Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  5. "Vaccine Amen"
  6. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  7. Panik in Magdeburg
  8. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  9. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  10. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  11. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  12. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  13. Zwischen Gebetswort und politischem Urteil. Der Friede und die Ordnung
  14. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  15. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!

Kardinal Kasper: Papst Leo „ist ein Mann der Mitte“

12. Juni 2025 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kasper in K-TV: Deshalb habe Prevost im Konklave von beiden Seiten gewählt werden können – „Und er kann beide Seiten wieder etwas zusammenbringen, und das scheint mir SEHR wichtig zu sein in der gegenwärtigen Situation“


Vatikan (kath.net/pl) Papst Leo XIV. ist weder ein ausgesprochen Konservativer noch ein ausgesprochen Progressiver, er ist ein Mann der Mitte“. Deshalb habe er im Konklave „von beiden Seiten gewählt“ werden können „und er kann beide Seiten wieder etwas zusammenbringen, und das scheint mir SEHR wichtig zu sein in der gegenwärtigen Situation“. Darauf macht Walter Kardinal Kasper im k-tv-Interview mit Pfr. Dr. Thomas Maria Rimmel aufmerksam. Der aus Deutschland stammende Kardinal bestätigte damit indirekt, als wie tief und sogar gefährlich der Riss zwischen den beiden verschiedenen kirchlichen Lagern auch in Rom und auch bei den Kardinälen der ganzen Welt wahrgenommen wird. Kasper (93) war Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen und zuvor Bischof der süddeutschen Diözese Rottenburg-Stuttgart.


Papst Leo „hat ja die Gabe, zusammenzuführen und zu versöhnen“ und er werde so auch „das Amt der Einheit, das dem Papst in besonderer Weise zukommt, wahrnehmen“, „wir dürfen von ihm erwarten, dass er die Kirche wieder mehr versöhnt und zusammenführen wird“, erläuterte Kasper.

Der neue Papst „ist der rechte Mann zur rechten Zeit, der auch im modernen Leben zu Hause“ sei, so Kasper. Nicht nur fahre er gern Auto, sondern er kenne sich auch „mit den modernen technischen Geräten gut aus“, stellt der Kardinal fest und bezieht sich damit offenbar auf die Selbstverständlichkeit, mit der sich Kardinal Prevost auch im Internet und in den sozialen Medien bewegt hatte. Auch stehe er für Frieden – „ich denke, wir haben einen guten Papst erhalten“.

„Papst Franziskus hat eigentlich die Kurie nie so richtig gemocht“, räumte Kasper ein und hat dabei als emeritierter Kurienkardinal vermutlich gute Gründe für diese Einschätzung. Kasper erläutert im Hinblick auf Papst Franziskus weiter, dieser „hatte auch – wie er meinte – als Erzbischof schlechte Erfahrungen mit der Kurie in Buenos Aires gemacht, er kam da also mit Vorbehalt. Und er war ganz anders als Prevost/Leo XIV.: Franziskus machte gern spontane Aktionen, während Papst Leo sehr strukturiert arbeitet“ und „sozusagen ein Teamworker“ sei.

Archivfoto Kardinal Kasper (c) Lorleberg/kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  5. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  6. Panik in Magdeburg
  7. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  8. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  9. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  10. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  11. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  12. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  13. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  14. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  15. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz