Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Bruder Marx', bleib in München!
  2. "Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!"
  3. Das Seminar als Familie von Nazareth und rigide Perversionen
  4. Papst Franziskus wird Ministerpräsidenten Orbán treffen!
  5. "Kardinal Woelki steht unter dem Kreuz, während andere sich entfernen"
  6. Ein Rücktritt als Kampfmittel?
  7. '.... gut, dass ich nicht so bin wie andere!'
  8. „'An totem Punkt': Kardinal Marx urteilt über die Kirche?“
  9. Dubium: „Liegt ein Schisma im Sinne des can. 751 vor?“
  10. Die Visitatoren sind im Erzbistum Köln eingetroffen: Bischöfe Arborelius und van den Hende
  11. Modehaus-Kette C&A mit eigener ‚Pride-Kollektion’ im LGBT-Monat Juni
  12. Kardinal Kasper formuliert Grundsatzkritik am „Synodalen Weg“!
  13. Nicht angenommener Marx-Rücktritt: Theologe Hoff ist 'fassungslos'
  14. Belarus: Orthodoxe Kirche setzt regimekritischen Erzbischof ab
  15. Schulschließungen waren falsch!

Missionar der Liebe zu Gott und zu jedem Nächsten

15. August 2020 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Schick erinnert in Auschwitz an den heiligen Märtyrer Maximilian Kolbe.


Auschwitz (kath.net /ebb)

Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz und Vorsitzende des Stiftungsrats der Maximilian-Kolbe-Stiftung, Erzbischof Ludwig Schick (Bamberg), hat heute (14. August 2020) beim europäischen Workshop in Oświęcim/Auschwitz den heiligen Maximilian Kolbe als Missionar Jesu Christi gewürdigt. „Seine Hauptaufgabe sah er darin, die Menschen zu überzeugen, dass alle von Gott geliebt sind und sie zu befähigen, einander zu lieben, wie Jesus Christus uns geliebt hat“, sagte er in seiner Predigt zum Gedenktag des heiligen Franziskanerpaters, der im Vernichtungslager Auschwitz für einen Familienvater in den Hungerbunker ging und am 14. August 1941 durch eine Giftspritze ermordet wurde. Besonders in diesem Jahr, in Zeiten der Corona-Pandemie, sei es wichtig, sich von Kolbe inspirieren zu lassen und das Evangelium zu verkünden, damit sich kein Rassismus, Nationalismus oder Egoismus auf Kosten anderer ausbreiten kann.


 

Zwar sei seit dem Kriegsende vor 75 Jahren viel Versöhnung und Frieden in Europa entstanden – vor allem auch zwischen Deutschland und Polen. Aber Frieden sei brüchig und eine ständige Aufgabe, „das spüren wir gerade in diesem Jahr“, erklärte Erzbischof Schick, der auch Vorsitzender der deutsch-polnischen Kontaktgruppe der Bischofskonferenzen beider Länder ist. „Die Europäische Union durchleidet eine Zerreißprobe, die Spannungen zwischen den Völkern nehmen zu.“

 

Um zum Frieden und zur Versöhnung in der Welt beizutragen, hätten auch Papst Franziskus, sowie vor ihm Papst Benedikt XVI. und besonders der heilige Papst Johannes Paul II. der Kirche als wichtigste Aufgabe im 21. Jahrhundert und 3. Jahrtausend die Mission aufgetragen, so Erzbischof Schick. Aufgabe sei es, das Evangelium der Gottes- und Nächstenliebe jedem einzelnen Menschen ins Herz zu legen und den Völkern und Nationen die Zivilisation der Liebe näherzubringen. „Wenn wir Europa als Union verschiedener Nationen und Kulturen beibehalten wollen, die in Solidarität der Liebe geeint sind, in Respekt, Toleranz, Wohlwollen und Hilfsbereitschaft, dann müssen wir das Evangelium verkünden, wie es Maximilian Kolbe getan hat.“

Foto: (C) Erzbistum Bamberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 15. August 2020 

Schon unser Landesvater

Bruder Klaus wusste:
"Fried ist allweg in Gott, denn Gott ist der Fried."
Wenn wir also am Ende des Heiligen Messopfers aufgefordert werden: "Gehet hin in Frieden!", dann sollten wir uns jedes Mal bewusst machen, dass wir nicht in unserem eigenen Frieden gehen sollten, sondern im Frieden des Herrn, der gesagt hat: „Frieden hinterlasse ich euch, MEINEN Frieden gebe ich euch; NICHT einen Frieden, WIE DIE WELT IHN GIBT, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.“ (Joh 14,27)
Deshalb finde ich es auch so falsch, wenn der Priester (eigenmächtig) sagt: „Gehet hin und bringt Frieden!“ Wenn wir im Frieden Christi gehen, dann bringen wir - man möchte fast sagen - automatisch – den wahren Frieden, wenn nicht, bringen wir (wenn es gut geht) höchstens den brüchigen Frieden dieser Welt.
Der Friede des Herrn sei allezeit mit euch!


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Nazi-Zeit

  1. Bischof Voderholzer: „Sie traten ein für Wahrheit und Menschlichkeit“
  2. Wann erfuhr der Vatikan von Auschwitz?
  3. Fischer: Neururer-Film ist Beitrag zur Aufklärung über NS-Zeit
  4. Auschwitz und die Päpste: Glaubenszweifel und Vergebungsbitten
  5. Vor 75 Jahren: Pius XII., Stauffenberg und der Ochsensepp
  6. „Herr Hitler, wer hat Sie gewählt?“
  7. Vor 75 Jahren starb Franz Reinisch unter dem NS-Fallbeil
  8. Die katholische Kirche im Dritten Reich - Eine Einführung
  9. Erzbischof Koch empfiehlt Kinofilm über Anne Frank
  10. Biographie des katholischen Journalisten und Märtyrers Fritz Gerlich








Top-15

meist-gelesen

  1. 'Bruder Marx', bleib in München!
  2. '.... gut, dass ich nicht so bin wie andere!'
  3. Die Christuserscheinungen von Sievernich dauern an
  4. "Damit stellen Sie sich aber gegen Rom!"
  5. „'An totem Punkt': Kardinal Marx urteilt über die Kirche?“
  6. "Kardinal Woelki steht unter dem Kreuz, während andere sich entfernen"
  7. Dubium: „Liegt ein Schisma im Sinne des can. 751 vor?“
  8. Nicht angenommener Marx-Rücktritt: Theologe Hoff ist 'fassungslos'
  9. "Das widerspricht dem Sinn eines geistlichen Amtes für das Heil der Menschen"
  10. R.I.P. Philipp Mickenbecker - "Alle, die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen kriegen neue Kraft"
  11. Kardinal Kasper formuliert Grundsatzkritik am „Synodalen Weg“!
  12. Papst Franziskus wird Ministerpräsidenten Orbán treffen!
  13. Der Rücktritt des Kardinals ist der politische Weg
  14. Ein Rücktritt als Kampfmittel?
  15. Bistum Basel: Kleruskongregation hebt ungerechtfertigte Entlassung eines Priesters auf

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz