Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  2. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  8. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  9. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  10. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  11. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  12. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  13. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  14. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  15. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin

Experte: Traditioneller Islam birgt «Keimlinge» für Extremismus

25. Juli 2016 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Psychologe Mansour: Auf dem Weg zur Radikalisierung begegneten Jugendliche «vielem, was sie von klein auf kennen», etwa Geistlichen, die Frauen nicht die Hand gäben, Beschimpfungen gegen Juden oder den Westen, Strafen für Unkeuschheit oder Ungehorsam


Berlin (kath.net/KNA) Der Islam hat nach Einschätzung des israelisch-arabischen Psychologen Ahmad Mansour durchaus etwas mit den Bluttaten der vergangenen Tage zu tun. «Der alltägliche, traditionelle Islam birgt viele Keimlinge in sich, aus denen eine extreme Interpretation aufblühen kann», schreibt er in einem Gastbeitrag in der «Welt» (Montag). Die Gesellschaft müsse sich «endlich klar werden, was sie akzeptiert und was nicht».

Dies beginne bei vermeintlich kleinen Gesten, erklärte der Buchautor («Generation Allah»). Auf dem Weg zur Radikalisierung begegneten Jugendliche «vielem, was sie von klein auf kennen», etwa Geistlichen, die Frauen nicht die Hand gäben, Beschimpfungen gegen Juden oder den Westen, Strafen für Unkeuschheit oder Ungehorsam. Diese «Symptome» summierten sich, «und sie sind nicht harmlos», betont Mansour: «Wenn man diese 'traditionellen' Einstellungen auf die Spitze treibt, wenn man sie festschraubt in ein geschlossenes Weltbild, dann bleiben nur noch Gut und Böse, Halal und Haram, Schwarz und Weiß übrig.»


Mansour zufolge leben «viele Tausende unter uns, denen demokratische Grundrechte nichts bedeuten». Integration müsse daher auch bedeuten, «sozial und mental hier angekommen zu sein»; sie umfasse «mehr als Sprachkenntnis, Bildung und Teilhabe am Arbeitsmarkt».

Die muslimischen Verbände und Vereine in Deutschland forderte Mansour direkt auf, «in Wort und Tat ihre Positionen» zu überdenken und sich von Stereotypen - «von Opferrolle, Buchstabenglauben, Angstpädagogik, Sexualfeindlichkeit, Lebensfeindlichkeit» - zu verabschieden. «Leider spricht im Moment nichts dafür, dass dies geschieht», kritisierte der Experte.

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 26. Juli 2016 
 

Demokratische Grundrechte?

In Deutschland? Dass ich nicht lache. Die Zeiten, in denen hier z.B. Meinungsfreiheit herrschten, sind - ganz unabhängig vom Islamismus - längst vorbei. Auch linke sind nur so lange tolerant, bis sie die Mehrheit erreicht haben oder zumindest die veröffentlichte Meinung kontrollieren (und das inzwischen im wahrsten und umfassenden Sinne des Wortes)...


1
 
 Maxim 25. Juli 2016 
 

Catherine

"derzeitige Genozid an den Christen."
sie wollen doch damit nicht sagen, dass der "Genozid an den Christen" nur ein derzeitiges Problem ist.
Historiker haben 270 Millionen christliche Opfer des Islam als unterste Zahl angegeben.
Allein in der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts haben die Moslems die Hälfte der Bevölkerung Nordafrikas nach der Eroberung getötet.
Was sagte ein bekannter ägyptischer Moderator vor einigen Wochen."1400 Jahre haben wir Moslems das Gehirn ausgeschaltet, wenn es um Menschenrechte, Toleranz oder Religionsfreiheit geht. Seinen Mut kann ich nur bewundern.


3
 
  25. Juli 2016 
 

Qualifikation Mansour

Liebe Catherine, bitte lesen Sie den Wikipedia Artikel von Herrn Mansour. Zwar hat dieser Psychologie studiert, sich jedoch eine Expertise in Fragen des Islams, Probleme bei Migration, etc. aufgebaut. Eine solche Expertise muss nicht notwendigerweise in einem Studiengang erworben werden.


2
 
 Catherine 25. Juli 2016 
 

Ein Psychologe ist kein Islam-Experte

Ich habe selbst Psychologie studiert und kann versichern, daß dieser Mann kein Islam-Experte ist. Ein Islam-Fachmann ist ein Orientalist. Ich hoffe, daß dieser sogenannte Experte nicht beim Arzt vom Rechtsanwalt behandelt wird. Allerlei Geschwätzigkeitsexperten werden uns derzeit präsentiert, die uns vom Problem ablenken sollen: 1400 Jahre Islam und das Schicksal der Andersgläubigen und der derzeitige Genozid an den Christen.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Wien: Viele junge Muslime stellen religiöse Vorschriften über österreichische Gesetze
  2. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  3. Pakistans Scharia-Gericht billigt Entführung, Vergewaltigung, Kinderehe einer 13-jährigen Christin
  4. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus
  5. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  6. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  7. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  8. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  9. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  10. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  3. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  4. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  5. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  6. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  7. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  8. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  9. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  10. Vertrauenskrise in der Kirche
  11. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  12. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  13. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  14. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  15. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz