Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  6. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  7. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  8. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  9. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  10. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  11. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  12. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  13. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  14. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  15. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen

Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“

15. Dezember 2025 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Israelisch-arabisch-deutscher Extremismusforscher Ahmad Mansour: „Der Angriff auf eine familiäre Chanukka-Feier in Sydney ist kein australischer Sonderfall, sondern Ausdruck einer weltweiten antisemitischen Pandemie…“


Sydney-Berlin (kath.net) „Die Warnzeichen waren unübersehbar. Wenn Antisemitismus sich verfünffacht, Synagogen brennen und jüdische Kindergärten attackiert werden, ist ein Terroranschlag keine ‚Überraschung‘, sondern die logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik.“ Das schreibt der israelisch-arabisch-deutscher Extremismusforscher Ahmad Mansour, der selbst moderater Muslim ist, auf seinem Auftritt auf X. Dazu postet er das erschütternde Foto eines blutverschmierten jüdischen Gebetsschals. Er reagiert damit auf den furchtbaren Terrorschlag am Bondi Beach (Syndey, Australien), bei dem ca. 16 jüdische Menschen bei einer Chanukkafeier gezielt erschossen worden waren, darunter ein 10-jähriges Mädchen. Es kam zu weiteren Dutzenden Verletzten. Manour (siehe Link) setzt sich seit Jahren für einen „Euro-Islam“ ein und arbeitet in Programmen der Extremismusprävention mit. Der mutige Mahner und seine Familie in Berlin müssen aus Sicherheitsgründen schon seit Jahren unter Polizeischutz leben. 


In einem weiteren Beitrag twittert der Experte für Extremismusforschung und -bekämpfung: „Der Anschlag in Sydney, der Angriff an Jom Kippur in Manchester, die Menschenjagd auf israelische Fußballfans in Amsterdam, Hunderte antisemitische Übergriffe in den letzten 2 Jahren – all das fällt nicht vom Himmel. Es entsteht nicht im luftleeren Raum. Es hat einen Katalysator. Eine Ursache. Und sie hat einen Namen: die radikalisierten Stimmen von Linksaußen und Islamisten, die in den letzten zwei Jahren Narrative normalisiert haben, die einst tabu waren. Diese Stimmen diffamieren jede Gegenrede, online wie offline.“

Demgegenüber stehe eine Politik gegenüber, informiert er weiter, „die entweder nicht willens oder – schlimmer noch – nicht fähig ist, diesen Kräften Einhalt zu gebieten. Zwei Jahre nach dem 7. Oktober ist das Ergebnis verheerend: zutiefst verunsicherte jüdische Gemeinschaften und ein selbstbewusster, aggressiver antisemitischer Mob, der in Medien, Kultur, auf der Straße und im Netz Tag für Tag die Grenzen des Sagbaren verschiebt – weg von Vernunft, weg von historischer Verantwortung.“ Er fordert: „Die Politik muss jetzt handeln. Nicht reden. Handeln.“

Lobend erwähnt Mansour das heldenhafte Handeln des „Ahmad Al Ahmed, 43, Muslim und Vater von zwei Kindern“, der sich unbewaffnet auf einen der um sich schießenden Attentäter geworfen hatte und ihn entwaffnen konnte. Er wurde „dabei selbst verletzt. Ahmad wird derzeit im Krankenhaus behandelt. Seinem Mut verdanken viele ihr Leben. Ich wünsche ihm eine rasche und vollständige Genesung.“ 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  2. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  3. Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
  4. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  5. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  6. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  7. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘
  8. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  9. BILD: ‚Die Islamisten werden immer mehr – und die Regierung tut NICHTS dagegen’
  10. Die Ampel kehrt das Problem des Islamismus beharrlich unter den Teppich






Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  4. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  7. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  8. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  9. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  10. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  11. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  12. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  13. Irrtümer über den Jakobsweg
  14. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  15. Wie der heilige Augustinus Urlaub machte – und das wahre Glück fand

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz