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Christinnen weltweit bevorzugtes Ziel von Islamisten

18. Februar 2022 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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8. März: Internationaler Tag der Frau. Bericht des päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“ beweist: Christinnen weltweit bevorzugtes Ziel von Islamisten


Wien-München (kath.net/KIN)

Die Entführung und Zwangsverheiratung christlicher Frauen und Mädchen hat in vielen Ländern mit starken islamistischen Strömungen System. Das belegt der Bericht „Hört ihre Schreie – Entführung, Zwangskonversion und sexuelle Ausbeutung christlicher Frauen und Mädchen“, den das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ erstellt hat. 

"Ein Zermürbungskrieg radikaler Islamisten"

Die US-Menschenrechtsexpertin Michele Clark sagte bei der Vorstellung des Berichts, die weltweit zunehmenden Fälle von Entführungen und Zwangsverheiratungen christlicher Frauen und Mädchen gehörten zu „einem Zermürbungskrieg radikaler Islamisten gegen christliche Minderheiten in Ägypten und anderswo“. Die Entführungen hätten Clarks Nachforschungen zufolge das Ziel, junge Frauen und Mädchen zur Konversion zum Islam zu zwingen, um so beispielsweise in Ägypten die Kopten auszulöschen. Bei dieser Strategie helfe den Entführern eine Besonderheit des islamischen Rechts: „Wenn die Mutter zum Islam konvertiert ist, gelten die Kinder auch als Muslime. Selbst wenn die Mutter sich entscheidet, ihre muslimische Familie zu verlassen, bleiben sowohl sie als auch ihre Kinder legal Muslime“, erklärte Clark. Die Entführungsfälle seien inzwischen derart häufig und gut dokumentiert, dass die US-Regierung die Angst vor einer Entführung als triftigen Grund für einen Asylantrag koptischer Frauen und Mädchen anerkennt.


Anzeichen für steigende Gewalt gegen christliche Frauen und Mädchen

Der Bericht „Hört ihre Schreie“ beschreibt ähnliche Fälle auch aus Syrien, dem Irak, Nigeria, Mosambik und Pakistan. Die Projektdirektorin von „Kirche in Not“, Regina Lynch, bestätigte beispielsweise, dass in Nigeria „die Terrororganisation Boko Haram bereits 2013 eine Entführungskampagne gegen christliche Mädchen begonnen hat“. Damals seien 276 Mädchen aus einer Schule verschleppt worden, über 100 davon würden bis heute vermisst. Aus Pakistan schilderte Lynch einen weiteren Entführungsfall, der in internationalen Medien Beachtung fand: 

„Am 28. April 2020 wurde die 14-jährige Maira Shahbaz auf dem Heimweg von der Schule in der Nähe von Faisalabad von drei Männern entführt, gefoltert und vergewaltigt.“ Shahbaz sei gezwungen worden, einen ihrer Entführer zu heiraten. „Ihre Familie wandte sich an die Gerichte, um ihre Tochter aus dieser Zwangsehe zu befreien, aber ohne Erfolg. Schließlich gelang es Maira zu fliehen. Sie und ihre Familie verstecken sich jetzt vor ihren Entführern, die damit drohen, sie und ihre Familie zu töten.“ Die einzige Hoffnung für die Familie von Maira Shahbaz sei inzwischen der Asylantrag in einem sicheren Land, erklärte Regina Lynch.

Herbert Rechberger, Nationaldirektor von Kirche in Not - Österreich: „Gerade für den kommenden „Internationalen Frauentag“, der am 8. März begangen wird, müsse angesichts dieser Berichte auch die Politik sicherstellen, dass für Menschen, die religiös motivierte Gewalt erlebt haben, ein sicherer Zufluchtsort bleibt.  Asylsuchenden Frauen, egal welchen Glaubens oder welcher Weltanschauung, die von ihrer Entführung, Zwangsverheiratung und Zwangskonversion berichten, muss aufgrund dieses Berichts unbedingt geglaubt und geholfen werden“

Zu den Co-Autorinnen der Fallstudie gehört die US-amerikanische Menschen- und Frauenrechtsexpertin Michele Clark. Sie hat sich vorrangig mit der Situation koptischer Christinnen in Ägypten beschäftigt. „Kirche in Not“ hat mit ihr gesprochen und das Interview finden Sie unter: https://www.kircheinnot.at/allgemein/aktuelles/gewalt-gegen-christinnen-ist-waffe-im-krieg-gegen-religioese-minderheiten/

In Druckform kann der vierzigseitige Bericht im Kirche in Not Webshop unter https://www.kircheinnot.at/shop bestellt werden.

 

Foto: US-Menschenrechtsexpertin Michele Clark. © Kirche in Not


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Lesermeinungen

 Annamia 19. Februar 2022 

In einer

Ehe mit einem Muslim und einer Nichtmuslimim gilt das Kind als Muslim und soll auch so erzogen werden.Unabhängig davon ,ob die Mutter konvertiert ist oder nicht.Nach muslimischem Glauben wird jeder Mensch als Muslim (Gottergebener ) geboren und erst die nichtmuslimischen Eltern ändern die Religion.


1
 

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