Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  3. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  4. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  5. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  6. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  7. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  8. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  9. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  10. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  11. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

Offenbar mehrere FBI-Büros in die Überwachung traditioneller Katholiken verwickelt

17. August 2023 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Affäre um die Überwachung katholischer Gemeinden, welche die alte Messe feiern, wegen angeblicher Verbindungen zu ‚gewalttätigen Extremisten’ zieht weitere Kreise. Der Justizausschuss des Repräsentantenhauses untersucht den Vorfall weiter.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Der Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses hat Beweismaterial vorgelegt, welches darauf hinweist, dass Christopher Wray, der Direktor der Bundespolizeibehörde FBI, offenbar nicht die Wahrheit gesagt hat, als er behauptet hat, das Memorandum zur Beobachtung von Katholiken sei auf ein lokales Büro des FBI beschränkt.

Das FBI-Büro in Richmond (US-Bundesstaat Virginia) hat ein Memorandum erstellt, in welchem die Überwachung „radikal-traditionalistischer Katholiken“ geplant wurde. Die Behörde vermutete Kontakte zu „rassistisch oder ethnisch motivierten gewalttätigen Extremisten“. Ein Informant veröffentlichte das Memorandum der Öffentlichkeit. Nach einer massiven Welle der Kritik zog das FBI das Memorandum wieder zurück. (Siehe Link)


Der ehemalige Vizepräsident Mike Pence und andere Politiker verlangten eine Untersuchung wie es überhaupt zu einer geplanten Überwachung religiöser Gemeinden kommen konnte. Auch der Justizausschuss des Repräsentantenhauses befasst sich mit dem Thema und hat FBI-Direktor Wray vorgeladen. Dieser hatte mitgeteilt, dass das Memorandum vom FBI-Büro Richmond erstellt worden sei. Er lehnte das darin geplante Vorgehen ab.

Jim Jordan, der Vorsitzende des Justizausschusses gab nun bekannt, dass neue Beweismittel vorlägen, die nahelegen, dass auch andere FBI-Büros involviert gewesen seien, darunter die Büros in Los Angeles und Portland. Jordan hat nun in einem Brief an Wray weitere Unterlagen angefordert. Er hat die Dokumentation der Korrespondenz zwischen dem FBI-Büro Richmond und anderen Büros verlangt, mit denen es in Bezug auf das Memorandum in Kontakt war. Weiters möchte er über die interne Überprüfung der Angelegenheit durch das FBI informiert werden. Weitere, bereits angeforderte Unterlagen seien immer noch ausständig, darunter die Antworten auf ein schriftliches Interview mit dem Verantwortlichen, der das Memorandum von Richmond genehmigt hat.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
  4. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht
  5. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  6. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  7. „Du trägst Gottes Bild“
  8. Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus
  9. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?
  10. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  11. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  12. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  13. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  14. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  15. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz