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Offenbar mehrere FBI-Büros in die Überwachung traditioneller Katholiken verwickelt

17. August 2023 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Die Affäre um die Überwachung katholischer Gemeinden, welche die alte Messe feiern, wegen angeblicher Verbindungen zu ‚gewalttätigen Extremisten’ zieht weitere Kreise. Der Justizausschuss des Repräsentantenhauses untersucht den Vorfall weiter.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Der Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses hat Beweismaterial vorgelegt, welches darauf hinweist, dass Christopher Wray, der Direktor der Bundespolizeibehörde FBI, offenbar nicht die Wahrheit gesagt hat, als er behauptet hat, das Memorandum zur Beobachtung von Katholiken sei auf ein lokales Büro des FBI beschränkt.

Das FBI-Büro in Richmond (US-Bundesstaat Virginia) hat ein Memorandum erstellt, in welchem die Überwachung „radikal-traditionalistischer Katholiken“ geplant wurde. Die Behörde vermutete Kontakte zu „rassistisch oder ethnisch motivierten gewalttätigen Extremisten“. Ein Informant veröffentlichte das Memorandum der Öffentlichkeit. Nach einer massiven Welle der Kritik zog das FBI das Memorandum wieder zurück. (Siehe Link)


Der ehemalige Vizepräsident Mike Pence und andere Politiker verlangten eine Untersuchung wie es überhaupt zu einer geplanten Überwachung religiöser Gemeinden kommen konnte. Auch der Justizausschuss des Repräsentantenhauses befasst sich mit dem Thema und hat FBI-Direktor Wray vorgeladen. Dieser hatte mitgeteilt, dass das Memorandum vom FBI-Büro Richmond erstellt worden sei. Er lehnte das darin geplante Vorgehen ab.

Jim Jordan, der Vorsitzende des Justizausschusses gab nun bekannt, dass neue Beweismittel vorlägen, die nahelegen, dass auch andere FBI-Büros involviert gewesen seien, darunter die Büros in Los Angeles und Portland. Jordan hat nun in einem Brief an Wray weitere Unterlagen angefordert. Er hat die Dokumentation der Korrespondenz zwischen dem FBI-Büro Richmond und anderen Büros verlangt, mit denen es in Bezug auf das Memorandum in Kontakt war. Weiters möchte er über die interne Überprüfung der Angelegenheit durch das FBI informiert werden. Weitere, bereits angeforderte Unterlagen seien immer noch ausständig, darunter die Antworten auf ein schriftliches Interview mit dem Verantwortlichen, der das Memorandum von Richmond genehmigt hat.

 


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Lesermeinungen

 Chris2 20. August 2023 
 

@SCHLEGL

Volle Zustimmung, allerdings mit der Einschränkung, dass die schweren kognitiven Aussetzer Bidens öffentlich und belegt geschahen und seine kinderlebensfeindliche Haltung von ihm selbst zum wichtigsten Politikziel erklärt wurde, während die Verfahren gegen Trump eben offene Verfahren sind. Ein Verfahrensbeginn wurde übrigens gerade von der Richterin auf den Tag vor einer wichtigen Wahl gelegt. Also ganz offensichtlich ein politisches Verfahren. Und auch bei uns kracht es: Der Vorstoß des Verfassungsschutzes gegen die Thüringer AfD wurde gerade vor Gericht zerlegt und der VS vom Gericht aufgefordert, fehlende Belege für seine Einstufung als "gesichert rechtsextremistisch" nachzureichen. Das ist jetzt mindestens das vierte Mal, dass dieser verlängerte Arm der Politik vor Gericht gemaßregelt wird. Beim letzten Mal stellte ein Gericht sogar fest, dass das Vertrauen in den Verfassungsschutz "Total zerstört" sei, da er sich nicht an Absprachen mit den Gerichten halte...


1
 
 SCHLEGL 17. August 2023 
 

Worum sich in USA die Behörden kümmern!

Es stimmt, die USA sind das Land der UNBEGRENZTEN MÖGLICHKEITEN! Es wäre besser die Behörden würden sich um Islamisten,beziehungsweise radikale fundamentalistische christliche Sekten kümmern, die zum Beispiel die Bluttransfusion, oder diverse Impfungen für Kinder und Erwachsene verbieten.
Aber in einem Land, in dem ein Expräsident Donald Trump trotz mehrerer Gerichtsverfahren, wieder Präsident werden will und ein Präsident Biden, der Abtreibungen fördert und sich auch noch Katholik nennt,trotz Anzeichen von Altersschwäche noch einmal Präsident werden will, ist alles möglich!


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