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Essen: Vielen katholischen Kirchen droht das Aus

20. Oktober 2016 in Deutschland, 22 Lesermeinungen
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Immer weniger Gläubige, Kirchenbesuch unter zehn Prozent der Mitglieder: in Essen sollen weitere katholische Kirchen zugesperrt werden.


Essen (kath.net/rn) In Essen droht erneut vielen katholischen Kirchen das Aus. Laut einem Bericht der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ gibt es offensichtlich eine neue Streichliste von katholischen Kirchen. Der Grund ist ganz einfach zu erklären: Die Gläubigen werden immer weniger. Auf dem Papier gibt es zwar 200.333 Gläubige in der Stadt Essen, doch weniger als zehn Prozent besuchen überhaupt eine Kirche. Im Gründungsjahr 1958 hatte das Ruhrbistum übrigens 1,5 Millionen Katholiken, inzwischen sank die Zahl auf knapp 800.000 Katholiken bistumsweit.


Bereits 2006 hatte Bischof Felix Genn mit einem drastischen Umbau reagiert und das Bistum in 43 Großpfarreien eingeteilt, jede vierte Kirche wurde auf eine Streichliste gesetzt. Es folgten etliche Abrisse.

Jetzt wird das Geld noch weniger. Bis zum Jahr 2020 müssen zehn Essener Stadtpfarren mit etwa einem Drittel weniger Geld auszukommen, bis 2030 steht sogar nur mehr die Hälfte zur Verfügung.

Ein Ende des Schrumpfungsprozesses sei nicht in Sicht, berichtete die WAZ weiter.


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Lesermeinungen

 newtube 26. Oktober 2016 
 

@ Peter Parker und die Monokausalität - 2 Der Bischof ist doch die "causa prima".

dass sowohl der katholische Religionsnterricht als auch die Verkündigung hinsichtlich der Vermittlung der Glaubensinhalte an die katholische Bevölkerung in Deutschland kläglich versagt haben.
Man hört häufig den Satz: Von den Familien kommt nichts mehr. Dazu stellt sich die Frage: wie können die Familien das weitergeben, was sie nicht empfangen haben?
Eine tiefgreifende religionssoziologische Analyse dieses Versagens verbietet sich an dieser Stelle. Es würde wohl die Wandlungen und die Verwüstungen auf der Ebene von Theologie, Liturgie, Spiritualität und Askese, die die katholische Kirche, Klerus und Volk, nach dem II. Vatikanischen Konzil heimgesucht haben, beinhalten.
Die postkonziliare Kirche hat die Gefahren ihrer Öffnung zur Welt nicht erkannt, und ihre Überzeugung, dass ihre Umarmung die Welt christlicher machen würde, war und ist zutiefst naiv.
Denn die Welt hat ihre weltliche Identität behalten. Die Kirche, stattdessen, ist gerade dabei, ihre eigene zu verlieren.


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 newtube 26. Oktober 2016 
 

@ Peter Parker und die Monokausalität - 1

Die Volksweisheit: "Der Fisch stinkt vom Kopf!" scheint auch einer monokausalen Logik zu folgen, oder?
Sie stellen die Frage hinsichtlich der Schuldzuweisung (Ihr Beitrag vom 21.10.):
"Offensichtlich sind doch die Wenigsten hier in der Lage, die Glaubensinhalte an die nächste Generation weiterzugeben."
Sie fragen allerdings nicht nach den Ursachen dieses Zustandes, sondern per logischen Kurzschluss, wollen Sie den betroffenen Laien weismachen, dies sei ihre Schuld.
Es darf und soll jedoch gefragt werden, wieso mehr als 10 Jahre Religionsunterricht an den Schulen lediglich dazu ausreichen, religiöse Analphabeten zu produzieren. Gefragt darf und soll auch werden, wieso mehr als 20 Jahre (um gnädig zu sein) Verkündigung bei den Sonntagspredigten, nicht ausgereicht haben, einem katholischen Erwachsenen die Glaubensinhalte seiner Religion zu vermitteln, die er/sie dann den Kindern weitergeben soll.
Angesichts dieser verheerenden Resultate ist der Schluss doch zwingend,


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 ThomasR 21. Oktober 2016 
 

@peter parker

auf der Liste, die ich Ihnen genannt habe, gibt es auch Kirchen, die abgerissen wurden (Thomas Morus) bzw. umgebaut wurden (Abriss gleich)- Umbau bedeutet mehr als Profanierung
Dass es so wenig Priester gibt hat seine Quelle auch in der Liturgie (hier kann ich Sie gerne an den Vortrag von Prof. Georg May- Suche über google verweisen)
Kardinal Döpfner gilt als Verfechter einer völlig anthropozentrisch ausgerichteten Kirche- ich kann Sie nur verweisen an die Texte von Kardinal selbst - von der anthropozentrisch ausgerichteten Kirche Kardinal nicht nur schrieb, sondern versuchte in der Tat auch umzusetzen.


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 Peter Parker 21. Oktober 2016 
 

@ThomasR

Lieber ThomasR, schön, dass Sie sich selber berichtigen...Profanieren ist nicht Abreissen...jeder mag Ihre Wortwahl für sich beurteilen.

Die Notwendigkeit, Kirchen zu schliessen und neue Gemeinde- / Pfarrstrukturen einzurichten, resultiert aus dem Rückgang der zur Verfügung stehenden Priester. Gerade im dicht besiedeltem Ruhrgebiet ist es nahezu für jeden Kirchgänger gut möglich, einen Gottesdienst nach Gutdünken zu besuchen. Und wenn Es dann deutlich weniger Priester gibt, ist ein weiterer Weg zur Kirche m.E. zumutbar.

Ihren wiederholten Hinweis auf Anthropozentrik gem. Kard. Döpfner sollten Sie hier einmal deutlicher erläutern.

Ich jedenfalls bleibe dabei...für die Situation, die wir bemängeln, ist jeder Einzelne verantwortlich.


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 ThomasR 21. Oktober 2016 
 

Teufelskreis und mangelnde Solidarität

entscheidet sich Bistum Essen weiterhin an den antropozentrichen Ansätzen im Geiste von Kard. Döpfner zu halten und keine vom Papst Benedikt vorgeschlagenen Ansätze zur Erneuerung der Kirche über Erneuerung des Glaubens über die Erneuerung der Liturgie umzusetzen, dann ist tragischer Schicksal der ganzen Diözese klar (Es stehen kirchenrechtlich auch immer Entscheidungen des Ortsbischofs dahinten- auch keine Entscheidungen sind Entscheidungen). Dann gibt es in der Zukunft nur Schliessungen der Kirchen und Abbau. Ob Bistum die liturgischen Bitten von Kardinal Sarah umsetzen plant (beginnend vom Ortsbischof)ist momentan auch nicht klar. Wir warten auf den 1.Advent
Damit gibt es auch z.B. kein Grund, dass die reichen Diözesen wie München (über 1.3 Mrd in den vermögensverwaltenden Stiftungen) im Sinne von Papst Franziskus Essen helfen. Muss ich zugeben eine gemeinnützige Stiftung seitens von München wäre mir z.B. viel lieber als z.B. eher umstrittenen Industriebeteiligungen und Anleihen


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 Hadrianus Antonius 21. Oktober 2016 
 

@Peter Parker "Auslöschszenario"

L.S. @Peter Parker,
Wenn sich die kath. Gläubigenzahl sich im Bt. Essen von 1,5 Mill. (1958) auf 800000 (2015) verringert hat, ist das eine Halbierung: etwa ähnlich wie bei dem Jesuitenorden, besser als Mechelen-Brüssel und Antwerpen, viel schlechter als die Weltkirche.
Die Verlustziffer sind viel größer als bei den deutschen und russischen ruppen in dem 2. Weltkrieg.
Was nun die Bischöfe betrifft: das 2. Vaticanum nennt die Verkündigung als erste Munus eines Bischofs.
M.a.W.: Gefragt ist Qualität, Profil, Mut, Verstand, Wort und Tat.
Den Baum lernt man an seinen Früchten kennen.
Die niederländ.spr. bischöfl. Website in Belgien kerknet hat für die dort verdünstenden Ord en das Wort "Auslöschszenario" gebraucht.
Santé!
Nomen est Omen.


