Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  12. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  13. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  14. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  15. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!

Ungewöhnliche Allianz: Radikale Muslime und Christen bekämpfen IS

12. Mai 2015 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im Libanon bildet die Hisbollah-Miliz auch christliche Kämpfer aus


Beirut (kath.net/idea) Im Nahen Osten ist eine ungewöhnliche Allianz im Kampf gegen die Terrororganisationen Islamischer Staat (IS) und Al-Nusra-Front entstanden: Die im Libanon beheimatete islamische Hisbollah-Miliz bildet zunehmend Christen als Kämpfer aus, berichtet die Internetzeitung Christian Post. Vor allem in der Bekaa-Ebene im Osten Libanons, in der viele Christen leben, stelle die schiitische Hisbollah (Partei Allahs) zahlreiche Kampfgruppen auf, die gegen die sunnitischen Terroristen von IS und Al-Nusra vorgehen. Im syrischen Bürgerkrieg kämpft die Hisbollah seit zwei Jahren auf der Seite der Streitkräfte des alawitischen Präsidenten Baschar al-Assad (Damaskus). IS hat in Syrien und im Irak ein „Kalifat“ ausgerufen, in dem die Terrorgruppe das islamische Religionsgesetz, die Scharia, mit äußerster Brutalität durchsetzt.


Katholik: „Sie akzeptieren uns, wie wir sind“

Die Hisbollah-Miliz wird von Israel, der EU, Australien, Kanada und den USA als Terrororganisation eingestuft. Gleichwohl begrüßt ein christlicher Kämpfer die Zusammenarbeit. Der katholische Kaufmann Rifit Nasrallah (Ras Baalbek): „Wir befinden uns in einer gefährlichen Lage. Die einzigen Leute, die uns schützen, sind die Kämpfer der Hisbollah.“ Die Christen würden weder gezwungen, Muslime zu werden, noch müssten sie auf die Werte der Hisbollah schwören: „Sie akzeptieren uns, wie wir sind.“ Nach Angaben der libanesischen Tageszeitung An-Nahar erhalten die christlichen Kämpfer denselben Sold wie die Muslime. Der Schutz des 15.000 Einwohner zählenden Ortes Ras Baalbek im Norden der Bekaa-Ebene ist für die Hisbollah von strategischer Bedeutung. Die umliegenden schiitischen Städte seien von IS bedroht. Nach Angaben des Generalsekretärs der Hisbollah, Hassan Nasrallah (Beirut), hat IS in den letzten Wochen Dutzende libanesische Soldaten und Polizisten als Geiseln genommen worden. Die Hisbollah entstand 1982 aus dem Zusammenschluss verschiedener paramilitärischer schiitischer Gruppen, die gegen die damalige Invasion Israels im Libanon kämpften. Seit 1992 ist die Gruppe als politische Partei auch in der libanesischen Nationalversammlung vertreten.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. EU-Parlament beschließt Resolution gegen Islamismus - Gegenstimmen von Grünen und SPÖ
  2. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  3. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  4. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  5. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  6. Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
  7. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  8. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  9. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  10. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte







Top-15

meist-gelesen

  1. Wir machen da was mit Medien
  2. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  3. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  4. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  5. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  6. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  7. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  8. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  9. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  12. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  13. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  14. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  15. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz