Stuhl bekennen, \"Fronten verhärten\" würden. Wer kämpft Ihrer Ansicht nach denn gegen wen? Und wo sollte der FELS Petris überhaupt hin GEHEN können?
Aber gut, Dialog, Frage 3: warum haben Sie und Ihre DBK - Kollegen sich der PPE nicht angeschlossen? Welche der Bitten stand dem KONKRET im Wege? Warum wurde kein Vertreter der PPE zum Dialogprozeß eingeladen? Wenn der \"Dialog\" selektiv ist, warum wird er als offen propagiert?


4
 
 Friedemann Bach 12. Jänner 2012 
 

@silas

Ich kann die Gegnerschaft gegenüber dem Dialogprozess nicht verstehen.
Bietet dieser nicht gerade auch vielen Usern hier (\"Rechtsfahrern\" @kaiserin) die Möglichkeit, ihre Meinung von Kirche einzubringen?
Alle, die hier schreiben, so unterstelle ich, wollen gehört werden - auch von denen, die Verantwortung in der Kirche tragen. Werden wir nicht immer wieder auch aufgefordert, auch schriftlich unseren Unmut zu äußern gegenüber dem Nuntius oder bischöflichen Ordinariaten?
Es ist also ein Widerspruch, selbst gehört werden zu wollen, aber einen \"Dialog\" abzulehnen.
Die großen Pius-Päpste (IX. u. XII.) haben ihre Mariendogmen zwar formell aus sich heraus verkündet (ex sese), aber immer erst, nachdem das Volk Gottes und der Episkopat immer wieder darum gebeten hat. Heilige wie Katharina oder Birgitta haben versucht Einfluss auf Päpste zu nehmen.
Kirche war immer \"Kirche im Dialog\" und Gott sei Dank nie eine autoritäre \"Führerkirche\".


1
 
 silas 12. Jänner 2012 

@Friedemann Bach

Sie meinten: \"Manche Kommentatoren haben ein falsches Verständnis vom \"Hören\". Das Hören ist keine Einbahnstraße. Es genügt nicht allein auf den Papst zu hören\".

Prinzipiell haben sie nicht unrecht. Irrig ist jedoch die Auffassung: \"Ich höre nur auf dasjenigen, was mir gefällt.\" Denn wer hört ist gehorsam! Freilich müssen wir nicht auf all die (mitunter unsinnigen) Dinge hören die Menschen von sich geben. Darum kann ein Dialogprozess auch in die Irre führen! Beispielsweise, wenn alte Zöpfe, die längst von der Kirche eindeutig entschieden wurden immer neu bezweifelt werden. - Spricht nun der Papst als oberste Hirte, dann kommt seinem Ausspruch ein besonderes Gewicht zu! In Lehr- und dogmatischen Schreiben müssen wir nicht nur auf ihm hören sondern gehorsam, d.h. folgsam sein. Freilich will so manch \"Erleuteter\" der seinen eigenen Vogel für den Heiligen Geist hält dies nicht einsehen. Schade. Komm Heiliger Geist, komm...


1
 
 Marcus, der mit dem C 12. Jänner 2012 
 

@Friedemann Bach

Diese Partikularnormen erhalten aber nur Geltung, wenn der Bischof sie für seine Diözese mit Gesetzeskraft ausstattet. Approbiert ein Bischof Normen der Bischofskonferenz nicht, so gelten sie nicht.


1
 
 Chris2 11. Jänner 2012 
 

Nicht der Weg ist das Ziel

wie es der \"Dialogprozess\" suggeriert, sondern das Ziel (Christus) bestimmt den Weg, dessen Leitplanken Bibel, Tradition und Lehramt sind. Exzellenz denken offenbar etwas zu juristisch...


3
 
 Stephan Karl 11. Jänner 2012 

Fragen zum Dialogprozeß

Fragen für den \"Dialogprozeß\"

Aber was ist denn dann nun unter KIRCHLICHKEIT zu verstehen? Ich fände es sehr gut und hilfreich zu wenn das einmal klar erläutert. Es kann ja nicht ALLES GLEICHZEITIG RICHTIG SEIN. Liturgisch und lehramtlich Verbotenes zum Beispiel ist IMMER FALSCH. Wie zum Beispiel ist bei Menschen, die solche Dinge tun dann \"Kirchlichkeit\" zu verstehen. Oder ist jetzt wie bei den Protestanten alles erlaubt. Aber wenn ja, wie paßt das zu unserer 2000 jährigen Tradition und zur Unfehlbaren Lehre der katholischen Kirche?


3
 
 Ester 11. Jänner 2012 
 

Mit dem Südpol war das doch wohl sehr dramatisch,

ist die eine Gruppe nicht vor lauter irrelistischem Durchhalten um jeden Preis, anstatt umzukehren jämmerlich umgekommen?
Ich weiß ja das die Scott Gruppe als Musterbeispiel es englischen Sportsman gefeiert wird, aber ich fand die schon immer dämlich.
Genau das tut aber die deutsche Kirche weitergehen auf dem einmal eingeschlagenen Pfad, und sich eben nicht eingestehen, das die Ausrüstung mangelhaft ist.
Gerade beim \"Race to the Southpole\" gewann die Gruppe, die nicht auf Technik setzte, sondern klassisch vorging.
Ja was lehrt uns das wohl?


1
 
 Evalyne 11. Jänner 2012 
 

mir schlafen die Füße ein

bei solch vagem Geschwafel.


4
 
 Incomódo 11. Jänner 2012 

Hirt im Nebel

„Mit Blick auf die Kirche gehe es um die Fragen: „Wo stehen wir? Wofür stehen wir? Wohin gehen wir?““ Diese Fragen zu beantworten, ist Aufgabe der Verkündigung, und die ist seine Aufgabe! Welcher Hirte fragt seine Schafe, wo es langgeht? Genug, denn mit Verlaub, jedes weitere Wort hierzu von mir könnte nur eine Beleidigung sein.
„Auch die Kirche stehe vor zahlreichen offenen Fragen, über die gemeinsam nachgedacht werden müsse“ Ja, aber sie betreffen nicht Inhalte der Verkündigung, sondern die Funktionsaufteilung im Leibe Christi: Es geht nicht an, dass der Bauch oder noch was weiter drunter sich anmaßt, die Funktionen von Hirn und Herz übernehmen zu wollen. Klare Regelung durch das II. Vat. Konzil, und diese samt Begründung wäre rüber zu bringen von Hirten und Theologieprofessoren. So aber machen viele nur den Eindruck von Leseschwächlingen, die am Ende eines Satzes seinen Anfang vergessen haben. Ob sie ihn verstanden haben, will man dann gar nicht erst wissen.


4
 
 silas 11. Jänner 2012 

Teamplyer???

„Teamplayer sind gefordert. Menschen, die ihre Perspektive einbringen und sich zugleich in die Lage des anderen hineindenken können“

Gleichnisse und Vergleich sind hilfreich, solange sie nicht wesentliches vergessen lassen:
1. Bei jeder Taufe wird nach dem persönlichen Glauben der Mutter, des Vaters und Paten gefrage. Nicht aber nach einem \"anonymen\" WIR GLAUBEN!
2. In der Beichte bekennt der Pönitent seine persönliche Schuld. - Nur so bekommt er die Lossprechung.
3. Die Priesterweihe wird einer Person gespendet nicht aber einer Gemeinschaft...

In dem Sinn ist jeder für sich \"allein\" berufen den Weg der Heiligkeit zu finden.
Freilich ist dazu die COMMUNIO unbedingt nötig: Die Gemeinschaft ALLER GLÄUBIGEN - Weltweit! Unter Leitung der Ortsbischöfe und des Papstes! Wegweiser dabei sind der KKK und Youcat ect. Nicht aber eine Gesprächsgruppe, wo jeder gleich viele Rechte einfordert. Christozentrik, Christusbezogenheit und das hören auf Sein Wort ist Au


7
 
 Aventin 11. Jänner 2012 
 

Eigentliche Ursache

Nach meinem Empfinden hat hier noch keiner der Kommentatoren angesprochen, warum eigentlich Herr Zollitsch so spricht wie er spricht. In meinem Augen ist es die Mitgliedschaftlich organisierte Struktur der Kirche in D und die damit verbundene Kirchensteuer, welche eben diese Mitglieder entrichten. Die Kirche in D ist nicht eine Gemeinschaft von Gläubigen, sondern eine Gemeinschaft von Mitgliedern und Kirchensteuerzahlern. Diese Kirchensteuerzahler will man um jeden Preis bei der Stange halten. Nach den eigenen Zahlen der DBK nehmen weniger als 20 v. H. der Mitglieder am eigentlichen religiösen Leben der Gemeinden teil. Man stelle sich vor, die ca. 85 Prozent anderen Mitglieder träten -was logisch wäre- aus. Es wäre für die Kirche in D der totale finanzielle (nicht geistige!) Zusammenbruch und damit der Zusammenbruch nahezu aller jetzigen Strukturen. Den wollen unsere Bischöfe aber um jeden Preis vermeiden. Daher lautet ihre Devise: bloß bei niemandem anecken!!


7
 
 Luzie1 11. Jänner 2012 
 

das hört sich an, als sei genau das das Leitbild: die Gruppe und der Aufbruch...

...die Gruppe, die sich selbst feiert und nebenbei zur Einrahmung einen Gottes-Dienst dazu. Hierzu müssen die Altäre natürlich möglichst nahe zur Gruppe wandern. Knien? -zum Teil weit gefehlt. Gemeinschaftsfeier ist angesagt, fast ähnlich wie bei den evangelischen. Bei dieser Art von Gruppenverständnis kann es natürlich auch so gut wie fast keine Unterschiede mehr zwischen Laie und Priester geben. -- Aufbruch?? Ach ja, desletzt durften wir ja hören, dass wir Luther neu entdecken sollen. Luther? Man hört und glaubt es kaum!

...und wieder von JESUS CHRISTUS kein Wort! nichts geistig Aufbauendes!


6
 
 Kurti 11. Jänner 2012 
 

Warum haben die Theologen

der grossen Kirchen bei den wirklich Gläubigen seit Jahren schon einen sehr schlechten Ruf?
Ganz einfach: sie überzeugen nicht. Viele vertreten den Glauben wie Leute, die das halt jobmässig machen (von irgendetwas man man ja leben),aber sind selber nicht von der Wahrheit ihres Glaubens überzeugt. Daher hört man bestimmte Worte der Schrift z.B. auch kaum oder nie von ihnen, meist nur politisches Geschwafel.
Wieso soll man auf Menschen hören? Im Glaubensbereich gilt es auf Christus und hören und wenn auf Menschen, dann nur auf jene, die auf den Herrn verweisen.
Herr Zollitsch und nicht nur er, wären besser in einer politischen Partei aufgehoben, dann können sie dann auf Menschen hören.


4
 
 Leo Christi 11. Jänner 2012 

Gemeinschaft des Glaubens

Warum ist von der Gemeinschaft des Glaubens so wenig zu spüren? Man setze sich nur in ein x-beliebiges Gremium unserer Pastoralarbeit, dann sieht man, wie es um diese Gemeinschaft bestellt ist. Um Ärger und Glaubenskonflikte zu vermeiden, werden bestimmte Themen erst gar nicht mehr angesprochen. Und wenn ja, befleißigt man sich einer relativistischen Sprache, um des lieben Friedens willen. Versteht sich das entsprechende Gremium auch noch als Team, wird es bei Entscheidungen kaum noch über den kleinsten gemeinsamen Nenner hinauskommen. Die von Erzbischof Zollitsch so monierte Rechthaberei wäre bald zu Ende, wenn endlich von Hirtenseite offen gesagt würde, was katholisch ist und was nicht. Das Sprechen von einer Bandbreite des Katholischen führt eher dazu, dass sich nahezu jeder im Recht fühlen kann und sich dafür einsetzen wird.


4
 
 Thomas71 11. Jänner 2012 
 

Man könnte meinen hier spricht ein Politiker über sein Parteiprogramm, der, um möglichst viele Stimmen zu bekommen, sich auf Nichts festlegen, und keine Wahrheit beanspruchen und verkünden möchte. Bloss keine klaren Aussagen, man könnte es sich ja bei irgendeiner Lobby verscherzen.

Um bei seinem Beispiel zu bleiben: Wären die Polarforscher ihm als Anführer oder \"Teamplayer\" gefolgt, sie wären wahrscheinlich in den Tropen gelandet...


5
 
 Der Gärtner 11. Jänner 2012 

Gruppe

Und wieder Mal ein völlig irreführendes Beispiel vom Herrn EB.
Natürlich haben die jeweiligen Expeditionen nur als Gruppe den Pol erreicht. Es wird doch aber wohl niemand glauben wollen, dass die vor 100 Jahren schön basisdemokratisch abgelaufen ist !?!
Das vielbemühte Beispiel vom gemeinsamen Schiff zieht wohl endgültig nicht mehr, weil genau so falsch. Da mußte was Neues her.
Ich denke, dass der EB ja ein sehr frommer Mann ist, aber die Führungsschwäche ist hier nicht zu übersehen und wird durch solche Ansprachen deutlich unterstrichen. Wohin geht die Herde, wenn der Hirte sie nicht führt? Sie orientiert sich am nächst höheren Hirten, oder sie geht in die Irre. Wenn ein Bischof nicht auf seinem (dogmatischen) Führungsanspruch und Auftrag besteht, wird er DESHALB auch bald keine Gelegenheit zur Pastoral haben. Die Orientierungslosigkeit stürzt die Herde in die Glaubenskrise. Irgendwann kann man dann nur noch die Leere der Kirche realisieren.


3
 
 WoNe 11. Jänner 2012 
 

Zum Kringeln komisch

Der Expeditionsdrang (Südpol) des EB Zollitisch und seiner Gefolgschaft amüsiert mich. Wie weit sie wohl kämen? Weil EB Zollitisch konsequent auf Erfahrungswerte von routinierten Abenteurern und auf Kartenmaterial verzichtet, die seiner Ansicht nach womöglich \"vorkonziliar\" sind und nur von \"Rechten\" oder gar Tradis verwendet werden, dürfte seine Truppe wohl nicht allzuweit kommen. Der erste stürmische Gegenwind und schon sehnt man sich zurück in die abgesicherten, wohltemperierten Wohlstandsgefilde.

Ich wünsche EB Zollitisch gewiß nichts Schlechtes: Daher schlage ich vor, er beläßt es bei einer Kaffeefahrt mit dem Ausflugsdampfer zB auf dem Rhein. Ist auch schön!

PS: @Friedemann Bach: \"Kirche in Deutschland\" semantisch UNGLEICH \"deutsche Kirche\"
Die Kirche ist und darf niemals \"deutsch\" sein. Sie soll und muß aber auch IN Deutschland wiedererblühen!!!
Wie sehr ich kirchliche Deutschtümelei verachte, verkneife ich mir hier lieber!


4
 
 Bene16 11. Jänner 2012 
 

@Aegidius

Sie haben das Problem biblisch fundiert auf den Punkt gebracht. Ganz herzlichen Dank für Ihren hervorragenden Kommentar!


4
 
 Aegidius 11. Jänner 2012 
 

Zufallsfund (auf)hörende Kirche

Impressionen von einem zeitgenössisch-durchschnittlichen Stuhlkreis für Liturgie im EB Freiburg oder anderswo:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/cartoons/flix-don-quijote-11482899.html


1
 
 a.t.m 11. Jänner 2012 

Es gibt nur einen PFAD der zu Gott dem Herrn führt.

Und dieser kann nur dann erfolgreich gegangen werden, wenn man an Gott dem Herrn glaubt und dieser Pfad gemeinsam mit der einen, heiligen, apostolischen und Apostolischen Kirche gegangen wird. Und für Gott dem Herrn gibt es keinen linken, rechten Weg, sondern nur einen Weg der zu IHM geht und dieser sollte gemeinsam von uns bestritten werden.
Matthäus 7: 13-14
Klare Entscheidung:
Geht hinein durch das enge Tor! Denn weit ist das Tor, und breit ist der Weg, der ins Verderben führt, und viele sind es, die hineingehen auf ihm. Doch wie eng ist das Tor und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.

Gott zum Gruße


1
 
 Alpenglühen 11. Jänner 2012 

EB Zollitsch zu links – zu rechts

@Friedemann Bach
Tja, Hr. Friedemann Bach. Sie haben es selber geschrieben und widersprechen damit gleichzeitig Ihrem eigenen Beitrag: Papst Benedikt XVI. sprach von der „Kirche in Deutschland“. Er sprach nicht von einer „Deutschen Kirche“. Und das ist und bleibt ein gewaltiger Unterschied! Egal, ob dogmatisch, pastoral oder kirchenrechtlich betrachtet.


4
 
 BergKarmel 11. Jänner 2012 
 

Zollitsch zu rechts?

Den möchte ich sehen, dem Zollitsch \"zu rechts\" ist... :-D


2
 
 Aegidius 11. Jänner 2012 
 

Hören sollen wir, doch auf wen?

Wenn Jesus auf die Jünger gehört hätte, wäre Er nicht nach Jerusalem gegangen. Wenn Er auf Judas gehört hätte, wäre Er König von dieser Welt geworden. Wenn Er auf Hannas gehört hätte, wäre Er freigelassen worden. Wenn Er auf Pilatus gehört hätte, hätte er Ihn freigesprochen. Wenn Er auf die Soldaten gehört hätte, wäre Er vom Kreuz gestiegen und nicht auferstanden. Wenn Er auf den Satan gehört hätte, hätte Er Steine zu Brot gemacht und das Paradies auf Erden errichtet.
Hat Er aber nicht. Er hat auf den Vater gehört, in der Wüste, in Gethsemane, am Kreuz. Und wir sollen auf Ihn, den geliebten Sohn, hören, nicht auf Stuhlkreise, Gremien, Konferenzen und ZKs.
EBZ, seien Sie hörende Kirche! Hören Sie auf! Hören Sie auf Ihn. Auf Ihn allein und den, der für Ihn die Schafe weiden soll!


6
 
 girsberg74 11. Jänner 2012 
 

Wenigstens einer, der eine hohe Meinung hat.

@ Friedemann Bach
„EB Zollitsch ist so ein herausragender Verwalter dieses kirchlichen Anliegens, einer hörenden Kirche.“

Nicht dass ich Friedemannn Bach kritisieren möchte, doch solch geballtes Lob macht mich wach, hellwach, - im Blick auf den Gelobten. (Würde dagegen einer bei S.E Joachim Kardinal Meisner so sprechen, würde ich auch hellwach, sogar unwillig,- und zwar in Hinsicht auf einen Lobenden, der Selbstverständlichkeiten breit träte.)

Sehr positiv als ein Beispiel eines erfolgreichen Miteinander sehe ich das Bild der Ersterreichung des Südpols durch die Expedition von Amundsen, wie EBZ das gezeichnet hat. Das waren Kerle, auch der unterlegene Scott (mit seinen Gefährten) war einer.

Ich stelle mir vor, dass EBZ in allen kirchenpolitischen Fragen den Weg zum „Südpol“ gemeinsam mit Benedikt XVI. und Gefährten geht, doch nicht Benedikt XVI. mit EBZ.


2
 
 Mami26 11. Jänner 2012 
 

Zitat

\"Den einen ist man zu links, den anderen zu rechts.\"

Wie waer\'s mit \"zu katholisch\"?
Dieses ganze \"miteinander Gelaber\" kann ich schon nicht mehr hören. Warum geht man nicht mit Jesus? Warum bildet man kein Team mit Jesus? Warum folgt man nicht Jesus?
Das Heiligste Herz Jesu wartet - aber Zollitsch geht immer \"miteinander\".

Da sollte man ihm wirklich mal Mother Angelika\'s Ausspruch in dem anderen Artikel von heute vermitteln.


5
 
 Friedemann Bach 11. Jänner 2012 
 

Lieber Aventin,

unter dogmatischen Gesichtspunkten gibt es natürlich keine deutsche Kirche, da die Kirche aus der Universalkirche und den Ortskirchen (Diözesen) besteht.

Unter pastoralen und kirchenrechtlichen Aspekten aber ist Ihr Einwand aber falsch. Selbst der Papst spricht bei seinen pastoralen Verlautbarungen von der \"der Kirche in Deutschland\", wie bei seinem Besuch im September.
Auch unter kirchenrechtlichen Aspekten ist Ihr Einwand nicht richtig, da die nationalen Bischofskonferenzen ja nicht nur das Sprachrohr der Kirche ist, sondern auch die sog. Partikularnormen des Kirchenrechtes für die Diözesen beschließen.
Ihr Beitrag macht so offenbar, dass Sie, wie manche andere hier, Kirche nur als eine dogmatische Größe sehen und die pastorale Perspektive aus den Augen verloren haben, die natürlich das Reden von einer \"deutschen Kirche\" verlangt.


