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Bischof Overbeck möchte Sexualmoral "weiterentwickeln"

20. November 2018 in Deutschland, 80 Lesermeinungen
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Essener Bischof meint, dass die Kirche Fragen beantworten müsse, welche Erkenntnisse aus anderen Wissenschaften zu Homosexualität, zu Gender-Fragen oder zu den Rollen von Mann und Frau für die Theologie bedeuten.


Essen (kath.net)
Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck möchte die Sexualmoral der katholischen Kirche "weiterentwickeln". So meinte der Bischof laut einer Aussendung seines Bistums, dass die Kirche Fragen beantworten müsse, welche Erkenntnisse aus anderen Wissenschaften zu Homosexualität, zu Gender-Fragen oder zu den Rollen von Mann und Frau für die Theologie bedeuten. Beim Thema "Homosexuelle" meint Overbeck wörtlich: "Es muss aufhören, sie in irgendeiner Weise zu diskriminieren.“ Der Bischof von Essen behauptete dann auch, dass die Kirche in der Vergangenheit versucht habe, „verloren gegangene politische Macht durch die Moral zu retten“. Dadurch sei seiner Meinung nach bei Fragen der Sexualität ein moralischer Druck auf die Gläubigen entstanden, der – im Vergleich zu anderen Glaubensthemen – unverhältnismäßig gewesen sei.


Kontakt Bischof Overbeck


Foto Bischof Overbeck (c) Bistum Essen


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Lesermeinungen

 phillip 26. November 2018 
 

Bischof Overbeck möchte Sexualmoral "weiterentwickeln"

Habe heute einen vergleichenden Ausspruch Kardinal Müllers zum Thema "Weiterentwicklung" der Lehre gelesen. Er passt auch zum gegenständlichen Thema: "So wenig man eine Schreibmaschine zu einem Klavier weiterentwickeln kann", so wenig vermöge Bischof Overbeck, "das Wort Gottes in das Gegenteil zu verkehren".


5
 
 pfaelzer76857 25. November 2018 
 

Sinneswandel

Wenn man sich vor Augen führt, wie sich Overbeck in der Vergangenheit (man denke nur an seine Äußerungen damals bei Anne Will) positionierte, dürfte ihm da eigentlich wenig Handlungsspielraum bleiben, die damalige Aussagen zu relativieren.
Zumal seine Aussagen in der Talkshow teilweise nicht die Sicht der Kirche wiedergeben hatten.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich gerade im Bereich der "Tradition" viele homosexuell veranlagte Männer bewegen, was dort oft auch bekannt ist und toleriert wird.

Ich denke aber nicht, dass Bischof Overbeck diese Gläubigen im Blick hat, wenn er von einer "Weiterentwicklung" der kirchlichen Sexuallehre sinniert. Soviel mehr neue Erkenntnisse gibt es seit 2010 da nicht. Vielmehr scheint es mir wahrscheinlich, dass hier eine Anbiederung an den (vermeintlich) neuen (aber völlig unberechenbaren) Kurs aus Rom erfolgt.


1
 
 Rolando 25. November 2018 
 

Herbstliche, selene

Der Islam und der Feminismus, die sexuelle Freizügigkeit, sind eigentlich kein Widerspruch, sie haben den gleichen „Herren“, dem sie dienen. Es ist wie damals bei Stalin und Hitler, erst waren sie „Freunde“, als Polen aufgeteilt war wurden sie Feinde.


4
 
 Bernhard Joseph 23. November 2018 
 

Liebe leibniz, darf ich an dieser richtigen ;) Stelle Ihre Gedanken nochmals aufgreifen?

Es scheint mir in der Tat häufig in der Diskussion zum Zustand der Kirche in unserem Land übersehen zu werden, dass die Kirche immer stärker als Dienstleistungsunternehmen wahrgenommen wird, auch innerkirchlich von den Bischöfen.

Entsprechend sucht man das Unternehmen zu positionieren. In den Bischöflichen Stühlen der deutschen Diözesen liegen Milliardensummen(!), die mehr oder weniger professionell verwaltet werden, d.h. wo Gewinnoptimierung das Handeln bestimmt.

In kirchlichen Einrichtungen herrscht hingehen nicht selten Ausbeutung pur.

Die Kirchensteuereinnahmen sinken, gleichzeitig bauen sich Kardinäle luxoriöse Verwaltungspaläste (siehe in München Kardinal Marx). Um die Ware Glaube an den Mann zu bringen, sucht der Dienstleister nach neuen Wegen der Vermarktung und Anpassungen seines Produktes an die Bedürfnisse des Konsumenten. Lehrtradition stört da nur, denn sie zwingt, den Glauben nicht als Ware sondern als Wahrheit zu erkennen und sich ihm in Demut zu unterstellen.


8
 
 lesa 23. November 2018 

Geheimnisvolle Selbstentmächtigung der Kirche

Es heißt, einen schrecklichen Vorgang zu erkennen. I.Vermehren hat ihn 1983 genau benannt: Die Vereinnahmung des Herrn (hauptsächlich durch "langfingrige" Exegeten, denen Bischöfe auf den Leim gehen, so dass das sie ungehindert in die Pastoral transportiert wird.) Jeder humanologische oder auch psychopathische Piepser unserer vielfach gequälten Natur wird ernster genommen wird als ein Wort aus dem Mund des Herrn. "So lange die Kirche sich unter der Zucht des Herrn bewegte, allzeit eingedenk, dass es der Heilige Geist ist, der uns in Dienst genommen hat, blieb sie als Ganze bewahrt vor der Gefahr, sich aufzublähen
wegen der unbegreiflichen Nähe, in die Gott sich zu uns begeben hat. Jetzt missbrauchen wir die Herabkunft Jesu, um uns zum Partner Gottes hochzustilisieren, anstatt in seiner Knechtsgestalt unser Abbild zu erkennen (Phil 2)und den Weg der Demut einzuschlagen. Eine ganz entgegengesetzte Haltung treibt in die verkehrt Richtung. Los vom Wort, weg vom rettenden Erbarmen!


6
 
 Kurti 22. November 2018 
 

Solange von oben, also von Rom keine klaren Aussagen auch

zu diesem Thema mehr kommen, kommen eben auch manche Bischöfe mit ihren unchristlichen Meinungen an die Öffentlichkeit. Als Rom noch eindeutiger gelehrt hat, haben diese Herren es kaum gewagt ihre Ansichten zu propagieren, die sie schon länger hatten, aber nicht öffentlich geäussert haben.
Kardinal Müller hat ja gerade gesagt, die Kirche hätte statt
in den letzten Jahren immer das Rigorose zu verurteilen mehr rigoros bei diesem Thema sein sollen. Wen er damit gemeint hat, das liegt ja klar auf der Hand.Wenn der Herr in Rom alles so locker sieht, dann machen eben nicht weniger Bischöfe, die selber schon eine ähnliche Ansicht hatten, öffentlich auch mit. Vorher hätten sie das kaum gewagt. Die Kirche ist leider durchsetzt von Ungläubigen und das bis in hohe und höchste Ränge. Nur wenige haben sich nicht vor dem Baal gebeugt. Viele sind gleichgültig oder an weltlichen Dinge wie Poltik unteressiert, der Glaube wird nur vorgeschoben.


7
 
 wandersmann 22. November 2018 
 

@IMEK gottlosen Humanismus

Vielleicht haben Sie ja mit Absicht einen
Pleonasmus gewählt.

Ansonsten:

Der Humanismus ist immer gottlos. Er stellt den Menschen und nicht Gott in den Mittelpunkt. Man kann nicht 2 Herren dienen. Entweder man dient den Menschen oder man dient Gott.

Auch bei der Nächstenlieben dienen wir nicht eigentlich den Menschen, sondern der Dienst am Nächsten ist Dienst an Gott.

Wir lieben den Nächsten für Gott und nicht für ihn selbst.


6
 
  22. November 2018 
 

Kennzeichen eines gottlosen Humanismus - Ausleben der Sünde im Namen von grenzenloser `Freiheit`

Im gnostisches Gottesbild sind Böses und Gutes gleichwertig und ein personaler Gott wird verleugnet.

Der Glaube an die Hl. Dreifaltigkeit und die Gottessohnschaft Jesu Christi wird angegriffen. Die Kirche soll sich verbiegen und sich gefälligst in allem dem Zeitgeist anpassen.

Der Bischof kann nicht zwei Herren dienen.
Beten wir um seine Bekehrung und seiner Brüder im Bischofsamt.


10
 
 bernhard_k 22. November 2018 
 

Am Bsp. der Mathematik wird's deutlich

Ein Mathelehrer stellt fest, dass seine Schüler falsch rechnen. So passt er nun einfach die Mathematik an - und schwupps stimmen auf einmal alle (zuvor falschen) Rechnungen. Genial!

-> Soooo macht man das eben, wenn die Anforderungen der Mathematik zu hoch sind ;))


12
 
 lesa 22. November 2018 

Wir sind nicht den falschen Propheten ausgeliefert, die nur verwirren und irreführen.

@mirjamvonabelin: Dazu gibt es eine verlässliche, offizielle Orientierung und Auslegung des Wortes Gottes: Den Katechismus der Katholischen Kirche.


7
 
 michael1500 22. November 2018 
 

Jeder wird selber haften für sein Werk vor dem Herrn Jesus Christus!

Gott hat durch uns gesprochen durch sein Wort. In diesen Wort wurden wir berufen zum Glauben, der durch Liebe wirksam wird und gute Werke hervorbring, die uns aber auch von Gott bereitet sind.
Denn aus Gnade sind wir von Gott zu seinen Sohn berufen worden. Alles was wir erfahren ist somit eine Gnadengabe Gottes und sollte mit dank angenommen werden.
Über die Gemeinde der Endzeit spricht das Wort aber so!
Offenbarung 3:16
Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.
Daher kann ich jeden nur auffordern für den Glauben an den Herrn Jesus Christus zu eifern, die heilige Schrift zu studieren und zu beten. Die Schrift ist auch allen gegeben um sie gemeinsam zu studieren. Was Gott aber möchte ist euer Heiligung als Menschen die Christus ähnlich sind in ihrem wandeln. Nicht irgendwelche Werke oder Gottesdienst machen heilig sondern die Arbeit am Inneren geistigen Menschen. Ihr alle sollt Jesus Christus sein.