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Kein LGBT-Logo auf dem Trikot: Serbischer Fußballer für vier Spiele gesperrt

12. Juni 2025 in Chronik, 6 Lesermeinungen
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Nemanja Matic wurde von der französischen Liga für vier Spiele gesperrt, weil er ein LGBT-Zeichen auf seinem Trikot mit Klebeband abgedeckt hat.


Paris (kath.net/jg)
Der serbische Fußballstar Nemanja Matic wurde von der ersten französischen Liga für vier Spiele gesperrt, nachdem er ein LGBT-Zeichen auf seinem Trikot mit Klebeband abgedeckt hatte. Dies berichtet Apollo-News.

Matic (36) spielt für den französischen Fußballklub Olympique Lyon in der „Ligue 1“. Er wurde am 5. Juni gesperrt, weil er sich geweigert hatte, das LGBT-Symbol bei einem Ligaspiel zu zeigen.

Der Mittelfeldspieler hatte beim 2:0 Sieg von Lyon gegen die Mannschaft von Angers am 17. Mai das LGBT-Abzeichen in Regenbogenfarben auf seinem Trikot mit weißem Klebeband abgedeckt. Die Spieler sollen auf ihren Trikots das Logo der Liga, das mit Regenbogenfarben unterlegt ist, tragen. Damit sollen sie auf „Vielfalt“ und „Inklusion“ hinweisen.


Matic ist als Serbe orthodoxer Christ und bekennt sich auch immer wieder auf den sozialen Medien dazu. Beispielsweise veröffentlicht er Fotos, auf denen er in orthodoxen Kirchen gemeinsam mit Priestern zu sehen ist. Es wird vermutet, dass seine Weigerung, das LGBT-Symbol zu zeigen, religiöse Gründe hat.

Der Serbe ist nicht der erste Spieler der französischen ersten Liga, der gesperrt wird, weil er die von der Liga vorgegebenen Parolen nicht unterstützen will. Mohamed Camara, Mittelfeldspieler des FC Monaco, hat bei einem Spiel eine Botschaft gegen Homophobie auf seinem Trikot ebenfalls mit weißem Klebeband abgedeckt. Ahmed Hassan, ein muslimischer Fußballer, der bei Le Havre spielt, wurde aus dem gleichen Grund ebenfalls für vier Spiele gesperrt.

Beide Spieler werden sich innerhalb von sechs Monaten an einer „Kampagne zur Sensibilisierung für den Kampf gegen Homophobie im Fußball“ beteiligen. Dies hätten beide akzeptiert, gab die Liga bekannt.

 

Foto: Symbolbild Regenbogenfahne

 


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