Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  2. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  3. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  12. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  15. ‚Entschuldigung, aber … was?‘

Schönborn: Blick auf Heilige schützt vor Schwarzseherei

1. November 2019 in Spirituelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal in "Heute" zum 1. November: Heilige zeigen, dass es mit Menschheit nicht nur bergab geht


Wien (kath.net/KAP) Das Fest Allerheiligen als Impuls gegen Schwarzseherei und Resignation sehen - dazu hat Kardinal Christoph Schönborn in der Gratiszeitung "Heute" aufgerufen. In seiner Kolumne schrieb der Wiener Erzbischof am Donnerstag zum bevorstehenden Hochfest am 1. November: "All die vielen Heiligen zeigen, dass es mit der Menschheit nicht nur bergab geht." Keiner werde als Heiliger geboren, sondern erst durch sein Leben und Leiden dazu. "Wir sind sündige Menschen", so der Kardinal weiter. "Aber wir können uns bessern, durch tägliches Bemühen."


Schönborn wandte sich gegen den durch Klimakrise und Gewalt verursachten Eindruck, dass "alles immer schlechter" wird und es überall bergab geht. Als Gegenbeispiel wies er darauf hin, dass sich die extreme Armut in der Welt in den letzten 20 Jahren halbiert habe. Auch in den Bereichen Umweltschutz, Schuldbildung für Mädchen, medizinische Versorgung, Rückgang der Kindersterblichkeit, Ausrottung von Seuchen, Verbot der Kinderarbeit gebe es viele Verbesserungen, betonte der Kardinal. Immer mehr Menschen hätten Zugang zu sauberem Wasser, zu Internet, zu beruflichem Aufstieg.

Manchmal brauche es freilich "eine Erschütterung, die uns wachrüttelt und hilft, unser Leben zu ändern". Dies gelte nicht nur für Einzelne, sondern auch für die Gesellschaft, wies Schönborn hin.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Fatima 1713 2. November 2019 
 

Was hat das mit Allerheiligen zu tun?

Umweltschutz, Schuldbildung für Mädchen, medizinische Versorgung, Rückgang der Kindersterblichkeit, Ausrottung von Seuchen, Verbot der Kinderarbeit...immer mehr Menschen hätten Zugang zu sauberem Wasser, zu Internet, zu beruflichem Aufstieg.
Ich kann den Zusammenhang mit Allerheiligen nicht erkennen.
Die Gratiszeitung lesen (aus mir unerfindlichen Gründen) eine ganze Menge Leute. Denen hätte man eine Kurzkatechese über Allerheiligen liefern können, die ihrem Seelenheil dienlich gewesen wäre. Chance verpasst ...


7
 
 dulcedo 2. November 2019 
 

Hat der Herr Kardinal deshalb die haarsträubenden Sakrilegien im Stephansdom gefördert

um uns heilsame "Erschütterungen" zu bescheren?

Seit diesem "Wach-rütteln" kann man seine salbungsvollen Worte jedenfalls richtig einordnen:

Worthülsen. Ablage Papierkorb.

Denn an ihren TATEN werdet ihr sie erkennen!


6
 
 girsberg74 1. November 2019 
 

Schönborn hat Recht!

In der Breite ist vieles besser geworden, sehr sogar. In selbiger Breitennicht besser geworden, ist allerdings die Theologie an den Theologischen Fakultäten, mit der Folge eines großen Durcheinanders in weiten Teilen des Klerus und natürlich der Kirche - und zwar hier.

Sollte Schönborn auch erwähnen.


5
 
 Montfort 1. November 2019 

Keine Sorge, Herr Kardinal...

"Manchmal brauche es freilich "eine Erschütterung, die uns wachrüttelt und hilft, unser Leben zu ändern". Dies gelte nicht nur für Einzelne, sondern auch für die Gesellschaft, wies Schönborn hin."

Keine Sorge, Herr Kardinal, die "Erschütterung" wird kommen! Ob dann die Einzelnen und die Gesellschaft noch Zeit haben, ihr Leben zu ändern, vor allem aber die Fähigkeit, sich zu Gott zu bekehren, das weiß nur Gott in seiner gütigen Vorsehung!


14
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Allerheiligen

  1. Schönborn: Heilige sind Freunde, die uns von "drüben" helfen
  2. „Ich wünsche Euch eine gute Heiligkeit“
  3. Halloween?
  4. Im Himmel wird man nie einem gleichgültigen Blick begegnen
  5. Papst feiert Messe für 151 verstorbene Bischöfe und Kardinäle
  6. Ihnen gehört das Himmelreich'
  7. Schönborn: Trauernde nicht alleine lassen
  8. 'Ihnen gehört das Himmelreich'
  9. Vereint mit den Heiligen des Himmels
  10. Das Geschenk und die Schönheit der Heiligkeit







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  3. Medienpolitik: Bald verpflichtende Quote für öffentlich-rechtliche Inhalte in sozialen Netzwerken?
  4. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  5. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  6. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  7. Nicht Anpassung, sondern Verwandlung. Was die Kultur dem Christentum verdankt
  8. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  9. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  10. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  11. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  12. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  13. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  14. Venezuela: Machado kehrt zurück und besucht Marienheiligtum
  15. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz