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Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhntenvor 33 Stunden in Aktuelles, 8 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Leo XIV.: Vom Ende falscher Ruhe und dem Beginn einer neuen Hoffnung. Epiphanie zwischen Pilgerschaft, Widerstand und Neubeginn statt einer musealen Kirche. Von Armin Schwibach
Rom (kath.net/as) Die heilige Messe am Hochfest der Erscheinung des Herrn in der Petersbasilika, mit der das Heilige Jahr endete und die letzte Heilige Pforte geschlossen wurde, stellte Papst Leo XIV. in den Horizont des Evangeliums von den Sterndeutern (vgl. Mt 2,1–12). Dieses Evangelium habe „die große Freude der Sterndeuter“ beschrieben, als sie den Stern wiedersahen (vgl. Mt 2,10), zugleich aber auch die Beunruhigung, die Herodes und ganz Jerusalem angesichts jener Suche empfanden (vgl. Mt 2,3). Wann immer es um die Offenbarungen Gottes gehe, verschweige die Heilige Schrift solche Gegensätze nicht: „Freude und Beunruhigung, Widerstand und Gehorsam, Angst und Sehnsucht“.
Die Feier der Erscheinung des Herrn erfolge daher im Bewusstsein, dass „in seiner Gegenwart nichts so bleibt, wie es vorher war“. Darin liege der Beginn der Hoffnung. Gott offenbare sich, und „nichts kann so bleiben, wie es war“. Damit sei eine bestimmte Art von Ruhe vorbei, jene, die die Melancholiker immer wieder sagen lasse: „Es gibt nichts Neues unter der Sonne“ (Koh 1,9). Es beginne etwas, von dem Gegenwart und Zukunft abhingen, wie der Prophet verkünde: „Steh auf, werde Licht, denn es kommt dein Licht, und die Herrlichkeit des Herrn geht strahlend auf über dir“ (Jes 60,1).
Als überraschend hob der Papst hervor, dass gerade Jerusalem, „die Stadt, die schon so viele Neuanfänge erlebt hat“, beunruhigt gewesen sei. In ihr schienen gerade diejenigen, „die sich mit der Heiligen Schrift beschäftigen und glauben, alle Antworten zu kennen“, die Fähigkeit verloren zu haben, Fragen zu stellen und Sehnsüchte zu hegen. Die Stadt erschrecke vielmehr vor denen, „die voller Hoffnung von weit her zu ihr kommen“, und empfinde sogar das, was ihr eigentlich große Freude bereiten sollte, als Bedrohung. Diese Reaktion werfe auch für die Kirche Fragen auf.
Die Heilige Pforte dieser Basilika, die an diesem Tag als letzte geschlossen wurde, habe den Strom unzähliger Männer und Frauen gesehen, die als „Pilger der Hoffnung“ auf dem Weg zu der Stadt mit den immer offenen Toren, „dem neuen Jerusalem“ (vgl. Offb 21,25), gewesen seien. Die Fragen nach ihrer Identität und nach dem, was sie bewegt habe, stellten sich zum Ende des Heiligen Jahres mit besonderem Ernst. Die geistliche Suche der Zeitgenossen sei „viel reichhaltiger, als wir es vielleicht begreifen können“. Millionen hätten die Schwelle der Kirche überschritten. Offen blieben die Fragen: „Was haben sie gefunden? Welche Herzen, welche Aufmerksamkeit, welche Resonanz?“. Die „Sterndeuter“ gebe es noch immer. Es handle sich um Menschen, „die die Herausforderung annehmen, ihre je eigene Reise zu wagen“, und die in einer bewegten, oft abweisenden und gefährlichen Welt das Bedürfnis verspürten, sich auf den Weg zu machen, zu suchen. 
Mit dem Wort der Alten, „Homo viator“, beschrieb der Papst das menschliche Leben als Weg. Das Evangelium verpflichte die Kirche, „diese Dynamik nicht zu fürchten, sondern sie zu schätzen und auf Gott auszurichten“. Gott sei kein Gott, „der wie die Götzen aus Silber und Gold in unseren Händen ruht“, sondern lebendig und lebensspendend, wie das Kind, „das Maria in ihren Armen hielt und das die Sterndeuter anbeteten“. Heilige Stätten wie Kathedralen, Basiliken und Wallfahrtsorte, die zu Zielen der Heilig-Jahr-Wallfahrten geworden seien, müssten den Duft des Lebens verbreiten, den unauslöschlichen Eindruck, „dass eine neue Welt begonnen hat“. Daraus ergaben sich die Fragen: „Gibt es Leben in unserer Kirche? Gibt es Raum für das, was entsteht? Lieben und verkünden wir einen Gott, der Menschen wieder auf den Weg zurückbringt?“.
In der Erzählung fürchte Herodes um seinen Thron und sei beunruhigt über das, „was sich seiner Kontrolle entzieht“. Er versuche, die Sehnsucht der Sterndeuter auszunutzen und ihre Suche auf seinen Vorteil hinzulenken. Er sei bereit zu lügen und zu allem entschlossen, „denn seine Angst macht ihn blind“. Die Freude des Evangeliums hingegen befreie: Sie mache vorsichtig, aber auch mutig, aufmerksam und kreativ und rege zu anderen Wegen an „als jenen, die bereits beschritten worden sind“. Die Sterndeuter kämen mit einer einfachen und wesentlichen Frage nach Jerusalem: „Wo ist der Neugeborene?“ (Mt 2,2). Wie wichtig sei es, dass diejenigen, die die Tür der Kirche durchschritten, spürten, dass der Messias dort gerade geboren wurde, dass sich dort eine Gemeinschaft versammle, in der Hoffnung entstanden ist, und dass sich dort eine Geschichte des Lebens ereignet.
Das Heilige Jahr habe stattgefunden, „um uns daran zu erinnern, dass es möglich ist, neu anzufangen“, ja, „dass wir sogar noch am Anfang stehen“. Der Herr wolle unter uns wachsen und der Gott-mit-uns sein. Gott stelle bestehende Ordnungen in Frage, „er hat Träume“, die er auch heute noch seinen Propheten eingebe, und sei entschlossen, „uns von alten und neuen Formen der Knechtschaft zu befreien“. Er beziehe junge und alte Menschen, Arme und Reiche, Männer und Frauen, Heilige und Sünder in seine Werke der Barmherzigkeit und in die Wunder seiner Gerechtigkeit mit ein: „Er macht keinen Lärm, aber sein Reich sprießt bereits überall in der Welt“.
Die vielen Epiphanien, die geschenkt worden seien oder noch geschenkt würden, müssten „den Absichten des Herodes entzogen werden“, jenen Ängsten, „die jederzeit in Aggression umschlagen können“. In diesem Zusammenhang unterstrich Leo XIV. das Wort Jesu: „Seit den Tagen Johannes’ des Täufers bis heute wird dem Himmelreich Gewalt angetan und Gewalttätige reißen es an sich“ (Mt 11,12). Dieser geheimnisvolle Ausdruck lasse an die vielen Konflikte denken, in denen Menschen „dem Neuen, das Gott für alle bereithält, Widerstand leisten und es sogar zunichtemachen können“. Den Frieden zu lieben und zu suchen bedeute, „das zu schützen, was heilig ist und gerade deshalb im Entstehen begriffen ist: klein, zart, zerbrechlich wie ein Kind“. Kritisch verwies der Papst auf eine „entstellte Wirtschaft“, die aus allem Profit zu schlagen versuche und „sogar aus dem menschlichen Verlangen zu suchen, zu reisen, neu anzufangen ein Geschäft“ mache. Vor diesem Hintergrund stelle sich die Frage, ob das Heilige Jahr gelehrt habe, „jener Art von Effizienz zu entfliehen, die alles auf ein Produkt und den Menschen auf einen Konsumenten reduziert“. Zugleich stellte Leo XIV. die Frage, ob man nach diesem Jahr besser in der Lage sei, „im Besucher einen Pilger, im Unbekannten einen Suchenden, im Fernen einen Nächsten, im Anderen einen Weggefährten zu erkennen“.
Die Art und Weise, wie Jesus allen begegnet sei und alle an sich herangelassen habe, lehre, das Geheimnis der Herzen zu schätzen, die nur er zu lesen vermag. Mit ihm lerne man, „die Zeichen der Zeit zu erkennen“: „Niemand kann uns dies verkaufen.“ Das Kind, das die Sterndeuter anbeteten, sei ein Gut ohne Preis und ohne Maß. Es sei die Epiphanie der Großzügigkeit. Es erwarte die Menschen nicht an prestigeträchtigen „Locations“, sondern in bescheidenen Verhältnissen. So wurde das Wort der Schrift zitiert: „Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda“ (Mt 2,6). Viele Städte und Gemeinschaften hätten es nötig, zu hören: „Du bist keineswegs die unbedeutendste“.
Abschließend betonte der Papst, dass der Herr weiterhin überrasche und sich finden lasse. „Seine Wege sind nicht unsere Wege“ und „die Gewalttätigen können sie nicht beherrschen, noch können die Mächte der Welt sie blockieren“. Daraus erkläre sich die große Freude der Sterndeuter, die Palast und Tempel hinter sich gelassen und sich auf den Weg nach Betlehem gemacht hätten: „Von da an sehen sie wieder den Stern“. Aus diesem Grund sei es gut, „Pilger der Hoffnung“ zu werden: „Und es ist schön, dies weiterhin gemeinsam zu sein“. Die Treue Gottes werde uns weiterhin in Erstaunen versetzen: „Wenn wir unsere Kirchen nicht zu Denkmälern degradieren, wenn unsere Gemeinschaften Heimat sind, wenn wir gemeinsam den Verlockungen der Mächtigen widerstehen, dann werden wir die Generation der Morgenröte sein. Maria wird uns als Morgenstern stets vorangehen! In ihrem Sohn werden wir ein wunderbares Menschsein betrachten und ihm dienen, das nicht durch Allmachtswahn, sondern durch Gott, der aus Liebe Mensch wurde, verwandelt worden ist“.
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Lesermeinungen| | SarahK vor 12 Stunden | | | | Liebe SandrineG, Ich werde versuchen Sie täglich in mein Rosenkranzgebet einzuschließen. Ich kann Ihnen nicht sagen wie Sie aus dem Frust gegen das theologisch Katholische raus kommen, außer durchs Gebet und Opfer. Zu ihren konkreten Anmerkungen ja ich Knie mich überall wenn möglich nicht nur zur Wandlung aber hier kann ich besonders nachvollziehen was die Kirche lehrt und wie Jesus jedesmal uns zusagt, dass Sein Tod sich nicht nur vollzieht sondern auch nicht umsonst war. Der Ablass heute ist nicht mehr mit damals zu vergleichen, auch er bereitet einen auf den Himmel vor. Die Kirche liebt deswegen hat sie Regeln. Und wenn jemand über die kath. Kirche frustriert sein dürfte dann ich, mir wurde durch diese hart zugesetzt vor vielen Jahren und jetzt noch aktuell haben unsere Pfarrer mich denunziert und der Lächerlichkeit preis gegeben. Aber hat ein Apostel die Kirche wegen Judas verlassen, nein im Gegenteil 11 starben für Christus! und die beiden halte ich nun einfach für Mietlinge und glaube e.o.o. |  0
| | | | | SandrineG vor 22 Stunden | | | | SarahK Heilige Pforte und Ablass Beim Thema Ablass kommt mir mein lang zurückliegender Geschichtsunterricht wieder in den Sinn; Luther kritisierte bereits zu seiner Zeit den Ablasshandel als Geldmache „wenn das Geld im
