SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
- Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
- These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
- Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
- Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
- „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
- Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
- Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
- Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
- Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
- Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
- Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
- Die Stunde der Heuchler
- Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
- USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
| 
Josef Seifert klagt Erzbistum Granada29. September 2017 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Nach wiederholten Versuchen, mit dem Erzbistum zu einer außergerichtlichen Einigung zu kommen, will der Philosoph die Beendigung seines Dienstverhältnisses nun juristisch anfechten.
Granada (kath.net/LSN/jg) Der österreichische Philosoph Josef Seifert hat das Erzbistum Granada verklagt. Die Beendigung seines Dienstverhältnisses seitens des Erzbistums sei nicht gerechtfertigt und verletze zwei verfassungsmäßig garantierte Menschenrechte. Seifert war Ende August von Erzbischof Javier Martinez Fernandez wegen eines kritischen Artikels zur nachsynodalen Exhortation Amoris laetitia vorzeitig in den Ruhestand geschickt worden. kath.net hat berichtet. 
Nachdem seine wiederholten Versuche, zu einer außergerichtlichen Lösung mit dem Erzbistum zu kommen, fruchtlos geblieben waren, hat sich Seifert nun zur Klage entschlossen. In diesem Zusammenhang sei auch zu erwähnen, dass Erzbischof Martinez Fernandez sich nie mit dem Philosophen getroffen habe und diesem nie die Möglichkeit gegeben habe, sich zu verteidigen, schreibt Maike Hickson für den Blog OnePeterFive. Der Erzbischof habe die zwangsweise Pensionierung Seiferts öffentlich bekannt gemacht, bevor dieser offiziell davon in Kenntnis gesetzt worden war, ergänzt sie. Neben der zivilrechtlichen Klage hat Seifert auch eine kirchenrechtliche remonstratio eingebracht; diese allerdings schon früher, weil das Kirchenrecht dem Betroffenen nur eine kurze Frist einräumt, um gegen eine seiner Meinung nach ungerechtfertigte Entlassung Einspruch zu erheben.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | hortensius 29. September 2017 | | | | Die Taten widersprechen den Worten! Die Worte dieses Papstes zeigen einen barmherzigen Papst. Aber die Taten zeigen immer wieder das Gegenteil. Der Papst gibt den Entlassenen kein Gehör. Es gilt aber: "An ihren Taten werdet Ihr sie erkennen!" |  5
| | | | | 29. September 2017 | | | | Kündigung o. vorzeitiger Ruhestand ? Was liegt denn eigentlich hiervor ?
Wurde er gekündigt oder in den vorzeitigen Ruhestand versetzt, was eine ganz andere Qualität hat, da dieser mit einer sofortigen Zahlung eines Ruhestandsgehalts verbunden ist.
Eine Kündigung ist dagegen eine Beendigung des Dienstverhältnisses. Vor Gericht wird beides völlig anders behandelt. |  2
| | | | | Mr. Incredible 29. September 2017 | | | | Wenn ein Arbeitgeber ungerecht kündigt, landet die Sache beim Betriebsrat und dann beim Arbeitsgericht. Der Arbeiter wird um seinen gerechten Lohn betrogen. Dies ist im übrigen eine von 2 Sünden, die "himmelschreiend" sind, d.h. sie werden direkt von Gott gehört, incl. Konsequenzen.
Insofern tut Prof. Seifert dem Bischof gerade einen tatsächlich großen Gefallen. Mal sehen, ob's der Bischof kapiert. |  10
| | | | | agnese 29. September 2017 | | | | agnese Nachdem die ungerechte Verurteilungen sich immer mehr häufen, (Festing,die dubia Kardinäle,Müller, Seifert) ist es doch empfählenswert die Urteile durch Gerichte überprüfen zu lassen. |  14
| | | | | Smaragdos 29. September 2017 | | | |
Wenn es um Dialogbereitschaft geht, scheint der Erzbischof von Granada ein guter Schüler von Papst Franziskus zu sein! |  17
| | | | | M.Schn-Fl 29. September 2017 | | | | Waldi Nach der Heiligen Schrift ist das nicht richtig, wenn das heute überhaupt noch etwas zählt. Gott wird richten. |  8
| | | | | Herbstlicht 29. September 2017 | | | |
Dass sich Philosoph Josef Seifert wehrt, ist sehr gut nachvollziehbar.
Es heißt zwar, man solle auch die andere Wange hinhalten, aber gibt es nicht auch das Prinzip der Gerechtigkeit?
Im Grunde müsste, wenn es gerecht zuginge, auch der ehemalige Großmeister des Malteserordens, Festing, wieder an seinen alten Platz zurückkehren dürfen. |  14
| | | | | wedlerg 29. September 2017 | | | | normalerweise müsste die Klage durchgehen Es sei denn, die Gerichte üben sich in Gesinnungsethik. |  14
| | | | | Waldi 29. September 2017 | | | | Vollig richtig! Beim Papst angefangen über Kardinäle und Bischöfe ertönt das sanfte Liedlein der Barmherzigkeit. Die Wirklichkeit in unserer katholischen Kirche sieht aber oft ganz anders aus: . Die durch das II. Vatikanum errichteten Kampf-Arenen Progressismus und Konservatismus, ist auch nichts anderes zu erwarten! |  19
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuAmoris laetitia- Papst bekräftigt Lehre von "Amoris laetitia" zu Geschiedenen
- Polen: 140.000 Unterschriften für Verteidigung der Ehe
- Kardinal Cupichs Amoris-laetitia-Seminare mit umstrittenen Referenten
- Seifert: Außergerichtliche Einigung mit Erzbistum Granada
- Katholische Universität kündigt Unterzeichnern der correctio filialis
- Franziskus soll 8. Kapitel von Amoris laetitia zurückziehen
- Amoris laetitia wäre unter Franziskus Vorgängern abgelehnt worden
- Amoris laetitia ändert Lehre und Sakramentenordnung nicht
- Offizielles Lehramt? Kommunion für Wiederverheiratete in Einzelfällen
- Theologe: Barmherzigkeit heißt, Zweitehe ist nicht immer Ehebruch
| 





Top-15meist-gelesen- ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
- Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
- Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
- Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
- Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
- Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
- Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
- „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
- Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
- Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
- These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
- "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“
|