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Überwachung traditionalistischer Katholiken durch FBI war umfassender als bisher bekannt

12. Juni 2025 in Chronik, 9 Lesermeinungen
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Auf Grundlage von Informationen des linken ‚Southern Poverty Law Center‘ erstellte die Bundespolizeibehörde 2023 mehrere Dokumente. Ein Memorandum wurde an 1.000 FBI-Mitarbeiter verschickt, wie jetzt bekannt wurde.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Die Affäre um die Überwachung katholischer Gemeinden und Gemeinschaften, welche die Alte Messe feiern, durch die US-Bundespolizeibehörde FBI im Jahr 2023 war umfassender als bisher bekannt. Dies geht aus Dokumenten hervor, die Senator Chuck Grassley vom FBI erhalten hat. Grassley ist Vorsitzender des Justizausschusses des US-Senats.

Das ominöse Memorandum des FBI-Büros in Richmond (US-Bundesstaat Virginia), welches die Überwachung „radikaler traditionalistischer Katholiken“ aufgrund deren angeblicher Nähe zu „weißen Nationalisten“ wurde laut den jetzt bekannt gewordenen Unterlagen an 1.000 Mitarbeiter des FBI verschickt, bevor es an die Öffentlichkeit kam.


Darüber hinaus hat das FBI mindestens 13 weitere Dokumente und fünf Anhänge erstellt, die antikatholische Terminologie verwenden und auf Informationen des linken Southern Poverty Law Center (SPLC) beruhen.

Grassley entdeckte ein weiteres antikatholisches Memorandum, welches an das ganze FBI verschickt werden sollte. Es sei aber nach den heftigen Gegenreaktionen auf die Veröffentlichung des ersten Memorandums nie verteilt worden. Dies geht aus einer Pressemeldung hervor, die das Büro von Senator Grassley veröffentlicht hat.

Grassley hat am 2. Juni einen Brief an FBI-Direktor Kash Patel geschickt, in welchem er von seiner Korrespondenz mit dem früheren, vom damaligen Präsidenten Joe Biden bestellten FBI-Direktor Christopher Wray berichtet, dem er mehrmals Briefe geschickt hatte, in denen er sich über die Erstellung des Memorandums von Richmond, dessen Verteilung, die Verwendung voreingenommener Quellen wie des SPLC und später die falschen Darstellungen des FBI, einschließlich von Direktor Wray, Auskunft verlangt hatte.

Während der Amtszeit von Wray habe das FBI nicht zufriedenstellend geantwortet, schrieb Grassley. Wray hatte unter anderem ausgesagt, das Memorandum sei von der FBI-Außenstelle Richmond im Alleingang erstellt worden. (Siehe Link)

Er erwähnte in seinem Brief auch, dass entgegen ersten Angaben nicht nur das FBI-Büro in Richmond, sondern auch die Außenstellen in Milwaukee, Portland und Louisville an die Erstellung des ersten Memorandums mitgewirkt haben. Aus Milwaukee (Bundesstaat Wisconsin) scheint die Information gekommen zu sein, dass zu den angeblichen „Kernkonzepten“ der „radikalen traditionalistischen Katholiken“ unter anderem „konservative Familienwerte und -rollen“ gehören, sowie die Ansicht, dass „radikal-traditionalistische Überzeugungen mit der islamistischen Ideologie vergleichbar“ wären.

 


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