SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
- Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
- „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
- Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
- Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
- Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
- Die Stunde der Heuchler
- Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
- Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
- "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
- USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
- Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
- Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
- Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
- Kein Franziskus-Effekt in Lateinamerika, nicht einmal in Argentinien
| 
Schönborn: Trauernde nicht alleine lassen29. Oktober 2017 in Österreich, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Kardinal in "Heute"-Kolumne zum Allerheiligenfest: Jeder kann trösten, zuhören und Mitgefühl signalisieren.
Wien (kath.net/ KAP) Trauernde sollen nach den Worten von Kardinal Christoph Schönborn nicht alleine gelassen werden. "Wie es gut ist, Sterbende zu begleiten, so ist es auch notwendig, die Überlebenden zu trösten", betonte der Wiener Erzbischof in seiner Freitags-Kolumne der Gratiszeitung "Heute". Trauernde trösten könne jeder, oft genüge "das einfache Zuhören und Dasein", zumal hier Nähe und Mitgefühl wichtiger seien als Worte. Ein allgemein gültiges Rezept gebe es dennoch nicht: "Die Trauer ist immer etwas sehr Persönliches. Jeder Mensch empfindet sie anders, weil jede Situation einmalig ist." 
Schönborn äußerte sich im Vorfeld zum Allerheiligen- und Allerseelenfest, bei dem das Gedenken an die Verstorbenen einen wichtigen Platz einnimmt. Der Tod eines geliebten Menschen sei "wie der Zusammenbruch einer Welt", schrieb der Kardinal. "Alles ist anders. Nichts ist so, wie es einmal war. Zum Schmerz der Trennung kommen oft Schuldgefühle. Was habe ich versäumt? Was hätte ich noch tun sollen?" Besonders deshalb habe der Trost, jedoch auch der Prozess der Trauer eine Bedeutung. "Trauern ist wichtig. Nur wer trauert, kann auch wieder zurückfinden in ein erfülltes Leben." Für den Umgang mit dem Schmerz der Trauer sei es manchmal sinnvoll, Hilfe zu suchen, riet der Erzbischof. Möglichkeiten dazu böten u.a. die "Kontaktstelle Trauer" der Caritas oder Angebote wie der rund um Allerheiligen im Wiener Schottenstift eingerichtete "Trauer-Raum". Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | 31. Oktober 2017 | | | | Trauercafe statt Rosenkranzgebet und Seelenmessen Früher fanden , zumindest auf dem Land, in der Pfarrgemeinde drei Rosenkränze für den Verstorbenen statt und ein Requiem.
Meistens gibt es höchstens noch ein Rosenkranzgebet statt und ein Trauergottesdienst ohne Meßopfer.
Allein durch das Gebet in der Gemeinde erfahren aber viele Hinterbliebenen Trost und die Seele des Verstorbenen erfährt Beistand.
Irgendwie traurig wie die Schätze der Kirche unter den Teppich gekehrt werden und dafür auf nur auf humanistische Angebote verwiesen wird. |  1
| | | | | 30. Oktober 2017 | | | | @ Stefan Fleischer Der Trost ist die Liebe Gottes, die
einem auch in der Stille des Alleinseins
geschenkt wird
Allen Trauernden wünsche ich die
Hilfe Gottes. |  2
| | | | | Philosophus 29. Oktober 2017 | | | | Einseitiger Zugang Wer kirchliche Stellungnahmen zum Thema Allerseelen (und Allergeiligen) mitverfolgt, kann sich nicht des Eindrucks einer gewissen Einseitigkeit erwehren: Natürlich soll man sich um Trauernde kümmern, aber im Zentrum steht das Gebet für die Verstorbenen!
Die Kirche soll über die armen Seelen im Fegefeuer reden und für sie beten und nicht ständig herumpsychologisieren! |  8
| | | | | Stefan Fleischer 29. Oktober 2017 | |  | Mir persönlich hat beim Tod meiner Frau mein Glaube sehr geholfen und das Wissen, dass auch mein Schatz (wir nannten uns all die Jahre so) in diesem Glauben, in diesem Vertrauen von uns gegangen ist. So konnte ich in voller Überzeugung bei der Trauerfeier sagen: "Auf Wiedersehen, mein Schatz!"
In diesem Zusammenhang waren mir auch all jene Trostworte am hilfreichsten, welche mich in diesem Glauben stärkten, besonders auch jene, welche diese mit Messstipendien verbanden. Der unermessliche Wert eines Heiligen Messopfers war uns beiden seit unserer Jugend immer mehr oder weniger bewusst.
Ich glaube, gerade auch in der Trauer, ob als direkt Betroffene oder bei anderen damit Konfrontierten, ist der Glaube, die Beziehung zu Gott, eine starke Stütze. |  8
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuAllerheiligen- Schönborn: Heilige sind Freunde, die uns von "drüben" helfen
- Schönborn: Blick auf Heilige schützt vor Schwarzseherei
- Ich wünsche Euch eine gute Heiligkeit
- Halloween?
- Im Himmel wird man nie einem gleichgültigen Blick begegnen
- Papst feiert Messe für 151 verstorbene Bischöfe und Kardinäle
- Ihnen gehört das Himmelreich'
- 'Ihnen gehört das Himmelreich'
- Vereint mit den Heiligen des Himmels
- Das Geschenk und die Schönheit der Heiligkeit
| 





Top-15meist-gelesen- ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
- Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
- Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
- Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
- Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
- Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
- Die Stunde der Heuchler
- Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
- Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
- Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
- Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
- US-Vizepräsident J.D. Vance verurteilt klar Abtreibung: Wie heidnische 'Menschenopfer'!
- „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
|