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Papst Leo XIV. plant fünf Männer und drei Frauen heiligzusprechen

8. Juni 2025 in Chronik, keine Lesermeinung
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Der Vatikan gibt Namen der künftigen Heiligen bekannt, mit deren Verfahren sich Papst und Kardinäle in der kommenden Woche bei einem Konsistorium in Rom befassen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Am 13. Juni will Papst Leo XIV. fünf Männer und drei Frauen in das Verzeichnis der Heiligen aufnehmen. Das sogenannte ordentliche Konsistorium im Apostolischen Palast findet in Anwesenheit der in Rom residierenden Kardinäle statt, wie der Vatikan am Mittwoch mitteilte. Die künftigen neuen Heiligen sind bereits alle seliggesprochen und dürfen damit in einer bestimmten Region verehrt werden. Als Heilige gelten sie auch weltweit als Vorbilder im Glauben.

Es ist das erste Konsistorium des am 8. Mai gewählten Papstes. Mit der Namensliste setzt er Entscheidungen seines Vorgängers Franziskus (2013-2025) fort.

"Patron der Weltjugendtage"

Eine der vielbeachteten Persönlichkeiten auf der Liste ist der Student Pier Giorgio Frassati (1901-1925) aus Turin, der sich für Arme und Ausgegrenzte einsetzte. Er starb mit 24 Jahren an den Folgen einer Poliomyelitis, nachdem er sich vermutlich bei einer an Kinderlähmung erkrankten Familie angesteckt hatte. Frassati wird auch als Patron der katholischen Weltjugendtage verehrt. Papst Franziskus hatte im November 2024 entschieden, dass er am 3. August in Rom während des großen Jugendtreffens heiliggesprochen werden soll. Am 13. Juni wird sich zeigen, ob Leo XIV. den Termin bestätigt.


Ebenso geht es um den armenisch-katholischen Erzbischof von Mardin, Ignatius Choukrallah Maloyan  (1869-1915), der 1915 während des Völkermords an den Armeniern durch die Türken hingerichtet wurde. Peter To Rot (1912-1945), ein Laie und Katechet aus Papua-Neuguinea, wurde während der japanischen Besatzung im Zweiten Weltkrieg wegen seiner pastoralen Tätigkeit ermordet.

Ordensfrauen, Mediziner, Anwalt

Weiter sollen drei Ordensfrauen geehrt werden: Die Italienerin Vincenza Maria Poloni (1802-1855), Gründerin des Instituts der Barmherzigen Schwestern von Verona, Maria del Monte Carmelo Rendiles Martínez (1903-1977) aus Venezuela, Gründerin der Kongregation der Diener Jesu, sowie die aus Italien stammende Missionsschwester und Salesianerin Maria Troncatti (1883-1969), die im Amazonasgebiet in Ecuador indigene Gemeinschaften medizinisch und seelsorglich versorgte.

Als "Arzt der Armen" wird der venezolanische Mediziner José Gregorio Hernández Cisneros (1864-1919) in Lateinamerika verehrt. Bartolo Longo (1841-1926), ehemaliger Anwalt und bekehrter Satanist, wurde zu einem der großen Förderer des Rosenkranzgebets und des Heiligtums von Pompeji.

Acutis-Heiligsprechung noch offen

Noch offen ist weiterhin ein neuer Termin für die Heiligsprechung des sogenannten "Cyber-Apostels" Carlo Acutis (1991-2006). Nach dem Tod von Papst Franziskus am 21. April hatten die Kardinäle die für den 27. April geplante Heiligsprechungsfeier auf unbestimmte Zeit verschoben und jede weitere Entscheidung dem neuen Papst überlassen.

Auf der Liste für das Konsistorium am 13. Juni findet sich der Name von Acutis nicht. Anders als bei den genannten fünf Männern und drei Frauen wurde über seine Heiligsprechung aber bereits einmal in einem vom Papst einberufenen Konsistorium entschieden - bei der Versammlung am 1. Juli 2024 hatten Papst Franziskus und die versammelten Kardinäle neben der Heiligsprechung von Carlo Acutis, auch jene des Tiroler Missions-Franziskaners Engelbert Kolland (1827-1860) und zehn weiterer Opfer des Damaskus-Massakers von 1860 sowie eines Priesters und zweier Ordensgründerinnen beschlossen.

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