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Biographie des katholischen Journalisten und Märtyrers Fritz Gerlich

11. November 2015 in Buchtipp, 4 Lesermeinungen
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Nach seiner Konversion zur katholischen Kirche stieg Gerlich, der stets eine scharfe Feder führte, zum bekanntesten "Krawallkatholiken" seiner Zeit auf - Stefan Meetschen schreibt in "Ein gerader Weg" seine Biographie


Kisslegg (kath.net/pm) Er war einer der ersten Gegner Hitlers und starb als eines der ersten Opfer der Nazis im KZ Dachau ‒ der Journalist Fritz Gerlich (1883–1934), welcher bereits in den 1920er-Jahren als Chefredakteur der »Münchner Neuesten Nachrichten« zu Berühmtheit und Einfluss gelangt war. Nach seiner Konversion zur katholischen Kirche stieg Gerlich, der stets eine scharfe Feder führte, mit seiner Zeitung "Der gerade Weg" zum bekanntesten "Krawallkatholiken" seiner Zeit auf. Bestärkt von den mystischen Visionen der Therese Neumann von Konnersreuth und seiner unbestechlichen Wahrheitsliebe.

Monika Metternich schrieb über die vorliegende Biografie Gerlichs:
"Auf ebenso spannende, berührende und sogar amüsante Weise schildert Stefan Meetschen in seiner Biografie »Ein gerader Weg« das Leben des Widerstandskämpfers Fritz Gerlich. Er zeigt, wie sich die Wahrheit in einer durchaus nicht unproblematischen Persönlichkeit ihren Weg sucht, über alle Klippen und Steine personaler Eigen-, Verschroben- und Liebenswürdigkeiten. Das erste Mal, dass Gerlichs vielschichtige, schillernde und gerade in ihrer Zerrissenheit und Egozentrik so moderne Persönlichkeit herausgearbeitet wird. Einfach großartig."


kath.net-Buchtipp
Ein gerader Weg
Der katholische Journalist, Widerstandskämpfer und Märtyrer Fritz Gerlich
Von Stefan Meetschen
Hardcover, 176 Seiten
2015 Fe-Medienverlag
ISBN 978-3-86357-134-4
Preis 13.20 EUR

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Sankt Michaelsbund - Kurzdoku über Fritz Gerlich (1883-1934), katholischer Widerstandskämpfer



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Lesermeinungen

 Dottrina 12. November 2015 
 

Lieber @Fink,

Im Pullacher Ortsteil Großhesselohe gibt es eine Fritz-Gerlich-Straße, unweit meiner Arbeitsstelle (für München-Stadt, wo ich wohne, weiß ich es nicht; müßte es googeln, hier gibt es aber mit Sicherheit eine).


1
 
 padre14.9. 11. November 2015 

Fritz Michael Gerlich, so sein Taufname

Nach seiner Konversion zur katholischen Kirche, nahm er den Taufnamen " Michael" an. Was ja einiges bedeutet.


3
 
 Fink 11. November 2015 
 

Straßen nach Fritz Gerlich benennen !

Viele Straßen und Plätze sind nach sozialistischen "Antifaschisten" benannt. Aber wo gibt es einen Fritz-Gerlich-Platz? Liebe Gemeinde- und Stadträte, wie wäre es?


4
 
 Chris2 11. November 2015 
 

Nationalsozialisten als Heer von Skeletten

Gerlich hatte u.a. in einer Karikatur im "Geraden Weg" marschierende NS-Männer (SA?) als Totenarmee darstellen lassen. Habe das im Original gesehen, weiß aber nicht mehr, von wann es war. Die neuen Machthaber haben es ihm 1933 jedenfalls sehr schnell und brutal heimgezahlt. Hoffentlich erleben wir selbst nie wieder solche Zeiten, egal ob von Rechts, Links oder z.B. durch Islamisten. Obwohl: "Virtuelle" Hinrichtungen Andersdenkender gibt es ja auch aktuell schon wieder...


4
 

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