1
 
 kaiserin 11. Jänner 2012 
 

@Friedemann Bach - Ich rate Ihnen freundlich , als Zollitschs Beifahrer auch in die richtige \"RÖMISCH-katholische\" Autobahn einzubiegen !


3
 
 jolie 11. Jänner 2012 

http://www.kath-info.de/impulsreferat.html

\"Der Freiburger Erzbischof erwähnt den Gegensatz zwischen jenen in der Kirche, denen die Übersetzungsleistung des Glaubens in die neue Zeit zu langsam, und jenen, denen sie zu schnell geht. Diesen Gegensatz gibt es zwar, aber er spielt heute in der Kirche keine nennenswerte Rolle, weil er überlagert wird von einem viel tieferliegenden Gegensatz: nämlich zwischen denen, die am katholischen Glauben festhalten, und jenen, die ihn über Bord geworfen haben und deshalb eine “neue” Kirche wollen.\"


5
 
 Descartes 11. Jänner 2012 
 

\"Religionsfreiheit ist das erste Menschenrecht\"

...heisst es doch gerne. Dann sollte man sich nicht beklagen, wenn diese Freiheit auch genutzt wird und jeder seine Vorstellungen - insbesondere wenn sie einen Wahrheitsanspruch erheben - verwirklicht sehen möchte.
Im Unterschied zu den Polarforschern ist es im Glauben naturgemäß schwierig, sich auf ein gemeinsames Ziel, auf gemeinsame Vorstellungen zu einigen.

@Stefan_Rochow
\"Die Lehre der Kirche, niedergelegt im Katechismus der Katholischen Kirche ist die Wahrheit und der Weg.\"
Andersgläubige, etwa evangelikale Kreise, die sich auf Jesus berufen, sind demnach verblendet?


3
 
 stellamaris 11. Jänner 2012 
 

Auf- brechen!

Und so möchte ich Euch allen in Anlehnung an das Leitwort des Katholikentages mutig zurufen: Auf,- lasset uns brechen und auf den Weg machen!


4
 
 Aventin 11. Jänner 2012 
 

DBK

Lieber Herr Bach, Ihr Satz \"Zunächst an großes Danke an EB Zollitsch, dass er in diesen schweren Zeiten unsere deutsche Kirche so gut führt.\" ist ungeachtet seines inhaltlichen Nichtzutreffens sehr aufschlussreich. Es gibt nämlich kirchenrechtlich keine Deutsche Kirche mit einem Bischof an der Spitze. Es gibt nur Diözesen und Kirchenprovinzen. Ihr Satz zeigt, dass durch das unglückliche Agieren der Deutschen Bischofskonferenz und ihres ständigen Rates inzwischen der Eindruck entstanden ist, der DBK-Vorsitzende sei maßgebliche Figur. Das ist aber falsch. Jeder Bischof ist selbst für die Führung seines Bistums direkt gegenüber dem Papst verantwortlich. Er kann sich nicht hinter der DBK oder ihrem Vorsitzenden verstecken. Leider ist Ihre Sichtweise nur allzu verbreitet.


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 placeat tibi 11. Jänner 2012 
 

Ja - brecht auf!

Prima Idee - nehmt das ZDK und den Stuhlkreis mit, haltet den Katholikentag am Südpol ab und baut euch dort stabile Iglus, gönnt euch ne längere Auszeit, ihr habt\'s redlich verdient, und keine Bange: wir kriegen das hier schon ganz gut ohne euch hin.


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 Aegidius 11. Jänner 2012 
 

Herr Bach, Sie haben - wie stets - uneingeschränkt Unrecht, bis auf die Tatsache, daß es sich bei den Menschen, die Seine Exzellenz EBZ gerne hören bzw. die er gerne hört, um \"diese (sic) unsere (sic) deutsche (sic) Kirche\" handelt, ganz im Gegensatz eben zu Seiner einen, heiligen, katholischen und apostolischen.

Ein Hirte sollte zudem über das Zuhören hinaus (das kann eine Parkuhr auch, sogar besser und billiger) führen, lehren, ermahnen und verteidigen können. Wenn Seine Exzellenz dies schon einmal im Sinne der Wahrheit und der (Welt-) Kirche getan haben sollte, halte ich mich wieder zurück. Dazu braucht es aber mehr als Ihre sinnfreien Lobhudeleien auf \"Hirten\", deren persönliche Frömmigkeit und Integrität ja außer Frage steht.


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 Capestrano 11. Jänner 2012 
 

RK

Als Röm.Kath. getaufter Christ ist die Richtung doch schon angezeigt> Römisch Katholisch. Und der KKK erläutert die Marschrichtung mit dem Papst an der Spitze.


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 st.michael 11. Jänner 2012 
 

Stefan_Rochow ! Bravo, Vielen Dank

Sensationell, genauso ist es.

Ausdrucken, am besten in Großformat und den betreffenden Stellen zum Auswendiglernen geben.


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 Smaragdos 11. Jänner 2012 
 

Der Papst, die katholische Mitte

Eines ist sicher: Wer einfach auf den Papst hört, ist weder zu links noch zu rechts, sondern in der goldenen Mitte.


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 Stefan_Rochow 11. Jänner 2012 

Wahrheit ist unteilbar

In dieser Ansprache wird wieder der Anspruch von EB Zollitsch deutlich: Innerhalb der Kirche gibt es viele Wege und der Bischof ist Vermittler und Moderator zwischen diesen vielen Strömungen. Das ist aber völlig falsch. In der Kirche gibt es die Mitte nicht. Die Lehre der Kirche, niedergelegt im Katechismus der Katholischen Kirche ist die Wahrheit und der Weg. Daran müssen sich Bischöfe, Priester, Diakone und Laien messen lassen. Die Lehre der Kirche ist die Wahrheit und alle Häresien sind nicht Aufbrüche oder andere Wege hin zu einem gemeinsamen Ziel, sondern sie sind einfach falsch, mit der Offenbarung Christi unverträglich. Als Bischof hat Zollitsch diese Lehre zu verteidigen und sich nicht als Moderator zu gebährden. Der Gehorsam gegenüber dem Bischof ist im intakten Glauben an die Lehre der Heiligen Kirche fundiert. Sobald die kirchliche Autorität sich auf einen Pluralismus in Glaubensfragen einlässt, hat sie den Anspruch auf Gehorsam verwirkt.


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 kaiserin 11. Jänner 2012 
 

\"Das Problem\"

hängt hauptsächlich von Ihnen ab,Exzellenz! ...Richten Sie bitte Ihr Lenkrad mehr nach rechts, da geht die Autobahn nach ROMA! Danke!


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 medpilger89 11. Jänner 2012 

rigoros im REcht

ist allein die Wahrheit und die Tradition Herr Bischof. Und da die Wahrheit einen Namen hat, nämlich Jesus, lässt sich ganz einfach Orientierung finden und geben. die Fronten sind entstanden, weil die Wahrheit nicht mehr auf dem Opferaltar sondern ausgegrenzt in einer Ecke steht. Den \'Tabernakel zurück ins Zentrum und Jesus und seine Botschaft wieder im Focus der Verkündigung, dann gibt es auch keine verhärteten Fronten mehr.


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 st.michael 11. Jänner 2012 
 

@Wildrosenöl - Weghören, leider !

Sie haben Recht, man sollte den Herrn ignorieren.
Er IST die Stimme des Verbandskatholizismus und der Gremien. Er spricht permanent dem Dialog (mit wem eigentlich) und einem Ökumenismus das Wort der zwar den Gremien schmeichelt aber vielfach klar von der Lehre der Kirche abweicht.
Beim Weltbild Skandal ist seine Position nur als jämmerlich zu bezeichnen.
Persönlich ist er sicherlich ein netter Mann, aber auf diesem Posten leider eine glatte Fehlbesetzung.
In diesem Sinne muß man einfach weghören wenn er das Wort ergreift, da immer viel politisch Korrektes, aber nicht viel Katholisches bei ihm herauskommt.


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 Aegidius 11. Jänner 2012 
 

\"Durch uns und mit uns\" (und in uns?)

Es gibt in der Tat viele unterschiedliche Wege, aber nicht alle führen zu Gott. Im Gegenteil. Der breite und einfache Weg in der Regel nicht, der Weg des Frevlers führt in den Abgrund, und da ist auch das Wort vom Nadelöhr.
Der Herr möge auch Seine Exzellenz einmal mit der Unterscheidung der Geister segnen. \"Wir wollen alle dasselbe\" - Kann man deutlicher machen, daß man die Realität nicht mehr wahrnimmt?


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 Olfen 11. Jänner 2012 
 

Drumherum

Ich halte dieses Gerede, man müsse nur ,,zusammenhalten\" für falsch vor dem Hintergrund, daß innerhalb der Kirche elementare Bereiche des Glaubens ( das fängt beim Glaubensbekenntnis an ) angezweifelt oder relativiert, wenn nicht negiert werden; hier ist kein miteinander gefordert, sondern der Mut zum Widerspruch, und ja - auch zu Trennungen.


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 Wildrosenöl 11. Jänner 2012 
 

Ich bin es wirklich leid,

ständig EB Zollitsch kritisieren zu müssen, als hätte ich persönlich irgendetwas gegen ihn. Aber diese geistlich arme Ansprache beim Neujahrsempfang, entweder ich kritisiere sie, oder ich nehme diese Ansprachen und Predigten des EB Zollitsch nicht mehr wahr und hoffe nur noch auf das Ende seiner Amtszeit 2014.
Mit keinem Wort erwähnt er das \"Jahr des Glaubens\", die Besinnung auf den Katechismus, der ein Schattendasein fristet. Die Anliegen des Papstes, die Anregungen der Glaubenskongregation, sie werden ignoriert, als gäbe es sie nicht.
Stattdessen Mannheim, vor allem das Fest des Gremienkatholizismus. Na ja, wir werden das in der ED Freiburg auch noch überstehen.
Vielleicht erlebe ich es ja noch 1914/15, dass ein Freiburger EB vor allem und zentral von Jesus Christus spricht, der nicht nur gekommen ist, damit wir unseren \"Weltauftrag besser erfüllen\" sondern der uns ruft ins ewige Leben.


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 Dismas 11. Jänner 2012 

Neuevangelisierung in Deutschland – „mit Tiefgang und Weitblick“

Sorry, ich las zurerst \"mit Tiefgang und WLETBILD...
Warum immer das \"Suchen\", das Stochern im Nebel?? Wir haben CHRISTI Lehre, das Hl.Lehramt der Kriche mit unserem geliebten Hl.Vater an der Spitze? Warum nun dieses Zagen? Wir HABEN eine klare Lehre eine feste Hoffnung und offenbarten Glauben, dazu die Liebe. -- Aber der Herr EBF redet wieder von \"Dialog\" und dann vom Kirchentag in Mannheim, die wahren Katholikentage sind doch längst die die Kongresse \"Freude am Glauben\" , da wird über den unverdunkelten Glauben gesprochen und gebetet. Wie bei ihm die Jugendevangelisierung aussieht haben wir ja bei der Vigil beim Papstbesuch mit Bestürzung sehen müssen.-
Oh, warum haben wir nur diese wankelmütigen \"Hirten\"? Der Weg ist doch klar, den sie gehen und uns zeigen sollten. Aber er ist auch steinig und nicht so bequem wie die Autobahnen der WELT....


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 Mysterium Ineffabile 11. Jänner 2012 

Tja,

selten so hohles und weltfremdes Gerede gelesen. Wo lebt dieser Mann eigentlich?


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 st.michael 11. Jänner 2012 
 

Lieber Erzbischof Z.

Ihre Worte höre ich gerne, aber wieso habe ich bei \"Hirten\" Probleme mit der Führung ?
Weil Sie lieber Herr Bischof auf Empfängen immer ganz anders reden als Sie dann in der Praxis vorleben (Weltbild Skandal !)
Nein bei Vorbildern halte ich mich lieber an den hl.Vater, als an Religionsfunktionäre wie Sie leider einer sind !


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