Kasten klingt, dur Seele in den Himmel springt“. Meine Schwiegereltern haben auch alles getan und gewallfahrtet und Geld gespendet um irgendwann von einer angeblich katholischen Mission die Bestätigung zu bekommen dass ihre Eltern und Schwiegereltern jetzt dank ihrer Gebete sowie Beichten jetzt erlöst und im Himmel sind. Mein Mann und seine Geschwister waren entsetzt, aber die Eltern waren sehr fromm und täglich in der Messe und Beichte war samstags für die Kinder Pflicht. Nach Auszug und eigenen Familien sind alle Geschwister bis auf meinen Mann (der allerdings nur Karei-Katholik ist und seit Jahren nicht mehr im Gottesdienst war) ausgetreten. |  0
| | | | | SandrineG vor 23 Stunden | | | | @ SarahK : Sie haben das theologisch sicherlich korrekt erklärt Knien: wie verhalten Sie sich in einer französischen oder italienischen Kirche in der lediglich Bestuhlung ohne Kniebank oder Kniestuhl während der Messe zur Verfügung steht? Knien Sie sich auf den Boden? Oder in meiner Diaspora hier soll ich 50 km fahren um eine Kirche zu finden, die ordnungsgemäß Kniebank hat? In meiner Gemeinde wurde vor Änderung auf Bestuhlung jeder katholische Person angeschrieben und konnte abstimmen. Das Ergebnis war mit 90 Prozent Zustimmung eindeutig. Mich persönlich stören weder Stühe noch die Sitzbänke mit Kniebank. Mit meiner Arthrose in den Kniegelenken habe ich sowieso schon lange nicht mehr knien können. Und positiver Effekt: so manches Kleinkind das sich vorher auf der Bach räkelte wird jetzt zum ordentlichen sitzen auf dem Stuhl gebracht. Zu Ihrem biblischen Hinweis zum Knien: selbst die streng religiösen Freikirchen stehen oder sitzen in ihren Messen. |  0
| | | | | SarahK vor 24 Stunden | | | | 2) ….er sich die Regeln nicht selbst machen Wobei hier immer ein kleines Problem ist, wenn er einen Nicht Fisch nicht Fleisch Bischof vor der Nase hat, weil er dem auch Treue zugesagt hat.
Nun zu den kniebänken, die Regel sich zu knien ist a) liturgisch vorgeschrieben, ich habe gerade kein Messbuch aber bin mir 100% sicher b) biblisch begründet zum Beispiel Knien ist biblisch (z.B. Phil 2,10, hatte ich gerade im Kopf und die Könige haben wir erst heute gehört “da fielen sie nieder”…) c) habe jetzt doch kurz gegoogelt es steht sogar im Katechismus “„In der Liturgie der Messe bringen wir unseren Glauben an die wirkliche Gegenwart Christi zum Ausdruck, indem wir knien oder uns tief verneigen als Zeichen der Anbetung.“ (Der Katechismus ist wie eine Map: Er erfindet das Ziel nicht, sondern zeigt den Weg)
Und zur Heiligen Pforte nur ganz kurz, warum will man als Katholik
dadurch gehen, wenn nicht um den Ablass zu gewinnen? Mir fehlt da irgendwie die Ausrichtung. Wir strecken uns doch nach dem Siegeskranz aus, nothing less. |  0
| | | | | SarahK vor 24 Stunden | | | | Oh hallo SandrineG, wir wurden uns schon mal nicht einig, ich versuche es nochmal ganz einfach (1) bevor ich zu den Fakten komme (Heilige Pforte/Bestuhlung)
