Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Der anderskatholische Papstkritiker
  5. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  8. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  15. ‚Entschuldigung, aber … was?‘

Causa 'Wucherpfennig': Fauler Kompromiss nach Mediendruck?

25. Oktober 2018 in Deutschland, 25 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Vatikan sei bereit, grünes Licht für Wucherpfennig zu geben, wenn der Generalobere des Jesuitenordens, Arturo Sosa, die Verantwortung für die „Rechtgläubigkeit“ von Wucherpfennig übernimmt.


Rom (kath.net)
Im Konflikt um die kirchliche Unbedenklichkeitserklärung „Nihil obstat“ für den umstrittenen Rektor der Jesuitenhochschule Sankt Georgen in Frankfurt, Pater Ansgar Wucherpfennig, soll es laut einem Bericht „Herder Korrespondenz“ einen Kompromiss geben. Demnach soll der Vatikan bereit sein, grünes Licht für Wucherpfennig zu geben, wenn der Generalobere des Jesuitenordens, Arturo Sosa, die Verantwortung für die „Rechtgläubigkeit“ von Wucherpfennig übernimmt. Wucherpfennig steht seit Jahren im Konflikt mit der Lehre der Kirche beim Thema "Homosexualität" und möchte unter anderem Segensfeiern für homosexuelle Partnerschaften.


Allerdings hatte auch Sosa in letzter Zeit immer wieder merkwürdige Aussagen gemacht. So vertrat er 2017, dass man in der Kirche symbolische Gestalten wie den Teufel geschaffen habe, um das Böse auszudrücken. Im selben Jahr relativierte der Jesuitengeneral auch die biblischen Worte von Jesus über die Scheidung. In einem Interview mit Giuseppe Rusconi im Blog Rossoporpora meinte der Pater, dass man diese Worte "differenzieren" müsse gemäß dem "Gewissen" jedes Einzelnen.

Foto Prof. Wucherpfennig © Hochschule St. Georgen


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jesuiten

  1. Jesuitenorden verlässt Liège nach 456 Jahren
  2. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  3. Eklat durch NS-Vergleich gegenüber Israel bei interreligiösem Kongress in Rom
  4. Weniger Gläubige in der Münchner Jesuitenkirche
  5. Jesuitenorden erinnert an Bekehrung Ignatius von Loyolas
  6. USA: Pro-Abtreibungspolitiker wird Jesuit
  7. Jesuitengeneral Sosa: Es gibt einen Kampf in der Kirche
  8. Jesuitengeneral: Satan ist nur eine ‚symbolische Realität’
  9. Und wieder ein Jesuiten-Skandal
  10. US-Jesuitenschule möchte weiterhin katholisch sein







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  3. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  4. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  5. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  6. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  7. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  8. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  9. NGO nach Massaker an Christen in Äthiopien: "Welt darf nicht wegsehen"
  10. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  11. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  12. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  13. „Wir werden erwartet“
  14. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  15. Leo: „Auch wir, die wir unser Leben dem Herrn geschenkt haben, müssen uns fragen, wo unser Herz ist“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz