Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. „Das Ende von Maria 2.0“
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Ausschreitungen, verletzte Polizisten bei Demo gegen AfD – für Generalvikar ‚friedlich’

3. Juli 2024 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Bistum Essen war Teil einer Plattform, welche die Demonstrationen gegen den Parteitag der AfD in Essen mitorganisiert hat.


Essen (kath.net/jg)
Am 29. Juni kamen Zehntausende Demonstranten in Essen zusammen, um gegen den Parteitag der Alternative für Deutschland (AfD) zu demonstrieren, der gleichzeitig in der Grugahalle abgehalten wurde.

Dabei kam es zu Ausschreitungen. 28 Polizisten wurden verletzt, einer davon erlitt Rippenbrüche. Die Polizei erstattete 143 Strafanzeigen wegen Landfriedensbruch und tätlichen Angriffs auf Polizisten. 24 Personen wurden festgenommen oder in Gewahrsam genommen. Sobald ein AfD-Mitglied erblickt oder erkannt worden sei, habe das Geschrei begonnen. Drei Mitglieder der Partei mussten vor den Demonstranten in einer Bäckerei in Sicherheit gebracht werden. Mehrere Autos seien von Demonstranten umzingelt worden, um die Anreise von Personen zu verhindern. Die Polizei habe aber fast immer rechtzeitig eingegriffen, berichtet die Nachrichtenseite NiUS.de.

„Ich bin wirklich sehr beeindruckt und auch stolz auf Essen und das Ruhrgebiet“, kommentierte Klaus Pfeffer, der Generalvikar des Bistums Essen, die Demonstrationen. Wörtlich sagte er laut eine Pressemeldung des Bistums: „So viele Menschen waren und sind heute auf den Beinen, um vielfältig, bunt, kreativ und vor allem sehr friedlich gegen die AfD und ihre rechtspopulistische und rechtsextreme Vergiftung unserer Gesellschaft zu demonstrieren.“


Pfeffer war selbst Teilnehmer der Kundgebung, weil „Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck an diesem Wochenende zu Gesprächen in Rom ist“, wie das Bistum in einer Pressemeldung bekanntgab. Das Bistum Essen gehört zur „Essener Allianz für Weltoffenheit“, die gemeinsam mit den Initiativen „Essen stellt sich quer“ und „Aufstehen gegen Rassismus“ die Demonstration gegen die AfD organisiert hat.

Offenbar hatte das Bistum bereits im Vorfeld mit Ausschreitungen gerechnet. In einer Pressemeldung vom 28. Juni heißt es wörtlich: „Zugleich appelieren (sic!) Bischof (Franz-Josef Overbeck, Anm.) und Generalvikar (Klaus Pfeffer, Anm.) an die Demonstrierenden, bei aller Entschiedenheit in der Sache zugleich besonnen zu bleiben: ‚Das Engagement für unsere Demokratie ist nicht vereinbar mit Gewalt und Randale, die am Ende nur auf das Konto derer einzahlen, die sich in der Grugahalle versammeln.’ Generalvikar Pfeffer hofft sehr darauf, dass es während des gesamten Wochenendes in Essen friedlich bleibe.“

Der Journalist Mathias von Gersdorff kritisiert in einem Video, dass das gleiche „linkskatholische“ Milieu, das gemeinsam mit linksextremen Organisationen zu Demonstrationen gegen die AfD aufrufe, Veranstaltungen wie den „Marsch für das Leben“ ablehne, nur weil vielleicht ein oder zwei Mitglieder der AfD mitgehen würden.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Essen

  1. Bistum Essen: Pastoralassistentinnen tragen Monstranz mit dem Allerheiligsten
  2. Essen: Bistumsmagazin stellt Segnung homosexueller Paare in den Raum
  3. Overbeck diffamiert Zölibat als 'Relikt aus vergangenen Zeiten'
  4. Bistum Essen: Weihnachten ist keine kulturelle Lichtfeier
  5. Bochum: Einbrecher verletzt katholischen Priester schwer
  6. Die wirren Träume von Bischof Overbeck
  7. Bistum Essen distanziert sich von Pax Christi
  8. Bischof Overbeck möchte Sexualmoral "weiterentwickeln"
  9. Bochumer Stadtlauf führt Hobbysportler in katholische Propsteikirche
  10. 'Wenn das Brot, das wir teilen, ein Toastbrot ist'







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  3. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  4. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  5. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  6. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  7. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  8. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  13. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  14. „Das Ende von Maria 2.0“
  15. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz