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Stift Heiligenkreuz beschließt Neubesiedlung von Kloster Neuzelle

10. November 2016 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen
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Brandenburgisches Zisterzienserkloster war 1817 säkularisiert worden und soll 2018 von Österreich aus wiederbelebt werden - Abt Heim: Entscheidung soll "Hoffnungszeichen für Suchende" bringen


Wien (kath.net/KAP) Das Stift Heiligenkreuz will das ostdeutsche Kloster Neuzelle neu besiedeln. In einer Kapitelsitzung am Donnerstag entschieden die Mönche, einer diesbezüglichen Einladung des Görlitzer Bischofs Wolfgang Ipolt zu folgen. Die in Brandenburg befindliche Zisterziensergründung Neuzelle war 1817 - vor 199 Jahren - säkularisiert worden. Vorbereitende Gespräche und weitere Klärungen würden nun starten, hieß es. 2018 soll das Priorat Neuzelle kirchenrechtlich errichtet werden und das Klosterleben sowie die Seelsorge mit acht Mönchen beginnen.

Bischof Ipolt sprach in einer ersten Reaktion von einem "Zeichen des Aufbruchs" für die Diözese und Region Görlitz. Er erhoffe die Schaffung eines geistlichen Zentrums, das für viele Menschen zur "Kraftquelle und Ort des Auftankens" werde. Ein Kloster als "Ort, an dem Gott gesucht und erfahren werden kann", heute ein "echtes und großes Bedürfnis".


Die fast 750-jährige, heute noch sichtbare Zisterziensergeschichte von Neuzelle, seine ohne Unterbrechung als Gottesraum genutzte Stiftskirche sowie auch die Grenzlage nannte der Heiligenkreuzer Abt Maximilian Heim in einer Stellungnahme als wichtige Gründe für die Entscheidung für den Standort. Nachfragen für eine Neugründung durch Heiligenkreuz - wo es derzeit mit 98 Mönchen einen Höchststand seit über 300 Jahren gibt - habe es im Vorfeld viele gegeben.

Die Wiederbesiedlung solle ein "Hoffnungszeichen für viele suchende Menschen" sein, so Heim weiter. Neuzelle verbinde "Ost und West, Nord und Süd" miteinander, und der Kontakt auch zu den polnischen Nachbarn sowie die alten schlesischen Wurzeln könnten zeigen, "dass der christliche Glaube verbindet und nicht trennt." Heiligenkreuzer Mönche sollten in Neuzelle künftig das Chorgebet und die Liturgie feiern, in der Pfarr- und Wallfahrtsseelsorge wirken, geistliche Angebote ermöglichen und Gäste empfangen.

Das Kloster Neuzelle (Nova Cella) ist eine in der Niederlausitz gelegene Abtei des Ordens der Zisterzienser. Sie wurde im 13. Jahrhundert vom Haus Wettin gegründet und 1817 durch die Regierung Preußens säkularisiert. Seit 1996 wird das Stift Neuzelle mit dem dazugehörigen Gut als öffentlich - rechtliche Stiftung des Landes Brandenburg geführt.

Heiligenkreuz - Abt Maximilian Heim OCist über die Wiederbesiedelung des Klosters Neuzelle 10.11.2016


Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

 Aschermittwoch 11. November 2016 
 

Ein herzliches Dankeschön dem initiativen Bischof Wolfgang Ipolt für die Einladung zur Klosterneugründung. Man sieht, ihm ist eine gute Seelsorge in seinem Bistum ein Anliegen. Er wird nicht enttäuscht werden, denn auf dem Wirken des Klosters Heiligenkreuz liegt Segen. Wen wundert`s?
Begleiten wir diese Neugründung mit unserem Gebet und finanzieller Hilfe.


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 Adamo 11. November 2016 
 

Neuzelle

Freudentränen habe ich vergossen über den Entscheid des Kapitels Heiligenkreuz am 10.11.2016 das Barockjuwel Neuzelle mit acht Mönchen zu besiedeln. Diesen Entscheid hat mit Sicherheit die Gottesmutter begleitet. Gerne bete ich für das gute Gelingen dieser Neubesiedlung.


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 Helena_WW 10. November 2016 
 

Eine hoffungsvolle, frohe Nachricht

Bete und bitte um Gottessegen für gutes Gedeihen.


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 Emmanuel M. 10. November 2016 

Gratulation

und Dank für diese wunderbare Entscheidung! Mögen unsere Gebete das große Vorhaben weiter begleiten und U.l.F. von Neuzelle, der hl. Benedikt, der hl. Bernhard und die hl. Hedwig weiterhin unsere Fürsprecher sein.


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 Ulrich Motte 10. November 2016 
 

Nicodemus- Polen

zeigt sicher manches Positive, hat aber auch (!)(soweit ich weiß) eine niedrige Geburtenrate und eine hohe Rate bei "Abtreibung" (Tötung ungeborener Mitmenschen)...


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 723Mac 10. November 2016 
 

2011 kam Papst Benedikt nach Etzelsbach in Thüringen

zu diesem Treffen mit Papst kamen Christen (übrigens erstaunlicherweise nicht selten auch Protestanten) aus allen neuen Bundesländern (entsprechende Zeugnisse gibt es immernoch auf youtube) Höchstwahrscheinlich ausgerechnet während des Besuchs des Papstes in Thüringen verschwand auch endlich die Trennung auf "Wessis" und "Ossis", die sehr lange die deutsche Einheit prägte (plagte). Papst Benedikt sprach eindeutig in Etzelsbach von Maria als "unserer Mutter" und nicht von Mutter von "Ossis" und Mutter von "Wessis".PapstBenedikt sprach in Etzelsbach auch vom "inneren Frieden", von der "Verdeckung der Seitenwunde des Gekreuzigten" auf der Pieta in Etzelsbach und von "zwei gottlosen Diktaturen, die es darauf anlegten, den Menschen, ihren angestammten Glauben zu nehmen"
Durch Übernahme von Kloster Neuzelle durch die Zisterzensier vom Heiligenkreuz bekommt Hoffnung, die Papst Benedikt einst nach Etzelsbach brachte ein Gesicht: "das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu geworden"2Kor 5,17


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 Dottrina 10. November 2016 
 

Das ist eine sehr schöne Nachricht!

Möge Gottes reicher Segen auf dieser Neugründung liegen, liebe Heiligenkreuzer! Ihr macht sowieso schon einen Super-"Job" mit Gottes Wirken.


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 Cremarius 10. November 2016 

Manchem wohl ein "Skandalon"...

Hier Niedergang, dort Aufblühen.

Woran das wohl liegen mag?

Wer Augen hat zu sehen, der sehe - so Markus. Doch mancher möchte wohl gar nicht sehen, da er sich in dem "Katholizismus" nach eigenem Gutdünken häuslich eingerichtet hat...

Früher hieß es, dass auf einem Unterfangen Gottes Segen liegen müsse, wenn es derart floriere...

Und was haben die "Linkskatholiken" anzubieten außer Niedergang, Anbiederung an den Zeitgeist, "Kreativgottesdienste" und Wasserträgerdienste für bestimmte politische Parteien und Ideologien?

Der Neugründung Gottes Segen und alles Gute!


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 Kleine Blume 10. November 2016 
 

Ich freu' mich darüber! Gottes Segen für die Neubesiedlung!


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 huegel76 10. November 2016 

Hallelujah!

Möge der Herr seinen reichlichen Segen über das neue Kloster ausgiesen!


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 nicodemus 10. November 2016 
 

Wehmütig

schaue ich auf die Lausitz, bin sogar abisserl neidisch,denn so etwas rein KATHOLISCHES habe ich in meiner Region leider nicht!
Bischof Ipold und den Menschen dieser Gegend, die nahe an Polen liegt - dem einzigen Bolllllwerk in Europa - jetzt und für immer Gottes Segen!


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 GerogBer 10. November 2016 

Großer Gott

wir loben Dich. Danke.


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 rosenkranzbeter 10. November 2016 
 

Gottes Segen und herzlichen Glückwunsch!

Dieser Aufbruch möge reiche Früchte tragen! Maria, wir bitten dich um deine Fürsprache und deinen Segen für dieses großeartige Projekt!


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