Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Ideologien, die die Wahrheit verdrängen, müssen zerstört werden

5. Juni 2010 in Aktuelles, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst bei Morgenansprache auf Zypern zu Politikern: Einzelpersonen, Gemeinschaften und Staaten, die sich nicht von moralischen Wahrheiten leiten ließen, würden egoistisch, skrupellos und machten die Welt gefährlicher


Nikosia (kath.net/KNA)
Papst Benedikt XVI. hat eine stärkere Ausrichtung der Politik an ethischen Werten gefordert. Einzelpersonen, Gemeinschaften und Staaten, die sich nicht von moralischen Wahrheiten leiten ließen, würden egoistisch, skrupellos und machten die Welt gefährlicher, sagte das Kirchenoberhaupt am Samstag vor Diplomaten in der zyprischen Hauptstadt Nikosia. Politische Ideologien, die die Wahrheit verdrängten, müssten zerstört werden. Die tragische Erfahrung des 20. Jahrhunderts habe die Unmenschlichkeit offenbart, die aus der Unterdrückung von Wahrheit und Menschenwürde folge.


Der Papst rief Politiker auf, ihr Handeln an den ethischen Prinzipien des Naturrechts auszurichten. Angesichts des vorherrschenden Positivismus in der Rechtslehre sei dies von besonderer Bedeutung. Als wichtige Voraussetzung für eine wertegebundene Politik bezeichnete der Papst «ehrliche und offene» persönliche Beziehungen. Insbesondere in Ländern in einer schwierigen politischen Situation könne dies einen großen Beitrag für die ganze Gesellschaft leisten. Wenn sich Parteien über ihren eigenen Standpunkt erhöben, gewännen sie eine objektive und umfassende Vision. Dies ermögliche eine Versöhnung.

Weiter hob der Papst hervor, dass alle Menschen aus religiöser Sicht Mitglied einer einzigen großen Familie seien, die von Gott geschaffen sei. Große christliche und muslimische Denker hätten stets darauf hingewiesen, dass ein tugendhaftes Leben in der Suche nach dem Wahren, Guten und Schönen bestehe. Das Kirchenoberhaupt rief die Politiker auf, stets dem Wohl der Anderen in der Gesellschaft auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene zu dienen.

(C) 2010 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Zypern

  1. Kirche erhofft sich von Papstbesuch Aufmerksamkeit für Zypern
  2. Bischofsappell anlässlich 45 Jahre türkischer Invasion auf Zypern
  3. Zypern: Kirche bietet Regierung Hilfe an
  4. 'Ihr müsst euch über Ideologien hinwegsetzen'
  5. Ich empfehle seine Seele der Barmherzigkeit des allmächtigen Gottes
  6. Das Wort, das Fleisch geworden ist, wird uns niemals verlassen
  7. Verbreitet die christliche Botschaft der Hoffnung!
  8. Habt Mut und bleibt in euren Heimatländern!
  9. Die sich mit Jesus unterhalten könnten
  10. Zypern: Wo Saulus wirklich zum Paulus wurde







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz