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'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag

11. März 2026 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
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Bruno Kant ist katholischer Priester und der älteste lebende Mann Deutschlands.


München (kath.net)
Bruno Kant ist katholischer Priester und der älteste lebende Mann Deutschlands. Anlässlich seines 110. Geburtstages am 26. Februar blickt er mit einer Mischung aus Staunen und Demut auf sein außergewöhnlich langes Leben zurück – und richtet dabei auch das Wort an seinen Schöpfer.  Der Pfarrer im Ruhestand hält sich geistig mit Zahlenrätseln fit. Inzwischen braucht er einen Rollator und hat einen Herzschrittmacher. 


„Ich verstehe Gott nicht, dass ich so alt geworden bin“, sagt Bruno Kant mit einem Schmunzeln. Sein hohes Alter ist ihm selbst nicht ganz geheuer. Während die moderne „Longevity“-Forschung (Langlebigkeits-Forschung) oft nach strikten Diäten, Genen und Fitness-Routinen sucht, zeigt das Beispiel von Bruno Kant eine andere, tiefere Perspektive auf: das Leben als ein Geschenk, das sich letztlich der menschlichen Kontrolle entzieht.

Zwar betonen Experten in dem Bericht des Portals Focus, dass Faktoren wie gesunde Ernährung, Bewegung und soziale Kontakte eine große Rolle spielen, doch bei Menschen über 100 Jahren tritt oft eine besondere Gelassenheit zutage. Statt verbissener Selbstoptimierung ist es oft eine dankbare Lebenshaltung, die trägt.

Für Bruno Kant bleibt sein Alter ein Geheimnis Gottes. Sein langes Leben erinnert uns daran, dass wir die Dauer unserer Tage zwar pflegen, aber nicht erzwingen können. Es ist eine Einladung, jedes Lebensjahr – egal wie viele es am Ende sein mögen – mit Vertrauen und Demut aus Gottes Hand entgegenzunehmen.


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Lesermeinungen

 Paddel 12. März 2026 

Lang oder ewig?

"Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass dir’s wohlgehe und du lange lebest auf Erden"

Also, ehrlich, wenn es einem wohlgeht lebt man gerne länger, aber nicht zwanghaft (Verjüngungsforschung)sondern in gelassener Dankbarkeit. Diese kann man aber nur dann haben, wenn man sich der Auferstehung gewiss ist und auf das ewige Leben bei Gott hoffen darf.
Besonders freut es mich, dass ausgerechnet ein Priester der älteste Mann Deutschlands ist. Ist nicht auch die älteste Frau der Welt eine Ordensschwester? Statistisch jedenfalls leben Ordensfrauen länger.


2
 
 marlin 12. März 2026 
 

Bibelexegese

@Fink: „So, @ marlin, welcher Bibelvers hat jetzt recht ?“

Ihrer Frage würdige keine direkte Antwort.
Und damit Sie die Bibel richtig verstehen hier ein Hinweis:
Gen 6,3 drückt das aus, was Gott sagte.
Im Psalm 90,10 seufzt/singt der Psalmist darüber, was er beobachten konnte, ohne dass Gott ihm das offenbaren musste.

Bibelstellen gegeneinander auszuspielen ist nicht die Exegese der Kirche Christi, das ist die „Exegese“ des Teufels – hat er selber bewiesen, als er unseren Herrn in der Wüste mit einem Zitat aus den heiligen Schriften verführen wollte.
Also lassen Sie es lieber! ;-)


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 marlin 11. März 2026 
 

Genesis

@Versusdeum: „Woher konnte der Verfasser vor nachweislich vielen Jahrtausenden all das und noch mehr auch nur erahnen?“

Entweder hat er sich die Entstehung der Welt so erklärt, oder Gott hat ihm das offenbart, da er nicht von Anfang an da sein konnte.
Adam lebte 930 Jahre, sein dritter Sohn Set 912 Jahre, Enosch 905 Jahre, Kenan 910 Jahre… usw. bis zu Noah der 950 Jahre lebte. Danach beschloss Gott die Lebenszeit auf 120 Jahre zu verkürzen (Gen 6,3), was nicht bedeutet, dass jeder Mensch danach exakt 120 Jahre leben muss(te).
Erstaunlich ist noch etwas anderes: Nach dem Dekonstruieren der Chromosomen X, die durch die Mutter an ihre Nachkommen vererbt werden, glaubt die Wissenschaft, dass es eine einzige Fraue gegeben haben musste, die die Urmutter aller Menschen ist – die Mitochondriale (genetische) Eva – wie sie genannt wird. Zwar gab es mehrere solcher „Evas“, aber nur die Nachkommen einer überlebten – bis heute.
Ist die Wissenschaft dabei Gott zu entdecken, ohne an IHN zu glauben?


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 Versusdeum 11. März 2026 
 

Erstaunlich, diese Genesis

Berichtet sie doch im ersten Schöpfungsberich praktisch 1:1 so, als ob jemand bei im Zeitraffer die frühzeit der Erde gesehen hätte - und zwar fast exakt so, wie es die Wissenschaft beschreibt. Z.B.:
- "Wüst und leer": Erstarrte Kruste ohne jedes Leben
- "Finsternis schwebte über der Urflut": Weltweites flaches Urmeer vor Einsetzen der Plattentektonik (Gebirgsbildung) unter einer sehr dichten und dunklen Ur-Atmosphäre
- Erschaffung nacheinander von Sonne, Mond, Sterne: Durchsichtiger werdende Atmosphäre gibt nach und nach die Sicht auf die Himmelskörper frei
- das Leben kommt aus dem Meer
- der Mensch wird zuletzt erschaffen
Und nun: Woher konnte der Verfasser vor nachweislich vielen Jahrtausenden all das und noch mehr auch nur erahnen?


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 Fink 11. März 2026 
 

"Unser Leben währt siebzig Jahre, und wenn es hoch kommt, sind es achtzig"

das weiß der Psalm 90, Vers 10
So, @ marlin, welcher Bibelvers hat jetzt recht ?
Alt werden hat auch was mit Genetik zu tun. Und: Ein ausgeglichenes Temperament, ein "Grundvertrauen in das Leben", das hat was mit der frühen Mutter-Kind-Beziehung zu tun, Stichwort "Entwicklungspsychologie". (Leseempfehlung: "Die erste Bindung" von Nicole Strüber). Wohl dem, der eine gute, einfühlsame Mutter hatte !


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 marlin 11. März 2026 
 

und die Bibel hat doch recht...

Zitat: "„Ich verstehe Gott nicht, dass ich so alt geworden bin“, sagt Bruno Kant mit einem Schmunzeln.""

Wo liegt das Problem?
Nicht nur die Wissenschaft sagt, dass die vitale Kräfte des Menschen für 120-130 Jahre ausreichen müssten, sondern auch Gott selbst, noch bevor die Wissenschaft das erkannte:
Gen 6,3: „Da sprach der Herr: Mein Geist soll nicht für immer im Menschen bleiben, weil er auch Fleisch ist; daher soll seine Lebenszeit hundertzwanzig Jahre betragen.“


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