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 Quirinusdecem 21. Oktober 2016 
 

@ThomaR

Genau. Die neuen Heiligtümer sind doch zu Ihren "Gottesdienstzeiten" gut gefüllt: Die Innenstädte platzen aus allen Nähten , wenn das "goldene Kalb" Sonntags zum Shopping lädt und wenn die "Fußballgötter" rufen sind teilweise sogar die Straßen leer gefegt. Nichts für ungut: Ich bin selber Fußballfan, aber erst nach dem Gottesdienst!!


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 bücherwurm 21. Oktober 2016 

@Peter Parker: Danke für Ihren Hinweis,

wir haben das nachgeprüft und korrigiert. Fehlermeldungen erreichen uns übrigens am schnellsten, wenn Sie beim Artikel oben links die Tippfehlermeldefunktion nutzen.


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 Peter Parker 21. Oktober 2016 
 

Im Bistum Essen gibt es rund 800.000 Katholiken und daher die Bitte an die Redaktion, nicht jeden Blödsinn aus der Tagespresse hier zu übernehmen.

Frage an ThomasR: Welche gutbesuchten Kirchen wurden in den letzten Jahren in Bochum abgerissen?

Jedem Foristen, der hier den Rückgang der Glaubenspraxis bemängelt und die Ursache forumspopulistisch nur beim Episkopat sieht, empfehle ich eine Gewissenserforschung. Offensichtlich sind doch nur die Wenigsten hier in der Lage, die Glaubensinhalte an die nächste Generation weiterzugeben. Die monokausale Schuldzuweisung ("deutsche Bischofskonferenz ganz schlecht") geht doch komplett an der Ursache vorbei...obwohl das hier im Forum wohl kaum Jemand hören will.


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 ThomasR 20. Oktober 2016 
 

@Secundus

nicht die Moslems sind daran schuld, dass die Kirche schwach geworden ist und dass es soviele Kirchenaustritte gibt-
es ist nur sehr schwierig sich einer Kirche zuwenden, die zum Teil dem Herren abwendet und weiterhin vorwiegend inzwischen völlig gescheiterte antropozentrischen Ansätze im Geiste von Kardinal Döpfner umsetzt.
Eine Kirche die am Papst nur formal hält um die Sukzession nicht verlieren wendet sich erstmal dem Schöpfer,und folgend auch dem Volk ab.
Ausgerechnet in Bochum wurden von einiger Jahren mehrere gut besuchte Kirchen abgerissen (und kein Kindergarten in der kirchlichen Hand)


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 Secundus 20. Oktober 2016 

Deutschland verändert sich

Das Problem der mangelnden Kirchenbesucher ist nicht die Frage nach der "richtigen" Liturgie, Papst x oder Papst y, vielmehr wächst in NRW und besonders im Ruhrgebiet seit Jahren die islamische Gemeinde rasant. In vielen Regionen NRW's (auch um Köln, Aachen u. a.) gibt es einfach keine Katholiken mehr. Viele kommen mit den Integrationsanforderungen nicht klar und wandern ab. Erst kürzlich war dazu im TV ein Kurzbeitrag.


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 Cremarius 20. Oktober 2016 

@Hadrianus Antonius

Werter Hadrianus,

Joachim Fest (Nach dem Scheitern der Utopien), bei dem ich es las, ordnete es Alexis de Tocqueville (De la démocratie en Amérique) zu.

Nachgeschlagen im Original habe ich es allerdings noch nicht.

Wenn Sie es Talleyrand, zu dem es zweifelsohne auch passen würde, sicher zuweisen können, dann möchte ich Ihnen nicht widersprechen.

Google ergibt auch Talleyrand. Sie dürften somit recht haben.

Danke für Ihren Hinweis!


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 Hadrianus Antonius 20. Oktober 2016 
 

@Cremarius Volk und Führung.

Hochgeehrter @Cremarius,
Meines Wissens stammt das Zitat von Talleyrand.


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 ThomasR 20. Oktober 2016 
 

überall dort wo die beide liturgischen Formen (alt und neu) gepflegt werden

füllen sich Kirchen in langsamen Schritten wieder neu.

Es gibt auch neue Priesterberufungen

Die Entscheidung über die Liquidation/Erhaltung der Kirchen und der Pfarrereien liegt aussschließlich in den Händen des örtlichen Bischofs, ob er den Erneuerungs- (im Geiste von u.A. Papst Benedikt und Papst Franziskus) oder Liquidationsweg (im Geiste z.B. von Kardinal Döpfner) der Kirche geht.


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 Cremarius 20. Oktober 2016 

Nachtrag: Zwei Beispiele für gelebten "Missionsgeist"

Mancher mag sich nun vielleicht fragen, wie diese "Rückbesinnung" denn aussehen solle und ob diese überhaupt möglich, nicht nur leeres Geschwätz sei.

Ich bin davon überzeugt, dass dies machbar sei.

Statt langer Ausführungen nur zwei (exemplarische) Namen, die für eine ganze Welt stehen:

Vater Benedikt und Prälat Wilhelm Imkamp.

Beide verkörpern, wenn man so will, eine Synthese von Altem und Neuem.

Fest verwurzelt in der Tradition, aber zugleich "modern", "nachkonziliar".

Alles andere als weltfremd, lediglich der verflossenen Vergangenheit lebend.


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 Cremarius 20. Oktober 2016 

Früher war mehr "Missionsgeist"...

Desöfteren hat sich unsere Kirche krisenhaften Zuständen gegenüber gesehen. Im 19. Jahrhundert, die Hochzeit der Industralisierung, der "sozialen Frage", des Massenelendes, Landflucht, etc. lief sie Gefahr, bei der Arbeiterschaft zu Gunsten des Sozialismus/ Marxismus in das Hinterreffen zu geraten,- trotz Kolping, christlicher Gewerkschaften, etc.

Die Kirche reagierte und baute prächtige neue Gotteshäuser, aus Trotz, aus ihrer reichen Tradition heraus.

Das 20. Jahrhundert sah den Nationalsozialismus. Auch hier bot die Tradition halt, eine feste Burg sozusagen.

Und heute?

Eine Erneuerung aus der Tradition, dem Überlieferten, scheint oftmals nicht gewollt. Statt Rückkopplung Anbiederung an den Zeitgeist, gar Verleugnung der Tradition. Modernismus, Opportunismus, Relativismus statt Zurschaustellung der alten Glaubensschätze.

Augenfällig in vielen Kirchenneubauten (z. B. Leipzig)...

Tocqueville: Da hinten läuft mein Volk. Ich muss ihm nach. Denn ich bin sein Führer...


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 Fisch7 20. Oktober 2016 
 

schlimm

In Deutschland fault die Kirche von innen raus.

Die Priester, die ehrwürdig handeln und möchten, werden noch mit Füßen getreten.

Liebe Katholiken, bleibt aber gläubig und haltet fest und versucht andere zu überzeugen, lebt den Glauben. Die Kirche ist nicht nur das Gebäude usw. sondern wir alle.


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 zweifelTom 20. Oktober 2016 
 

Dem Exitus entgegen

Die Marx-Merkel-Kirche, die sich dank ihres Bischofs gerade im Bistum Essen mustergültig präsentiert, ist drauf und dran, die letzten Glaubenstreuen aus ihren Gotteshäusern zu vertreiben und dem institutionell etablierten Katholizismus in Deutschland das Grab zu schaufeln.
Während überlieferte gemeinsame Glaubensüberzeugungen zunehmend entfallen, beispielsweise die metaphysische Gottessohnschaft oder die Realpräsenz Christi (in der Eucharistie) problemlos aufgegeben werden können, ist das Für-richtig (wahr)-Halten der Flüchtlingspolitik ohne Begrenzungen zum unverzichtbaren neuen Glaubensartikel aufgestiegen.
Wer da nicht mitmacht, ist draußen.
Übrig bleiben dürfte die partizipationsbesessene, überwiegend grüne Clique der Räte-Funktionäre, die den blauäugigen Oberhirten den Garaus machen wird.


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 Stefan Fleischer 20. Oktober 2016 

Entschuldigung!

Da ist dem Bediener (d.h. natürlich mir) ein Fehler passiert, der bei sorgfältiger nicht hätte passieren dürfen. Der Text sollte lauten:

"Glaube allein macht selig"
In einem gewissen Sinn stimmt auch dieser Satz. Ohne Glauben sind die Kirchen überflüssig. Aber der Glaube kommt vom Hören. Das wusste schon der Völkerapostel Paulus: Röm 10,14 "Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündigt?"
Neuevangelisation geschieht eben nicht, indem man den Glauben auf eine Anpassung an all die Lebenswirklichkeiten der heutigen Zeit reduziert. Man müsste wieder klar sagen: „Die Kirche zwingt niemanden, zu glauben. Sie versteht sich aber als eine Gemeinschaft der Glaubenden, nicht einfach als ein Weltverbesserungsverein"


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 Stefan Fleischer 20. Oktober 2016 

"Glaube allein macht selig"

In einem gewissen Sinn stimmt auch dieser Satz. Ohne Glauben sind die Kirchen überflüssig. Aber der Glaube kommt vom Hören. Das wusste schon der Völkerapostel Paulus: Röm 10,14 "Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündigt?"
Neuevangelisation geschieht eben nicht in der Anpassung an Röm 10,14
14 Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündigt?" Neuevangelisation geschieht eben nicht, indem man den Glauben auf eine Anpassung an all die Lebenswirklichkeiten der heutigen Zeit reduziert.


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 nicodemus 20. Oktober 2016 
 

Vielen katholischen Kirchen droht das Aus?

Und?
Was nun, liebe Diözesanbischöfe?
Ausverkauf?
Werden in Polen (in der 3-Welt auch) - Kirchen geschlossen? N e i n dort werden Kirchen gebaut - und was für welche!!!
Das Problem bei uns in D. ist der Episkopat. Mit seinem VERWALTEN ist bald Schluss!
F ü h r u n g ist angesagt!
Die (UN)- Gläubigen sind nicht schuld,
auch der Geburtenrückgang nicht - sondern von den Kanzeln muss man es hören, dass sehrwohl n i c h t alle automatisch in den Himmel kommen!
In der heutigen Welt gehört Mut dazu klare Worte zu sprechen,lb.Priester!
Heißt es nicht, gibt ihr ihnen zu essen? Statt dessen findet man sich mit dem Verkauf von Kirchen einfach ab!


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 Quirinusdecem 20. Oktober 2016 
 

Wieso...

....Wieso? Hilft denn die Umsetzung von "Amoris laetitia" nicht die Kirchen zu füllen? Dies wurde doch grade von den deutschsprachigen Bischöfen unterstützt. Ach nein, stimmt ja. Es fehlt noch das Frauenordinariat und die sakramentale Ehe gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, nicht zu vergessen natürlich eine der Lebenswirklichkeit angepasste Übersetzung der Bibel..


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