In der katholischen Kirche geht es nicht darum, dass sich Menschen irgendwas ausdenken, um andere zu kontrollieren. Die Regeln sind eher wie Leitplanken – sie begrenzen nicht die Freiheit, sondern schützen sie. Die Kirche glaubt, dass der Mensch ein ewiges Ziel hat. Alles – Sakramente, Gebote, Moral – ist darauf ausgerichtet, den Menschen dorthin zu führen, nicht ihn kleinzuhalten. Einfacher gesagt der Kirche geht es darum dass niemand verloren geht, deswegen gibt sie Richtlinien vor, die man als Katholik annehmen kann oder sich bewusst entscheiden kann nicht katholisch zu agieren, sei es durch Austritt oder einfach durch Ignoranz und man mag die Kirche einfach als Verein der Gemeinschaft stiftet, aber einen interessiert das ewige Leben nur nebensächlich. Kann man als Laie so machen aber als Priester nicht denn er spricht und handelt nicht nur für sich selbst, sondern als als Vertreter der Kirche. Deshalb kann |  0
| | | | | SandrineG vor 29 Stunden | | | | @ SarahK Kirche in Deutschland ist ein schwerer Fall Ich war im September mit einer Gruppe in Rom zum Heiligen Jahr. Es war keine explizite Wallfahrt und das Publikum bunt gemischt. Ich hatte vorab alles organisiert und einen Guide an meiner Seite aus dem deutschen Pilgerzentrum. Wir haben alle Heiligen Pforten durchschritten; Beichte war allerdings bei mir nicht gewünscht und hätte eh in Deutsch mehrere Stunden Schlange bedeutet. Stühle statt Bänke hat unsere Gemeinde seit 2 Jahren und es ist sehr schön. Wer möchte, kann sich vom Küster einen „Kniestuhl” bringen lassen; habe ich persönlich noch nicht beobachtet. Was unsere deutschen Bischöfe betrifft, vermag ich nur unseren bisherigen Bischof betrachten und er war nicht unbedingt entscheidungsfreudig. Er ist im Ruhestand nun und man hofft hier im allgemeinen Tenor auf einen moderaten, dem synodalen Weg positiv gegenüber stehenden Bischof. Eine Seite ist immer unzufrieden- in Köln und Passau werden die Bischöfe sowohl geliebt als auch gehasst je nach Standpunkt. |  0
| | | | | Fink vor 31 Stunden | | | | Der Gesang des Chores im Petersdom auch wenn ich mich wiederhole: Ich halte diese opernhafte Vibrato-Männerstimmen nicht für angemessen.
Ein positives Gegenbeispiel: Heute in der Messe (lässt sich bei K-TV (Mediathek) als Video abrufen) singt der Knabenchor höchst angemessen nach der Kommunion das "Stille Nacht, heilige Nacht" in italienischer Sprache. Mit so einer glatten Stimme können auch Erwachsene singen! Der liturgische Gesang ist keine Verdi-Oper ! de.wikipedia.org/wiki/Vibrato |  0
| | | | | SarahK vor 32 Stunden | | | | Oh wie wunderschön gesagt! Ich hoffe wirklich für die richtigen Aufbrüche in unserer Kirche besonders in D und da besonders in Aa. Ich persönlich kann sagen, dass ich seitdem ich durch die Pforte bin in Rom mit einer vorangegangenen Beichte in Assisi jeden abstrahlen kann und es mir sogar beruflich nochmal einen Schub gegeben hat. Aber gestern Abend sprach mich nach der HL Messe ein Mann an weil in der Kirche die Kniebänke gegen Stühle mit der Zustimmung unseres Pfarrers anscheinend ausgetauscht werden sollen und das er es sehr traurig findet. Ich weiß auch dass er krank ist und es das ist der Punkt, so eine bescheuerte Änderung wird dann immer mit “man muss offen sein für Neues “verkauft und der zweite Teil dieser Aussage wird übersehen, nämlich “Den Frieden zu lieben und zu suchen bedeute, „das zu schützen, was heilig ist und gerade deshalb im Entstehen begriffen ist: klein, zart, zerbrechlich wie ein Kind“.” Und diese frommen einfachen Menschen bekommen dann unseren Priestern keine Stimme :-( |  0
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