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„Israel trägt keinerlei Schuld an der Eskalation auf unseren Straßen“

11. August 2025 in Deutschland, 8 Lesermeinungen
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Früherer Bundestagsvize Wolfgang Kubicki (FDP) nach Anti-Israel-Entscheidung durch Bundeskanzler Merz: „Alles andere ist eine perfide und inakzeptable Täter-Opfer-Umkehr.“


Berlin (kath.net) „Ein Kanzler, der die Unterstützung für Israel aufkündigt und als Erklärung dafür sogar die ‚Verschärfung gesellschaftlicher Konflikte in Deutschland und Europa‘ anführt, ist nicht nur außenpolitisch gescheitert, sondern auch innenpolitisch.“ Das schreibt der frühere Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) auf Twitter. Er reagiert damit auf einen Beitrag in der „Bildzeitung“. Die „Bild“ hatte aus dem Papier der CDU/CSU-SPD-Bundesregierung zitiert, mit dem die Sanktionen gegen Israel begründet worden waren. Dort steht: „Diese Eskalation trägt auch zur Verschärfung gesellschaftlicher Konflikte in Deutschland und Europa bei …“. Die Bild interpretiert: „Heißt: Das Kanzleramt begründet die Kehrtwende auch mit den Anti-Israel-Demos in Deutschland – und macht gleichzeitig den jüdischen Staat für die teils antisemitischen und gewalttätigen Demonstrationen auf deutschen Straßen verantwortlich.“


Kubicki stellt in Widerspruch zum Statement der Bundesregierung fest: „Israel trägt keinerlei Schuld an der Eskalation auf unseren Straßen – und schon gar nicht an den zunehmenden Angriffen auf Deutsche jüdischen Glaubens. Alles andere ist eine perfide und inakzeptable Täter-Opfer-Umkehr.“


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