Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Wenn Kirche weiter im Sog des linkskulturellen Mainstreams wegdriftet

30. Juli 2017 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Pfarrer der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Wittenberg, Alexander Garth, beklagt, dass die Leitung der evangelischen Kirche sich immer mehr der gerade opportunen Meinung anschließe.


Wittenberg (kath.net)
Die Frommen verlieren in Deutschland ihre Heimat in der evangelischen Kirche. Das beklagt der Pfarrer der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Wittenberg, Alexander Garth wie idea berichtet. Anlass ist die Öffnung der staatlichen Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Für den Pfarrer sei es folgerichtig, dass der Staat die „Ehe für alle“ beschließe, weil es dafür eine klare Mehrheit gebe. Dass aber die Leitung der EKD die Öffnung ausdrücklich begrüße, sei für den Protestantismus „desaströs“. Das Gremium hatte in einer Stellungnahme die Entscheidung dunterstützt. Garth kritisiert, dass aber die Frommen zumeist ein traditionelles Ehebild hätten.


Die Entscheidung der Kirchenspitze sei „ein weiterer Schritt der Entfremdung der Kirchenleitungen von der frommen, zumeist konservativ eingestellten Kerngemeinde“. Diese Mitglieder seien treue Gottesdienstbesucher. Sie trügen die kirchliche Arbeit vor Ort und müssten nun erleben, „dass ihre Kirche immer weiter wegdriftet im Sog des linkskulturellen Mainstreams hin zur Beliebigkeit in theologischen und ethischen Fragen“. Für Garth sei es einer der Hauptsünden der evangelischen Kirche, sich der gerade opportunen Meinung anzuschließen. „Wer von den kirchlichen Spitzenkräften versteht überhaupt noch, was in frommen christlichen Gemütern vorgeht?“

Sie könnten überhaupt nicht nachvollziehen, wie eine Kirche, die sich an Bibel, Bekenntnis und geistliche Traditionen binde, so vor der postmodernen Beliebigkeit einknicken könne: „Hat hier eine kirchliche Obrigkeit den Kontakt zu den Gemeindegliedern verloren, die kindlich glauben, einfältig die Bibel lesen, ehrfurchtsvoll im Gottesdienst sitzen, sich uneigennützig für das Wohl der Gemeinde engagieren und das Evangelium mit den Mitmenschen teilen?“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ulrich Motte 1. August 2017 
 

Es gibt fast überall

evangelisch-konservative Gemeinden.


1
 
 Wulfila 31. Juli 2017 

Blitzmerker

Daß die evangelische Kirche prächtig im Zeitgeist surft, sollte schon seit 30 Jahren bekannt sein.
Insofern ist der Pfarrer hier wirklich erstaunlich langsam im Verstehen.


1
 
 Winrod 31. Juli 2017 
 

Die Frommen sind immer die Dummen

Dabei sind sie es, die unsere Kirche tragen, und nicht die da oben, die herumexperimentieren.
Dazu ein Wort vom damaligen Kardinal Ratzinger: "Die Hauptaufgabe der Hirten der Kirche ist es, den Glauben der einfachen Gläubigen gegen die Macht der Intellektuellen zu verteidigen."


5
 
 supernussbi 31. Juli 2017 

Herzlichen DANK

für das mutige Bekenntnis... Nur, wer gegen den Strom der Zeit, der Lauheit, des Egoismus... schwimmt, kommt zur reinen erfrischenden und zukunftsverheissenden Freude!


4
 
 Chris2 31. Juli 2017 
 

Und den Kontakt "nach oben"

Aber das kommt mir aus der katholischen Kirche auch nicht gerade unbekannt vor...


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Evangelische Gemeins

  1. „Die Kirche in Deutschland hat abgehängt“
  2. Evangelische Pfarrerin segnet VIER Männer in sogenannter „Polyhochzeit“
  3. "Interviews mit Bedford-Strohm oder Margot Käßmann nur noch schwer an Kitsch zu übertreffen"
  4. Reiner Haseloff: Luther ist den Katholiken heute näher als der evangelischen Kirche
  5. Kunstaktion: Plastikmüll in Taufbecken
  6. Evangelische Kirchengemeinde streicht klassischen Sonntagsgottesdienst
  7. „Respektvolle Trennung statt endlosen Streits“
  8. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm erhält Morddrohungen
  9. Stehen die Methodisten unmittelbar vor weltweitem Schisma?
  10. „Jetzt hat auch die EKD ein Problem“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  3. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  4. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  5. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  6. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  9. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  10. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  11. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  14. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  15. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz