Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  8. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  9. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  10. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  11. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  15. Rektor Jan Frąckowiak: „Ein Priester muss ein Mann des Glaubens sein“

Progressive Imamin Ateş: Österreich ist ein ‚Hotspot für Islamisten‘ geworden

12. Dezember 2024 in Österreich, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Aus Parallelgesellschaften seien mittlerweile ‚Gegengesellschaften‘ geworden. Trotzdem bestreitet sie, dass die Mehrheit der Muslime konservativen Strömungen anhängen.


Lech (kath.net/jg)
Seyran Ateş, deutsche Imamin mit türkischen Wurzeln, hat in einem Interview beim Mediengipfel in Lech (Österreich) vor dem politischen Islam gewarnt. Sie sieht darin das größte Problem für Europa. Insbesondere Österreich habe sich zu einem „Hotspot für Islamisten“ entwickelt, sagt Ateş wörtlich laut oe24.at.

Diese würden sich in Parallelgesellschaften ungestört organisieren, fährt sie fort. Doch dürfe darüber nicht gesprochen werden. „Die Parallelgesellschaften, über die nicht gesprochen werden sollte - weil man es als Fremdenfeindlichkeit und Stigmatisierung bezeichnet - sind inzwischen Gegengesellschaften geworden“, warnt Ateş.

Extremistische Islamisten hätten immer weniger Hemmungen, die Einführung der Scharia offen zu fordern. In gewissen Bezirken, in denen es keine vernünftige Integrationspolitik gebe, hätten sie sich mittlerweile etabliert. „Dort ist der Imam oder der Patriarch mehr wert als der Bürgermeister“, sagt Ateş wörtlich.


In Deutschland aber auch in Österreich fehle der politische Wille, islamistische Ghettos aufzulösen und die Einwanderungspolitik strenger zu regeln. Die Regierungen hätten Angst, sich „die Finger an dem Thema zu verbrennen“ und würden deshalb zu viel Toleranz für Intolerante an den Tag legen. Unverblümt sagt Ateş: „Es wird sich erst etwas ändern, wenn diese Leute oder ihre Kinder etwas in die Fresse kriegen.“

Die christ- und sozialdemokratischen Parteien würden sich mit ihrer aktuellen Migrationspolitik selbst zunehmend ins Abseits schieben. Was in den USA mit Donald Trump passiere, werde in fünf bis zehn Jahren auch in Österreich und Deutschland geschehen. Ateş erwartet, dass vor allem Migranten, die schon länger im Land leben, die AfD und die FPÖ stärken werden.

Sie bestätigt den Eindruck, dass Islamisten immer jünger würden. Beispielsweise sind die geplanten Terrorangriffe auf das Konzert von Taylor Swift in Wien und auf den Wiener Hauptbahnhof von jungen Männern unter 20 Jahren vorbereitet worden. Jugendliche würden während der Pubertät leicht zum Opfer von Extremisten. Es fehle vor allem „an einem wirksamen Gegennarrativ“. Radikale Imame würden ihnen Orientierung in einer komplexen Welt und das Gefühl von Zugehörigkeit geben, sagt Ateş.

Trotzdem bestreitet sie die Behauptung, dass Muslime mehrheitlich konservativ seien. „Dass die Mehrheit der Muslime in Europa konservativ ist, ist eine Erzählung der Mehrheitsgesellschaft“, sagt Ateş. Sie sieht die progressive Strömung auf dem Vormarsch. Vor allem junge Menschen würden gerne zeitgemäß und modern leben, wenn auch nicht unbedingt westlich. Der falsche Eindruck sei entstanden, weil die Institutionen von konservativen Muslimen beherrscht würden und nur sie als offizielle Vertretung der Muslime mit dem Staat in Kontakt seien.

Seyran Ateş ist eine liberale Imamin. Sie setzt ich für eine progressive Ausrichtung des Islam ein. In Berlin hat sie eine eigene Moschee gegründet, in der Männer und Frauen gemeinsam beten. Auch LGBT-Muslime sind willkommen. Ateş erhielt deswegen Morddrohungen. Ihre Moschee musste daraufhin vorübergehend schließen. Seit 18 Jahren lebt sie unter Polizeischutz. Laut Bericht von oe24.at wollte sie eine progressive Moschee in Wien gründen, scheiterte dabei aber am Widerstand der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ).

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Everard 13. Dezember 2024 
 

Ich kenne die

Situation in Österreich nicht gut. Aber was ich vernehme ist die Attitüde sehr ähnlich der hiesigen CH. Es wird viel geredet und angekündigt, bedeutende Länder wie F oder D als geradezu im apokalyptischen Zustande befindlich dargestellt, während im eigenen Land selbst sich der Extremismus dieser Gruppe ohne Diese Unterlass rasant ausbreitet und Intentional sehr viel verschwiegEn wird. Es sind beide eben aufgrund der großzügigen Alimentierung durch einen vollkommen maßlos großzügigen Sozialstaat hervorragende Rückzugsorte am Kontinent.


0
 
 bücherwurm 13. Dezember 2024 

@Versusdeum:

danke für Ihren Videotipp, wir haben das daraufhin direkt unter den Artikel geholt! LG


0
 
 Versusdeum 12. Dezember 2024 
 

Doku über Islamkritiker unter Polizeischutz

in der sich der mutige Islam(ismus)kritiker Hamed Abdel Samad und Seyran Ates mit ihren jeweiligen Personenschützern treffen, hier:

www.youtube.com/watch?v=ikX0YPMm6X8


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten
  2. Der ‚reaktionäre‘ Islam und die Herausforderung für den liberalen Verfassungsstaat
  3. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  4. Wien: Viele junge Muslime stellen religiöse Vorschriften über österreichische Gesetze
  5. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  6. Pakistans Scharia-Gericht billigt Entführung, Vergewaltigung, Kinderehe einer 13-jährigen Christin
  7. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus
  8. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  9. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  10. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  7. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  8. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  9. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  10. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  11. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  12. Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht
  13. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  14. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik
  15. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz