Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  5. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  6. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  12. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  13. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  14. Neues Eigentümer-Ehepaar lässt Ex-Epstein-Ranch drei Tage lang exorzieren
  15. Töten bis zur Geburt - Aber US-Gouverneurin bleibt 'stolze Katholikin'

Ismail Tipi fordert Konsequenzen nach verhindertem Terroranschlag

1. Mai 2015 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


CDU-Politiker: „Wir reagieren immer noch zu defensiv auf die Terrorgefahr. Es wird nicht ausreichen, wenn wir den Kopf in den Sand stecken und hoffen, dass unsere Polizisten und Sicherheitsbehörden alle Attentatsversuche früh genug aufdecken.“


Wiesbaden (kath.net/pm) „Wir können von großem Glück reden, dass unsere Sicherheitsbehörden eine so hervorragende Arbeit leisten. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn dieses salafistische Extremistenpärchen seinen Plan in die Tat umgesetzt hätte. Dann wäre der 1. Mai zu einem blutigen und tödlichen Tag geworden.“ Der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi (Foto) zeigte sich erleichtert und schockiert zugleich, als er von dem Anschlagsversuch zweier Salafisten in Hessen erfuhr, kath.net hat berichtet.

„Die Anschlagsplanungen waren bereits sehr weit fortgeschritten und es ist nur der Arbeit unserer Sicherheitsbehörden zu verdanken, dass rechtzeitig eingeschritten werden konnte. Ich warne schon so lange vor einem solchen Szenario. Jetzt muss auch der letzte Beschwichtiger erkennen, dass wir hier nicht mit Nachsicht und gutem Zureden weiterkommen. Wir müssen massiv gegen salafistische Extremisten vorgehen. Dafür brauchen wir dringend ein Auftrittsverbot für salafistische Hassprediger sowie ein Verteilungsverbot ihrer Propaganda in unseren Fußgängerzonen. Darüber hinaus brauchen wir die Vorratsdatenspeicherung, damit wir auch die Netzwerke erwischen, die in solchen Fällen aktiv sind“, forderte Tipi am Rande des Plenums in Wiesbaden.


Der CDU-Politiker zeigte sich gleichzeitig zutiefst besorgt über die weiter steigende Zahl von Salafisten in Deutschland. „Wir reagieren leider immer noch zu defensiv auf die Terrorgefahr für unser Land. Die Einschläge kommen immer näher. Es wird nicht ausreichen, wenn wir den Kopf in den Sand stecken und darauf hoffen, dass unsere Polizisten und Sicherheitsbehörden alle Attentatsversuche früh genug aufdecken.“

Nach Medienberichten nahm ein Spezialeinsatzkommando in der vergangenen Nacht zwei Verdächtige mit salafistischem Hintergrund fest und durchsuchte deren Wohnung in Oberursel. Dabei wurden eine Rohrbombe, Zündstoff, ein Sturmgewehr und scharfe Munition sichergestellt. Das Ehepaar Halil und Senay D. wurde seit einigen Tagen von einem mobilen Einsatzkommando observiert. Sie waren ins Visier der Sicherheitsbehörden geraten, nachdem sie Ende März in einem Frankfurter Baumarkt eine ungewöhnlich große Menge Wasserstoffperoxid und Spiritus gekauft hatten. Dabei gaben sie falsche Namen an.

Am späten Mittwochabend entschied sich die Polizei für den Zugriff, nachdem der Mann dabei beobachtet worden war, wie er ein Waldstück in der Nähe von Oberursel erkundete. Dort soll am 1. Mai ein Radrennen vorbeiführen.

Euronews: German police prevent terror attack, according to media reports



Foto Ismail Tipi (c) www.ismail-tipi.de


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  2. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  3. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  4. Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
  5. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  6. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  7. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  8. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  9. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘
  10. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Der Bischof und der Denunziant
  3. Wie die deutsche Bundesregierung Ihre Steuergelder verschwendet!
  4. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana
  5. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  6. Vor 100 Jahren: Guadalupe-Bild heimlich in Kleiderschrank versteckt
  7. Cardinal Confusione
  8. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  9. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  10. Frau, dein Glaube ist groß! Die Gnade, die Grenzen überschreitet
  11. Studie: Weniger Angststörungen in religiös geprägtem Umfeld
  12. Medjugorje und Papst-Akademie laden zu ersten "Mariologischen Tagen"
  13. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  14. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  15. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz