Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  7. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  11. Was eine Messe wiegt
  12. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  13. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  14. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  15. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus

Erzbischof Warda: BBC hat verfolgte Christen und Jesiden aus irakischer Geschichte „wegretuschiert“

25. August 2020 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bashar Warda, chaldäisch-katholischer Erzbischof von Erbil, hat der BBC vorgeworfen, in der Dokumentarsendung „Es war einmal im Irak“ die Notlage der verfolgten Christen und Jesiden übersehen zu haben.


Erbil (kath.net/pl) Die BBC habe in ihrer Dokumentarsendung „Es war einmal im Irak“ die verfolgten Christen und Jesiden „wegretuschiert“. Das kritisiert Bashar Warda, der chaldäisch-katholische Erzbischof von Erbil/Autonome Region Kurdistan/Irak. Darüber berichtet die in London basierte christliche-evangelikale Presseagentur „Christian Today“ anhand eines Berichtes in der britischen „Times“. Die Dokumentation bietet Zeitzeugenberichte von Irakern vom Fall Saddam Husseins bis zum Aufstieg des IS.

Erzbischof Warda schrieb in einem Brief an die BBC, Christen und weitere Minderheiten seien ihrer Stimme beraubt worden, dies sei für diese Gruppen „verletzend und richtet Schaden an“. Er stellte die Frage, warum in der Dokumentarserie die Erfahrungen religiöser Minderheiten, die durch den IS Vergewaltigung, Entführung und Ermordung erlitten haben, nicht berücksichtigt wurden.


„Wie kann das sein? Haben wir den Krieg und seine Folgen nicht wie unsere muslimischen Brüder und Schwestern erlebt?“, fragte der Erzbischof. „Verstehen Sie die Verfolgung, die wir in unserer Heimat erlitten haben? Verstehen Sie, dass Christen in diesem Land seit 2000 Jahren existieren, die Mandäer und Jesiden sogar noch länger? Zählt die Verfolgung, der Mord und die Vergewaltigung in unseren Minderheitengemeinschaften nicht? Sind unsere Erfahrungen mit der Invasion von 2003 ... irrelevant? Minderheitengemeinschaften haben sich bei unserer Verfolgung und unserem Leiden im Irak stimmlos gefühlt und fühlen sich weiterhin wegretuchiert durch eine … große BBC-Dokumentation. Dies verletzt und ist richtet Schaden an.“

Ein Sprecher der BBC verteidigte den Dokumentarfilm mit den Worten: „Diese hochgelobte Serie von preisgekrönten Produzenten behauptet nicht, eine endgültige Geschichte des Irak-Krieges oder seiner Bevölkerung zu bieten, sondern versucht, die Geschichten von Menschen von vielen Seiten dieser Konflikte zu erzählen – Zivilisten, Soldaten und Journalisten –, die es dem Publikum ermöglichen, die Auswirkungen des Krieges auf persönlicher Ebene zu verstehen und zu verstehen, wie es war, Schlüsselmomente zu überstehen.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
  3. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  4. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  5. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  6. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  7. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht

Irak

  1. Irakischer Bischof: Christen blicken mit großen Sorgen in die Zukunft
  2. Nordirak: Angespannte Sicherheitslage in der Ninive-Ebene
  3. Irakischer Erzbischof: Leben in Mosul normalisiert sich
  4. Irak: Erzbischof befürchtet „schwerwiegende Folgen“
  5. Irak: Kirche würdigt muslimische Rettungsaktion von Christinnen
  6. Kardinal: Wiederaufbau des Irak braucht "Kultur des Respekts"
  7. „Kirche in Not“ startet neues Großprojekt im Irak







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  3. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  4. Was auch immer Synodalität sein soll
  5. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  6. Europa „entseuchen“?
  7. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  8. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  9. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  10. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  11. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  12. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  13. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  14. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  15. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz